„Wir wollen bestmögliche Sicherheit“

Erhöhte Polizeipräsenz beim Fasnachtsumzug!

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Polizei mit deutlich höherer Präsenz beim diesjährigen Fasnachtsumzug (Archivfoto)

Mannheim-Innenstadt - Mit Müllwagen als Durchfahrsperre und Polizisten mit Maschinenpistolen will Mannheim den gemeinsamen Fastnachtsumzug mit Ludwigshafen in der Stadt schützen.

„Die Gefährdung ist zwar nur abstrakt, aber wir wollen bestmögliche Sicherheit", sagt Polizeidirektor Dieter Schäfer am Freitag in Mannheim. Die Polizei setze zu der Veranstaltung am 26. Februar fast 100 Beamte zusätzlich ein und ziehe mögliche Störer kompromisslos aus dem Verkehr. „Wir werden sehr niederschwellig auf Dinge reagieren, die nicht lustig sind", warnt Schäfer. 

Die Karnevalskommission Mannheim kündigte zusätzlich den Einsatz von 50 Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes an. „Wir haben uns schon vor Wochen zusammengesetzt und ein Konzept erarbeitet", sagt Sicherheitsdezernent Christian Specht. Die Polizei werde am Rande des Umzugs eine „deutlich höhere Präsenz" als sonst zeigen. In Flüchtlingsheimen will die Verwaltung wie im vergangenen Jahr viersprachige Plakate aufhängen. „Darauf steht, was Fasnacht ist – und was an diesen Tagen geht und was nicht geht", sagt Specht. „Wir wollen mögliche Missverständnisse verhindern." Die Veranstalter erwarten rund 300.000 Besucher zum Umzug unter dem Motto: „Egal ob hiwwe oder driwwe, wir sinn all gemeinsam jung gebliewwe."

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dpa/kab

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