Das Ergebnis der Einigungsstelle

Hoffnungsschimmer für 1000 Mannheimer GE-Beschäftigte?

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Die Gespräche zum geplanten Stellenabbau bei General Electric (GE) in Mannheim sollen fortgesetzt werden.

Mannheim – Besteht noch Hoffnung für die 1000 Mannheimer GE-Beschäftigte? Das Ergebnis der Einigungsstelle hört sich zwar nicht einem riesigen Durchbruch an, ist aber ein gutes Zeichen. 

Die Gespräche zum geplanten Stellenabbau bei General Electric (GE) in Mannheim werden fortgesetzt. Dies ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers das Ergebnis der Einigungsstelle, die am Freitag tagte. (WIR BERICHTETEN) Ihm zufolge wollen sich die Arbeitnehmerseite und die Geschäftsführung am kommenden Dienstag noch einmal zusammensetzen. 

Demo gegen Stellenstreichung

Dies jedoch nicht in der Einigungsstelle, sondern im Wirtschaftsausschuss des Unternehmens. Inhaltlich wurde aus der nicht öffentlichen Sitzung nichts bekannt. „Allein die Tatsache, dass man sich trifft, ist sicher kein schlechtes Zeichen“, meint der Unternehmenssprecher. Von Arbeitnehmerseite war zunächst niemand zu erreichen.

Hintergrund

Nach bisherigen GE-Plänen soll in Mannheim unter anderem die Turbinenfertigung geschlossen werden, mehr als 1000 Stellen könnten wegfallen. Der Betriebsrat will mit der IG Metall für den Erhalt der Stellen kämpfen. Das Unternehmen hat alternative Szenarien bislang als nicht wirtschaftlich abgelehnt.

Die Einigungsstelle wurde nach einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht Mannheim beschlossen. (WIR BERICHTETEN) Der Betriebsrat hatte sie beantragt, weil er sich von GE unzureichend über die Pläne informiert und eingebunden fühlte. 

Bei der bis zum späteren Nachmittag dauernden Sitzung unter Vorsitz des früheren Vizepräsidenten des Mannheimer Arbeitsgerichts, Lothar Jordan, wurde laut Plan darüber diskutiert, ob im Wirtschaftsausschuss „alle Fragen zum Restrukturierungsprozess erschöpfend beantwortet wurden“.

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