Vereinbarung zur Kurzarbeit gekündigt

General Electric: Über 1.000 Jobs in Gefahr!

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Der Betriebsrat von General Electrics hat nun doch die Vereinbarung zur Kurzarbeit für Mitarbeiter der übernommenen Energiesparte von Alstom gekündigt. (Symbolfoto)

Mannheim - Der Betriebsrat von General Electrics hatte nach der Übernahme der Energiesparte des Konzerns Alstom Kurzarbeit zur Erhaltung von Arbeitsplätzen vereinbart. Doch nun: 

Der Betriebsrat von General Electrics in Mannheim soll Angaben der IG Metall zufolge die Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit gekündigt haben. Die Gewerkschaft hat bereits mitgeteilt, dass die Grundlage für die im vergangenen August getroffene Vereinbarung nun entfallen sei.

Die Absicht dahinter soll die Schließung der Produktion samt der Streichung von über 1.000 Arbeitsplätzen am Standort sein. Die Kurzarbeit sei ursprünglich vereinbart worden, um vorhandene Auslastungsprobleme zu überbrücken und Arbeitsplätze zu sichern. Die Beschäftigten hätten dabei auch deutliche Einbußen bezüglich des Lohns in Kauf genommen, um ihren Arbeitsplatz zu erhalten.

Die Ankündigung von General Electrics, ehemalige Alstom-Standorte wie Stuttgart, Bexbach im Saarland, Wiesbaden und eben auch Mannheim zu verkleinern oder sogar komplett zu schließen, wurde nach der Übernahme der Energiesparte des französischen Konzerns Alstom verkündet. Dem Unternehmen zufolge soll dabei in der Quadratestadt die Fertigung für Turbinen geschlossen werden. 

dpa/swy

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