Halt in Mannheim

Greenpeace auf Deutschland-Tour! Warum Aktivisten unser Wasser checken

Greenpeace macht Gew‰sser-Check
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Greenpeace macht Gewässer-Check

Mannheim/Hamburg - Auf einer Messertour quer durch Deutschland will Greenpeace die Gewässer auf Rückstände aus der Massentierhaltung testen. Dafür halten sie auch in der Quadratestadt:

Durch 22 Städte tourt derzeit die Non-Profit-Organisation Greenpeace. Ihr Auftrag: Die Aktivsten wollen Seen, Bäche, Flüsse und Brunnen auf Rückstände aus der Massentierhaltung testen. „Die Gülleflut aus der Massentierhaltung überdüngt die Felder und gefährdet so Wasser und Mensch“, betont Markus Wichmann von Greenpeace in der Mitteilung. „Nur eine Verringerung der Tierbestände kann dieses Problem lösen."

Auf einer Messtour durch 22 Städte in Deutschland will Greenpeace Seen, Bäche, Flüsse und private Brunnen auf Rückstände aus der Massentierhaltung testen.

Wie Greenspeace erklärt, bilden sich in den Gülle-getränkten Feldern multiresistente Keime und überschüssige Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat. Diese werden schließlich in die Meere und ins Grundwasser gespült.

Greenpeace-Aktivisten testen eine Wasserproben aus der Süderelbe auf den Stickstoffgehalt im Nitrit.

Die Aktivsten planen auch zwei Stationen in Baden-Württemberg. Einmal am 29. August in Mannheim und ein Tag später in Karlsruhe. Neben dem Wasser-Check stehen die Greenpeace-Mitglieder mit Ständen für Fragen und weiteren Infos über Auswirkungen von Massentierhaltung parat. Dort können Interessierte zudem auch mitgebrachte Proben aus eigenen Brunnen oder Gewässern in ihrer Nähe mit einem Schnelltest auf den Gehalt an Nitraten und Phosphaten prüfen lassen.

Übrigens: Die Deutschland-Tour endet am 8. September in Braunschweig. 

dpa/jol

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