Nicht unter Denkmalschutz

„Blühende Stationen“ werden mit abgerissen

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„Blühende Stationen“: Ein Kunst-am-Bau Projekt von Herbert Hajek.

Mannheim-Schwetzingerstadt – Das Kunstwerk „Blühende Stationen“ entspreche nicht mehr der „künstlerischen Intention“ und wird daher im Zuge des Post-Abrisses mit entfernt.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“

„Blühende Stationen“ ist seit dem Verkauf des Post-Areals Eigentum des Investors. Wie die Stadt Mannheim am Dienstag mitteilt, könnten die „Kunstwerke am Post Areal im Gegensatz zu den historischen Portalen nicht als Kulturdenkmale im Sinne des Denkmalschutzgesetzes ausgewiesen werden“, erklärt BaubürgermeisterLothar Quast zur Entscheidung des Regierungspräsidiums, das schon 2008 geprüft hatte, ob das Kunstwerk unter Denkmalschutz gesetzt wird.

Kunst-am-Bau: „Blühende Stationen“ am Post-Areal

Das als „Kunst-am-Bau“ entstandene Werk von Bildhauer Herbert Hajek wird demnach nicht erhalten. 

Eine zusätzliche Bewertung durch die Kunsthalle Mannheim kam nun zu dem Ergebnis, dass „Blühende Stationen“ ohne das Postgebäude nicht mehr der ursprünglichen künstlerischen Intention entspricht. Seit Anfang des Jahres wird das ehemalige Post-Areal am Mannheimer Hauptbahnhof abgerissen (WIR BERICHTETEN MEHRFACH)

Spektakuläre Abriss-Arbeiten auf dem Post-Areal 

Graffitis „zieren“ die Fassade des Post-Areals.

Außerdem seien große Teile bereits in einem sehr schlechten Zustand. Die skelettartig herausgetrennten Stücke seien nicht nur durch Witterung und Abgasbelastung stark in Mitleidenschaft gezogen worden, auch Vandalismus wie zum Beispiel Graffiti habe dem Werk über die Dauer der Zeit zugesetzt. 

„Der Bildhauer ist dennoch mit wesentlichen Werken seines Schaffens in Mannheim vertreten, die Kunsthalle Mannheim ist im Besitz von fünf skulpturalen Arbeiten des Künstlers, zwei seiner Werke stehen sogar als Freiplastiken im öffentlichen Raum“, erklärt Kulturbürgermeister Michael Grötsch. 

sag/Stadt Mannheim

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