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Mannheim: Grausame Bluttat im Jungbusch – Wohnsitzloser (32) soll 39-Jährigen getötet haben

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Von: Peter Kiefer

Ein 39-Jähriger wurde unter dringendem Verdacht des Totschlags in Mannheim festgenommen. (Symbolfoto)
Ein 39-Jähriger wurde unter dringendem Verdacht des Totschlags in Mannheim festgenommen. (Symbolfoto) © Hero - stock.adobe.com

Mannheim - Eine schreckliche Bluttat erschüttert den Jungbusch! In der Nacht auf Dienstag (30. März) soll ein Wohnsitzloser (32) einen 39-jährigen Mann getötet haben:

Dramatisches Ende eines Streits zwischen zwei Männern im Stadtteil Jungbusch. Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen, soll ein 32-jähriger Wohnsitzloser aus Polen in der Nacht von Montag (29. März) auf Dienstag (30. März) einen 39-jährigen Mann durch erhebliche Gewalteinwirkung getötet haben. Deshalb ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl wegen Totschlags gegen den dringend Tatverdächtigen erlassen worden.

Was ist passiert? In der Wohnung einer Zeugin in der Schanzenstraße ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern gekommen, in deren Verlauf der 32-jährige Tatverdächtige seinem 39-jährigen Kontrahenten durch erhebliche Gewalteinwirkung derart schwere Verletzungen zufügt haben soll, dass dieser daran verstorben ist.

StadtMannheim
StadtteilJungbusch
Fläche2,8 km²
Einwohner6.637 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterPeter Kurz (SPD)

Mannheim-Jungbusch: Tatverdächtiger (32) in Wohnung der Zeugin festgenommen

Der Tatverdächtige konnte am Dienstagmorgen in der Wohnung der Zeugin festgenommen werden, nachdem diese aufgrund der Verletzungen des 39-Jährigen die Rettungsleitstelle verständigt hatte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr gegen den 32-Jährigen erlassen. Nach seiner Vorführung beim Ermittlungsrichter und Eröffnung des Haftbefehls ist er umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim dauern an. (pol/pek)

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