Buchvorstellung in Mannheim

Hunderte Shindy-Fans stürmen Thalia!

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Shindy bei Buchvorstellung in Mannheimer Thalia!

Mannheim-Innenstadt - Ausnahmezustand im Planken-Thalia! Dicht gedrängt zwischen Belletristik und Kochbüchern warten fast 700 Jugendliche am Mittwochnachmittag auf ihr großes Rap-Idol Shindy.

Er ist erst 27 Jahre alt, füllt mit seiner Lebensgeschichte aber locker 240 Seiten: Statt einer neuen Platte veröffentlicht Rapper und Bushido-Zögling Shindy („Stress ohne Grund“) deswegen seine erste Autobiographie mit dem Titel „Der Schöne und die Beats“ (2016, Riva). Zwei Tage nach der Veröffentlichung macht der Gangster-Rapper auf Promo-Tour Halt in Mannheim bei Thalia. Zu diesem Zeitpunkt ist die erste Auflage schon ausverkauft. 

Rapper Shindy – Buchvorstellung in Mannheimer Thalia

Das Buch, in dem Shindy und Co-Autor Josip Radovic Radovic seine Kindheit und Jugend im schwäbischen Bietigheim-Bissingen sowie seinen Weg zum Rap beschreiben, hat es an die Spitze der Sachbuch-Bestsellerliste bei Amazon geschafft. Einige hundert Exemplare des heißdiskutierten Erstlingswerks haben Shindy und seine Jungs aber noch dabei. 

Oguzan hat das Buch schon gelesen, Shindys Texte kann er sowieso alle auswendig. Seit 9 Uhr wartet der 16-Jährige am Absperrband, damit er seinem Idol als erster ganz nah sein kann. Er und seine Freunde aus der Neckarstadt sind an diesem Tag wohl die größten Fans vor Ort. Unter den vielen Jungs stehen ganz vorne an der Absperrung auch die 18-jährige Betül aus Ludwigshafen und ihre Freundin Elif (17). Neben der Musik sind sie auch wegen seines Styles so große Shindy-Fans. 

Um kurz nach 16 Uhr steigt die Spannung im aufgeheizten Dachgeschoss der Thalia-Filiale in Mannheim. Dann ist es so weit: Shindy tritt umringt von mehreren Aufpassern und Publikumsliebling Ali Bumaye aka Ali B. vor die johlenden Fans, gibt sich ganz bescheiden und ein bisschen cool-genervt. Einer seiner Männer, Momo, regelt den Ablauf. Damit kein Chaos ausbricht, schreit er auch mal laut durch den Laden. „Yalla, yalla“, wird jeder, der zu lang im abgesperrten Bereich steht, zurechtgewiesen. Als sich Shindy wie selbstverständlich eine Zigarette anzündet, sagt niemand etwas. 

Auch für Ozugan ist der große Moment nach wenigen Sekunden vorbei, mit handsigniertem Buch, Plakat und einem Selfie im Gepäck räumt er das Feld für die anderen Fans. Damit ist sein größter Traum aber schon erfüllt: „Ich will ihn einfach nur sehen!“ 

sag 

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