Hopfen und Malz...

Prost! Zweites Mannheimer Bierfest auf Kapuzinerplanken

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Das würde dem Blumenpeter wohl auch gefallen!

Mannheim-Innenstadt - Weit über 200 Biersorten! Wer hier ‚unterhopft‘ nach Hause geht, hat echt was falsch gemacht. So schön (und lecker) war‘s auf dem Bierfest auf den Kapuzinerplanken:

Kommt man aus Richtung Stadthaus auf die Kapuzinerplanken, wird man von einem rosa Elefanten begrüßt – dem Maskottchen der Brauerei Delirium. 

Was für eine Ansage: Dort sieht man also rosa Elefanten, schon bevor man bestellt hat! Kein Wunder, hat das Bier über acht Prozent Alkohol. 

Impressionen vom zweiten Mannheimer Bierfest auf den Kapuzinerplanken

Als die Brauer die Markenrechte eintragen lassen wollten, hieß es, davon falle man ja ins Delirium. Daher kommt der Name“, erklärt Gabi Solbach die Entstehung von Name und Maskottchen. Das war im Jahr 2014, nur ein paar Monate später wurde das ‚Tremens‘' zum besten Bier des Jahres gekürt. 

Und in der Tat: Das Bier ist echt lecker! Die Gläser mit den rosa Elefanten sind begehrte Souvenirs: „Gestern hatten wir drei Steigen Gläser, übrig sind acht Stück“.

Schräg gegenüber an der „längsten Theke Mannheims“ gibt es gleich 36 verschiedene Sorten Bier zum Probieren. Ales, Pilsner, Helle... so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Und keine Angst, man muss sich nicht durchtrinken, man bekommt von jedem Fassbier ein „Versucherle“ und kann sich so sein neues Lieblingsbier aussuchen.

Bei Silvia Henck gibt es Biere aus Osteuropa, und dass die Slowakin gerne Werbung für die Biere aus ihrer Heimat macht, ist völlig klar. „Das Chodovar ist ein tolles Bier aus einer Familienbrauerei, das dort in einem alten Felsenkeller gelagert wird, und ist ideal zum Durstlöschen“. Wie passend bei der Hitze!

Ihr Lieblingsbier ist das „Goldener Fasan '73“ nach einer Rezeptur aus den 70ern und komplett im Retro-Design. „Bei uns in der Slowakei ist es das beliebteste Bier!

Es lohnt sich, mal hier und mal da vorbei zu schauen und einfach zu probieren. Wer es international mag, ist beim „Südafrikaner“ gut aufgehoben, der Biere aus vielen afrikanischen Ländern hat. Wer die regionalen Brauereien bevorzugt, ist bei Welde und Eichbaum richtig aufgehoben.

Klein, aber fein ist die ‚Organisation für Bierkultur‘ „Munich Brew Mafia“ – Braumeister Dario Stieren hat klare Vorgaben für seine Biere: „Bei mir kommt es auf die 'drinkability' an“. Seine Biere haben Namen wie „Das Kriminelle“ - ein Helles, oder „Don Limone“, das seinen zitronigen dem Citra-Hopfen verdankt. Auch sonst ist am Stand der Brew Mafia gut was los: die Musik ist etwas lauter als bei den anderen und zu „Skandal im Sperrbezirk“ macht Dario gemeinsam mit Dani und Alex ordentlich Stimmung.

Natürlich gibt es auf dem Bierfest auch Freibier. Allerdings nicht für ‚umme‘, sondern dabei handelt es sich um ein alkoholfreies Bier. Aus der Flasche und direkt aus dem Kühlschrank – für Autofahrer eine echte Alternative zur Apfelschorle.

Wer noch keine Gelegenheit hatte, beim Mannheimer Bierfest vorbeizuschauen, hat am Sonntag (29. Juli) nochmals die Gelegenheit. Los geht‘s um 12 Uhr, letzte Runde ist um 18 Uhr – na dann prost!

chr

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