Verzicht auf freie Tage

Polizei: ‚Dienstfrei-Sperre‘ für Straßenfasnacht!

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Die Polizei wird bei der Straßenfastnacht präsenter sein, als in den Jahren zuvor. (Symbolfoto)

Mannheim-Innenstadt - Vor allem Übergriffe auf Frauen sollen sich während der Faschingszeit nicht wiederholen. Deswegen die Anordnung: an der Straßenfasnacht darf sich kein Polizist freinehmen!

Die Polizei wird bei der Straßenfasnacht 2016 präsenter sein als in den Jahren zuvor. Vor allem Vorfälle wie die Vergewaltigung einer 41-Jährigen am Wasserturm (WIR BERICHTETEN) sollen sich auf keinen Fall wiederholen.

Um die Personalsituation in dieser Zeit auszugleichen, verfügt das Polizeipräsidium Mannheim eine ‚Dienstfrei-Sperre‘. Es darf sich also während der Straßenfasnacht kein einziger Polizist in der Quadratestadt freinehmen. Auch in Ludwigshafen, wo am 7. Februar der Faschingsumzug stattfindet, wartet die Polizei mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen auf.

Die Verhängung einer solchen Sperre wird von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) normalerweise nicht akzeptiert. Doch in diesem Fall hat auch Mannheims GdP-Chef Thomas Mohr Verständnis für die vorläufige Maßnahme. „Das die Politik jahrelang durch den Abbau von Personal bei der Polizei die dünne Personaldecke zu verantworten hat, darf nicht zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürgern sein. Ich bedanke mich ausdrücklich bei meinen Kolleginnen und Kollegen, die für die Faschingszeit auf ihre wohlverdiente Freizeit verzichten, um die Polizei Mannheim für diese Zeit zu verstärken.“, so Mohr.

Jeder einzelne Polizist soll in Mannheim seinen Teil dazu beitragen, dass die öffentliche Sicherheit während der Straßenfasnacht gewährleistet ist – und die Mannheimer die närrische Zeit unbeschwert genießen können.

kab

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