Jahresunfallstatistik 2016

Weniger Verkehrstote und Schwerverletzte

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Weniger Tote und Schwerverletzte bei Unfällen in Mannheim.

Mannheim - Die Polizei präsentierte am Donnerstag die Jahresunfallstatistik. Erfreulich: Immer weniger Menschen kommen bei Unfällen im Stadtgebiet zu Schaden.

11.539 Unfälle verzeichnete die Polizei im Jahr 2016 in Mannheim

Das geht aus der Jahresunfallstatistik hervor, die am Donnerstag im Polizeipräsidium Mannheim präsentiert wurde.

Damit ist die Zahl der Unfälle im fünften Jahr in Folge gestiegen (Vorjahr: 11.421). Allerdings ist der Zuwachs auf eine höhere Zahl an Kle instunfällen zurück zu führen, bei denen weder Personen verletzt werden, noch nennenswerter Sachschaden entsteht.

Die Polizei registrierte 6.912 Kleinstunfälle, 129 mehr als 2015. Parallel zur geringeren Zahl von bei Unfällen verletzten Personen (1.069, -6 %) ist erfreulicherweise auch die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten gesunken.

2016 kamen vier Personen bei Unfällen ums Leben, fünf weniger als im Vorjahr. Die Zahl der bei Unfällen schwer veltzten Personen sank um 14,5 Prozent (-33) auf 195.

Unfälle mit „schwächeren Verkehrsteilnehmern“

Bei Unfällen mit Radfahrern, Fußgängern und motorisierten Zweiradfahrern („schwächere Verkehrsteilnehmer“) nahmen 2016 leicht ab.

2016 ereigneten sich mehr Unfälle mit Radfahrern. Insgesamt wurden 392 Unfälle mit Radlern verzeichnet, fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Erfreulich: In den letzten fünf Jahren kam in Mannheim kein Radfahrer im Verkehr ums Leben. Dennoch wurden 2016 48 Radfahrer bei Unfällen schwer verletzt. 

Die Zahl der Unfälle mit Passanten ging um ein Fünftel auf 134 zurück. Drei Fußgänger kamen ums Leben, 27 wurden schwer verletzt.

Nach einem kräftigen Anstieg im Jahr 2015 ging die Zahl der Unfälle mit motorisierten Zweiradfahrern wieder auf das bisherige Jahresmittel (189) zurück. Kein Motorradfahrer wurde getötet. Die Zahl der schwer verletzten Motorradfahrer reduzierte sich um 10 auf 34.

Auch die Zahl der Unfälle mit Kindern war leicht rückläufig. Dabei erhöhte sich die Zahl der im Verkehr schwer verletzten Kinder auf 14.

Hintergrund

Die Zahl der Unfälle ist im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mannheim (Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis) leicht gestiegen – auf 28.745 2016 gab es 380 Unfälle (+1,3 %) mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Verkehrstoten ist um fünf (-22,7 %) auf 17 zurück gegangen. Von den 17 Unfallopfern waren acht als Fußgänger, fünf als Radfahrer, drei als Autofahrer sowie einer als Fahrer eines Quad betroffen.

Die Anzahl an Fahrradunfällen blieb nahezu gleich. Leider kamen vergangenes Jahr fünf Radfahrer ums Leben. Die Zahl der getöteten Fußgänger erhöhte sich um eins auf acht. Motorradfahrer kamen 2016 nicht ums Leben, 2015 waren es fünf.

Tödliche Unfälle, die auf Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit zurück zu führen sind, gab es letztes Jahr weniger: Eine Person kam bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss ums Leben (Vorjahr: zwei). Die Zahl der tödlichen „Geschwindigkeitsunfälle“ verringerte sich um sieben auf sechs.

Bei Unfällen unter Beteiligung von Senioren kamen acht Menschen ums Leben, einer mehr als 2015. 

>>> Hier gehts zur Jahresunfallstatistik 2016.

pol/rmx

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