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Mit der Gruppe geht es hoch hinaus auf den Ochsenpferchbunker. Mit dabei: Stadt-Experte Jens Flammann 

5 Uhr: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Hoch hinaus auf den Ochsenpferchbunker 

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Mannheim – Samstagmorgen um 5 Uhr: Da kommt man nicht sofort auf die Idee, bei einer Führung durch und "Hoch hinaus" auf den Ochsenpferchbunker teilzunehmen – doch der Sonnenaufgang lohnt sich:

Wer sich trotzdem überwinden konnte, so früh aufzustehen, der wurde mit einem einmaligen Sonnenaufgang über der Uhlandschule  und einem außergewöhnlichen Blick über den Norden Mannheims belohnt. Interessantes und Wissenswertes dazu gab es von Dr. Christoph Popp vom Mannheimer Stadtarchiv. 

Sonnenaufgang über der Uhlandschule

Wer hätte schon gedacht, dass die oberste Decke des Bunkers nur aus dünnem Beton besteht. Warum?

Ganz einfach: Diese dünne Decke wäre einer Fliegerbombe mit Aufschlagzünder „geopfert“ worden, die eigentliche Bunkerdecke hätte den Einschlag und die Detonation unversehrt überstanden.

Und wie sich 7.500 Menschen bei voller Besetzung auf vier Etagen gefühlt haben müssen, stundenlang, bei funzeligem Licht, das können wir uns alle kaum vorstellen. 

Heute beherbergt der größte Hochbunker Mannheims, Teile des Mannheimer Stadtarchivs.

chr

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