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Der Mann soll im Dezember 2014 seinen Nachbarn ins Koma geschlagen haben. Kurz darauf verstirbt das Opfer.

Körperverletzung mit Todesfolge

Im Krankenhaus gestorben: Koma-Schläger (35) angeklagt

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Mannheim-Innenstadt – Kurz vor Weihnachten 2014 im Jungbusch: Ein 35-Jähriger prügelt seinen Nachbarn ins Koma. Der Mann stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage.

Am 23. Dezember 2014 soll der Angeklagte seinen Kontrahenten einen derartigen Schlag versetzt haben, dass dieser zu Boden stürzt und mit dem Kopf auf dem Pflaster aufschlägt.

Der harte Aufprall verursacht einen Schädelbruch mit Hirnblutung – der 45-Jährige fällt sofort ins Koma. Nur einige Tage später, am 7. Januar, verstirbt er im Krankenhaus.

Hintergrund des tragischen Vorfalls: 

Nach Ergebnis der Ermittlungen bestehen schon lange Streitigkeiten zwischen den im Jungbusch lebenden Nachbarn und deren Familien.

Die beiden Männer begegnen sich am Tattag zufällig und geraten in eine Diskussion. Doch der Streit eskaliert: Der Beschuldigte schlägt nach Angaben mehrerer Zeugen seinem Gegenüber grundlos gegen Kopf und Hals. 

Der Schläger selbst behauptet, sich nur gewehrt zu haben, was die Staatsanwaltschaft aber als Schutzbehauptung bewertet. Trotzdem befindet sich der Mann aktuell auf freiem Fuß, da keine Haftgründe wie Flucht- oder Verdunklungsgefahr bestehen.

Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen den 35-Jährigen nun Anklage wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge. Der genaue Prozesstermin am Landgericht Mannheim ist noch nicht bekannt.

kab

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