Ab 1. September 

Mammut-Drogenprozess beginnt von Neuem 

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Neubeginn der Hauptverhandlung im Drogenprozess am Landgericht (Symbolbild). 

Mannheim-Innenstadt – Weil der Richter krank ist, wurde der Mammut-Drogenprozess gegen elf Angeklagte nach über einem Jahr ausgesetzt. Jetzt wird der Prozess – mit neuem Richter – wieder aufgerollt.

Nach 13 Monaten und 65 Verhandlungstagen war Schluss im spektakulären Drogenprozess gegen elf Männer vor dem Landgericht Mannheim (WIR BERICHTETEN).  

Weil der Vorsitzende Richter, Michael Seidling, aufgrund einer längerfristigen Krankheit verhindert war, musste der Prozess zwischenzeitlich ausgesetzt werden.  

Das Problem: In einem laufenden Verfahren kann im Krankheitsfall nicht einfach ein ‚Ersatz-Richter‘ einspringen und den Vorsitz übernehmen!

Am 1. September beginnt die Hauptverhandlung nun bei Null. 

Die Anklage

Laut Staatsanwaltschaft sollen zehn der Beschuldigten zwischen 2012 und ihrer Festnahme im Oktober 2013 in großem Umfang mit Amphetaminen, Ecstasy, Kokain, Haschisch und Marihuana im Raum Mannheim und Berlin gehandelt haben. Ein elfter Mann und ‚seine Kuriere' sollen die Chemikalien in eigens dafür präparierten Autos zur Produktion in ein illegales Drogenlabor in die Niederlande geschmuggelt haben.

Fahnder hatten im Oktober 2013 fast 150 Kilogramm Amphetamine in Ludwigshafen entdeckt – eine der größten Mengen dieser Droge, die bundesweit je sichergestellt wurde. Dazu kamen ein Kilo Kokain und fast zwei Kilo Haschisch. Markwert der beschlagnahmten Drogen: rund 1,5 Millionen Euro.

>>>> Verschärfte Sicherheit bei Drogen-Prozess am Landgericht

lin

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