MVV-Leuchtreklame zu grell?

Petition zur Abschaltung des MVV-Logos gestartet – knapp 200 Menschen unterschrieben

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Der Leuchtturm der MVV

Mannheim-Innenstadt - Der MVV-Leuchtturm raubt den Mannheimern den Schlaf. Das behauptet zumindest eine Petition, die die Abschaltung der „grellen Dauerwerbung“ fordert:

Update vom 6. Februar, 7 Uhr: Nach der Berichterstattung über die gestartete Petition gegen das MVV-Logo, sind rund 100 Stimmen dazugekommen. Insgesamt hat der Initiator so 224 „Unterschriften“ gesammelt. Zum Vergleich: Das Ziel ist es, 2.400 Stimmen gegen die Beleuchtung am MVV-Turm zu sammeln. Die Petition dauert noch noch circa 3 Wochen.

MVV-Beleuchtung: Petition fordert Abschaltung

Am 14. Dezember um 8 Uhr wird der rote Knopf gedrückt und in Mannheim erstrahlen zwei neue Videoleinwände der MVV. Die LED-Videowände sind hoch oben am Hochhaus am Luisenring befestigt. 

Wir haben damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für den dynamischen Markenauftritt unseres Unternehmens erreicht“, meinte Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV, an diesem Tag. Denn: Die neuen Leinwände waren nach der Präsentation des neuen MVV-Logos ein weiterer, wichtiger Schritt für das Energieunternehmen. 

MVV-Leuchtturm zu grell! Petition fordert Abschaltung

Allerdings ist der Leuchtturm einigen Mannheimern ein Dorn im Auge – darum starten sie am 31. Januar eine Petition. Der Titel: „MVV-Leuchtturm abschalten“. 

Martin Feige, der die Initiative gegründet hat, schreibt als Begründung: „Die Bevölkerung wird durch sich andauernd bewegende Leuchtreklame gestört. Die Werbewände sind immer heller als die Umgebung und strahlen ähnlich einem Leuchtturm kilometerweit. Man kann dieser Lichtquelle nicht entgehen.

Grelles Licht raubt Mannheimern den Schlaf 

Außerdem meint Feige, dass die Mannheimer aus den Stadtteilen Innenstadt und Neckarstadt ihr Schlafzimmer komplett abdunkeln müssten, „da das grelle bewegte Licht ihnen den Schlaf raubt“. 

Bislang haben 143 Menschen die Petition unterschrieben – davon 113 aus Mannheim. Insgesamt will Feige 2.400 Stimmen erhalten, die er dann Oberbürgermeister Peter Kurz vorlegen will. 

jol

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