Kurzfristig um 226 Plätze erweitert

Mannheim nimmt mehr Flüchtlinge in Franklin auf

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Was langfristig mit dem Konversionsgelände Franklin Village passieren soll, entscheiden derzeit Stadt, Land und Bürger.

Mannheim-Käfertal – Im High School-Gebäude auf dem Areal des Benjamin-Franklin-Village werden bis zu 600 Menschen unterkommen. Jetzt mussten jedoch noch 226 weitere Not-Plätze geschaffen werden.

Angesichts der seit Monaten ansteigenden Flüchtlingszahlen stellt das Land Baden-Württemberg die High School auf dem Areal des Benjamin-Franklin-Village Asylbewerbern zur Verfügung. 

Die Stadt hatte Ende 2014 mit dem Land vereinbart, dort bis zu 600 Notplätze zur Verfügung zu stellen.

Die Plätze dieser ‚Bedarfsorientierten Landeserstaufnahmeeinrichtung‘ (BEA) werden nur im Falle von Engpässen genutzt, die Menschen sollen dort nur wenige Tage bleiben, weil das Asylverfahren in Karlsruhe durchgeführt wird.

Seit Mitte Januar wurden bisher im Rahmen der BEA 160 Flüchtlinge, in der Regel Familien mit Kindern, in einem Wohnhaus in Benjamin Franklin Village aufgenommen. 

Weitere 139 Personen wurden vor Kurzem in der High School untergebracht. Die verbleibenden 300 Plätze in den Räumen der High School sollten besetzt werden. Da jedoch 526 Flüchtlinge über das Wochenende auf dem Benjamin Franklin eingetroffen sind, musste das Land Baden-Württemberg das Kontingent um 226 zusätzliche Plätze erweitern, um akute Obdachlosigkeit abzuwenden.

Insgesamt sind auf Benjamin Franklin aktuell 813 Flüchtlinge im Rahmen der BEA durch das Land untergebracht. Davon leben aktuell 148 Personen in den Wohnhäusern. 595 Personen sind in der High School untergebracht. 70 Flüchtlinge sind aktuell noch in der Turnhalle untergebracht. Diese soll in den nächsten Tagen geräumt werden, um auch diese Personen im High School Gebäude unterzubringen. Mit knapp 60 Toiletten und einer gleichen Anzahl an Duschen bei der High School sind die sanitären Anlagen ausreichend.

Die Gemeinschaftsunterkunft Industrie- / Pyramidenstraße betreibt das Land als Außenstelle der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe in alleiniger Regie. Im Rahmen der Erstaufnahme werden vom Land dort rund 700 Flüchtlinge betreut. Im Laufe des Jahres 2015 wird die bisher als Außenstelle geführte Landeserstaufnahmeeinrichtung in eine voll funktionsfähige eigenständige Landeserstaufnahmeeinrichtung umgewandelt.

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