27. & 28. Oktober

Nach langem Hin und Her: Nachtwandel 2017 findet statt!

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Nachtwandel 2017 findet statt

Mannheim-Innenstadt - Monatelang ging es Hin und Her: Findet der Nachwandel 2017 wieder statt? Falls ja: wie? Nun erteilen Stadt, Veranstalter und Kooperationspartnern endlich grünes Licht!

Die Enttäuschung war groß, als der Nachtwandel 2016 abgesagt wurden. Doch auch in diesem Jahr ist lange nicht klar, ob er stattfinden kann oder nicht. Die Veranstalter mussten nämlich Veränderungen in der Struktur und Finanzierung vornehmen, um den steigenden Besucherzahlen und den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. 

Jungbusch-Fieber: Nachtwandel 2015!

Um diese Anforderungen überhaupt erfüllem zu können, sollte das Gemeinschaftszentrum Jungbusch einen Förderverein gründen, der unterjährig Gelder einnehmen soll. 

Lange blieb die konkrete Umsetzung allerdings offen. „Unabhängig hiervon werden mein Dezernat und das Kulturamt den Kontakt und Dialog mit dem Gemeinschaftszentrum Jungbusch fortsetzen, um die Zukunft des Nachtwandels zu sichern“, betonte Kulturbürgermeister Michael Grötsch - doch nun ist ein wichtiger Schritt getan worden!

Wie der Mannheimer Morgen am Freitag mitteilt, haben sich die bisherigen Veranstalter und der Trägerverein des Gemeinschaftzentrums Jungbusch mit der Stadt geeinigt. Die Mg: Mannheimer Gründungszentren GmbH soll dabei in diesem Jahr eine zentrale Rollen bei der Sponsorensuche und der Organisation spielen. 

Auch die Frage nach der Kostendeckung sei erst einmal geklärt worden. Alle Beteiligten hätten einem gemeinsamen Finanzierungsplan zugestimmt. So sollen laut dem Mannheimer Morgen Abgaben von Seiten der Gastronomie und die Aktion ,Spende statt Eintritt' Gelder für das Event generieren.

„Vor uns stehen zahlreiche neue Herausforderungen und ein ambitionierter Zeitplan, aber ich habe keine Zweifel, dass wir die gesteckten Ziele gemeinsam mit dem Veranstalter in der Kürze der Zeit sehr gut umsetzen werden“, so Christian Sommer, Geschäftsführer der mg:gmbh.

Zufrieden zeigt sich auch Quartiermanager Michael Scheuermann: „Entscheidend war für uns, dass bei der Ausrichtung des Nachtwandels die Balance zwischen der Wirkung des Nachtwandels in die Stadt hinein und die positive Wirkung für die Bewohnerschaft gewahrt wird. Der soziale Zusammenhalt im Quartier und die Ausstrahlung für ein weltoffenes Mannheim sind gleichrangig im Konzept verzahnt.“

Hintergrund

Die beliebte Veranstaltung im „Busch“, die sich bewusst vom ‚Stadtfestcharakter`abheben will, ist mit den Jahren schnell gewachsen. Am Anfang seien es noch rund 4.000 Menschen gewesen, im Jahr 2015 schon 30.000.

Mit mehr Menschen stiegen auch die Anforderungen an die Sicherheitskonzepte und die Planung der sanitären Anlagen würden komplizierter, so ein Sprecher der Stadt nach der Absage. Ein neues, funktionierendes Konzept für das Jahr 2016 sei so kurzfristig nicht möglich gewesen.

jol

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