Hier wird der Gast zum Wirt

Einzigartiges Konzept und Craftbeer: Bolands-Taphouse geht neue Wege

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Das Bolands-Taphouse befindet sich im Quadrat O4,3.

Mannheim-Innenstadt - Der Name Bolands wird bisher eher mit Kaffee und Kuchen verbunden. Doch mit dem neuen Taphouse in O4,3 will man den Craftbeer Markt erobern.

Mitten in den Quadraten steht eine neue Bar, die mit seinem Geschäftsmodell aktuell einzigartig in Deutschland ist. Denn so wie im Bolands-Taphouse hast Du bisher noch nie ein Bier getrunken. Das Konzept von Inhaber Ronnie Boland, seinem langjährigen Geschäftspartner Michael Corell und Betriebsleiter Marc Lehmann ist zwar simpel, dafür aber originell. Der Gast zapft sich das Bier einfach selbst an einer meterlangen Bar, an der 24 verschiedene Sorten von Craftbeer zur Auswahl stehen. 

Bolands-Taphouse: Hier wird der Gast zum Wirt

Aufgebaut sind die Anlagen wie Zapfsäulen. Auf einem Display steht die Biersorte, durch antippen werden sogar weitere Informationen zum Geschmack angezeigt. Mit einer Karte, die an der Bar aufgeladen werden kann, kannst Du selbst bestimmen, wie viel von dem kühlen Blonden in Deinem Glas landet. In Echtzeit wird angezeigt, welchen Betrag Du dafür ausgibst und wie viel Geld noch auf der Karte vorhanden ist. 

Betriebsleiter Marc Lehmann zeigt den Kunden, wie man sich ein Bier perfekt zapft. 

Wem das zu viel Arbeit ist, kann sich auf altmodische Weise von einer Bedienung das Getränk bringen lassen. Auf einer Karte gibt es nämlich noch weitere Craftbeersorten, die in Flaschen serviert werden. Neben Alkohol hat das Bolands-Taphouse auch noch Essen zu bieten. 

Gutes Essen, ausgefallenes Ambiente und die Open Night

Die Burger, Steaks, Pommes und vieles mehr werden größtenteils selbst gemacht – also keine Tiefkühlwaren, sondern mit Hand gemachte Pommes und Burger-Patties. Natürlich wird auch beim Essen viel mit Bier experimentiert. Zudem gibt es eine wöchentlich wechselnde Tageskarte

Für das Ambiente haben sich Geschäftsführer Ronnie Boland und Betriebsleiter Marc Lehmann etwas ausgefallenes einfallen lassen. Zwischen den Stühlen und Tischen im vorderen Bereich steht ein Baum, der bis an die Decke hoch wächst. Die Auswahl der Flaschenbiere werden neben der Bar auf Anzeigetafeln angezeigt – wie an einem Bahnhof.  

In der Mitte des Ladens steht ein Baum, der das gemütliche Ambiente perfekt abrundet. 

Zudem können sich die Besucher bei der Open Night selbst beweisen. Ab 20 Uhr steht es jedem Gast offen, auf einer kleinen Bühne etwas auf dem Klavier zu spielen oder an einem Mikrofon zu singen oder Witze zu erzählen. Damit ist jeden Abend ein anderes Programm geboten. 

Betriebsleiter erhält Bierdiplom

Damit er das Taphouse fachmännisch leiten kann, hat Marc Lehmann extra eine Ausbildung zum Biersommelier absolviert. Nach dem Abschluss bekommt er am 12. Juli offiziell das Bierdiplom in seinem Laden überreicht. Überbringer ist Axel Kiesbye, der an der Kiesbye Akademie in Salzburg für die Ausbildung zuständig ist. 

Damit besitzt er das Fachwissen über Biersorten, Geschmäcker und sogar verschiedene Gläser. Dieses Wissen kann er nun an seine Kunden weitergeben, zum Beispiel wenn er den richtigen Umgang mit der Zapfanlage erklärt – denn sich selbst das Bier zu zapfen, ist nicht so einfach, wie man denkt. 

Axel Kiesbye überreicht Marc Lehmann das hart erarbeitetet Bierdiplom. 

Im Mai 2019 hat das Bolands-Taphouse bereits ein Soft Opening gemacht und mit der anfallenden Laufkundschaft in O4,3 die Abläufe geübt und die Maschinen getestet. Voraussichtlich im September soll der Laden dann komplett geöffnet werden. Wer mehr über Craftbeer erfahren möchte und ein gemütliches Ambiente mag, sollte dem Taphouse auf jeden Fall eine Chance geben. Danach wirst Du Bier mit anderen Augen sehen!

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