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Mannheim: Für Gratis-Zugfahrt – Mann gibt sich als Ukraine-Flüchtling aus

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Um eine kostenlose ICE-Fahrkarte zu ergaunern, hat sich ein 27-jähriger Mann als ukrainischer Kriegsflüchtling ausgegeben – mit falschen Papieren:

Äußerst dreist ging ein 27-jähriger Mann vor, um sich ein kostenloses ICE-Ticket der Deutschen Bahn zu ergaunern. Der Syrer ist am Dienstagmittag (12. April) in einem ICE 575 von Frankfurt nach Stuttgart ohne gültigen Fahrausweis beim Schwarzfahren erwischt worden. Bei der Fahrscheinkontrolle gab sich der Mann fälschlicherweise als ein ukrainischer Kriegsflüchtling aus.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl309.721 (Stand: 31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Mannheim: Bundespolizei entlarvt Betrug mit ukrainischem Identitätsdokument

Die Bundespolizei am Hauptbahnhof Mannheim wurde gegen 14 Uhr durch die Deutsche Bahn AG über den männlichen Passagier ohne gültiges Ticket informiert.

Ermittlungen der Beamten am Bahnsteig in Mannheim haben schließlich ergeben, dass sich der Tatverdächtige gegenüber dem Zugbegleiter mit einem ukrainischen Identitätsdokument ausgewiesen hat. Mit einem solchen Dokument ist zurzeit die kostenlose Nutzung des Zugverkehrs verbunden.

Der Mannheimer Hauptbahnhof. (Archivfoto)
Der Mannheimer Hauptbahnhof. (Archivfoto) © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Zugfahrt erschlichen: Verdacht des Betrugs und Missbrauchs von Ausweispapieren

Die Bundespolizisten stellten jedoch schnell Unstimmigkeiten zwischen der Person und dem Dokument fest. Die Beamten durchsuchten den 27-Jährigen und fanden ein deutsches Identitätsdokument auf. Ein Lichtbildabgleich zwischen dem Mann und dem deutschen Dokument bestätigte die rechtmäßige Identität des Tatverdächtigen.

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Der Mann gab an, dass das ukrainische Dokument einem Freund gehöre. Den Tatverdächtigen erwarten nun unter anderem Strafanzeigen wegen des Verdachts des Betrugs und des Missbrauchs von Ausweispapieren. (pol/pek)

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