Lamia K. reiste 2014 nach Syrien

IS-Anhängerin aus Mannheim wird nicht zum Tode verurteilt

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Islamischer Staat im Irak

Mannheim/Irak - Die aus Mannheim kommende Lamia K. muss im Irak nicht mehr um ihr Leben fürchten. Denn wie am Dienstag (24. April) bekannt wird, wird ihre Strafe umgewandelt:

Im Januar wurde Lamia K. zum Tode verurteilt. Gegenüber den irakischen Ermittlungsbehörden soll die Deutsch-Marokkanerin damals zugegeben haben, aus Deutschland über Syrien in den Irak eingereist zu sein, um Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu werden. 

>>> Im Irak zum Tode verurteilt: IS-Anhängerin studierte Germanistik

20 Jahre Haftstrafe

Nach Informationen der Deutschen Presseagentur muss die deutsche Staatsangehörige K. im Irak nicht mehr die Todesstrafe fürchten. Das zentrale Strafgericht in Bagdad hat ihre Strafe in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Dies entspricht im Irak 20, bei guter Führung 15 Jahren

Das Urteil fällt in einem Berufungsverfahren, das die aus Mannheim kommende Frau angestrebt hat, nachdem sie zum Tod verurteilt worden war. 

Hintergrund

Lamia K. war nach irakischen Gerichtsangaben 2014 von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich dem IS anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter in die Region mitgebracht und mit IS-Kämpfern verheiratet. Eine der Töchter sitzt ebenfalls in irakischer Haft.

dpa/jol

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