Nach Übernahme von Alstom

General Electric will 1.066 Stellen in Mannheim streichen

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Mitarbeiter von Alstom laufen mit Bannern durch Mannheim (Archivfoto).

Mannheim - Der amerikanische Konzern General Electric will nach der Übernahme von Alstom 6.500 Stellen in Europa streichen – 1.066 davon allein in Mannheim.

Der US-Konzern General Electric mit Hauptsitz in Fairfield (Connecticut) gab heute bekannt, dass im Zuge der Übernahme der Energiesparte des französischen Konzerns 6.500 Stellen gestrichen werden.

Allein in Deutschland sind laut Angaben des Unternehmens bis zu 1.700 Arbeitsplätze betroffen – darunter die Werke in Stuttgart, Bexbach, Wiesbaden und auch Mannheim. Die Quadratestadt trifft es am härtesten: Hier sollen laut IG Metall 1.066 Stellen wegfallen. Dort soll nach angaben eines GE-Sprechers die Turbinenfertigung geschlossen werden, der Standort selbst bleibe aber erhalten.

GE wolle seine Geschäfte an das gegenwärtige Marktumfeld der europäischen Energieerzeugung anpassen, teilte das Unternehmen mit. Vor allem die Stromerzeugung mit Gas- und Dampfturbinen sei in den vergangenen Jahren signifikant zurückgegangen.

Insgesamt sind in Mannheim rund 1.800 Menschen bei Alstom beschäftigt, europaweit sind es rund 35.000, deutschlandweit etwa 11.000.

dpa/rob

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