Prozessbeginn

Bankräuber gesteht Überfälle mit Fake-Bombe

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Der 54-jährige Mann ist wegen schwerer räuberischer Erpressung angeklagt. 

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen - Mit Bombendrohungen jagte ein 54-jähriger den Bankangestellten in drei Filialen Angst und Schrecken ein. Nun steht er vor Gericht: 

Drei Banken in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen soll er ausgeraubt und dabei rund 34.000 Euro erbeutet haben! Seine Masche: Immer wieder behauptet er, eine Bombe dabei zu haben und diese zu entzünden, wenn die Angestellten seinen Forderungen nicht nachgehen. 

Am Freitag muss sich der 54-Jährige wegen schwerer räuberischer Erpressung vor dem Mannheimer Landgericht verantworten. Der Prozess beginnt: Die Vorwürfe räumte er ein, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilt.

Seine Taten:

Im Januar 2015 überfällt der 54-Jährige eine Bank in der Bahnstadt in Heidelberg – mit einem Paket, in dem sich eine Bombe befinden soll, betritt er die Sparkasse, droht sie in die Luft gehen zu lassen. Er flüchtet mit rund 28.9000 Euro

Bomben-Paket war Attrappe!

Im November 2015 erbeutet er bei einem Überfall auf eine Bank in Mannheim-Käfertal mit derselben Taktik rund 5.000 Euro.

In der Ludwigshafener Bank im Rathaus-Center versucht er mit der Masche sein Glück: Dort bekommt er nur Münzgeld angeboten und verlässt die Sparkasse ohne Beute.  

Der Prozess geht am Dienstag weiter.

dpa/nis 

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