Was entsteht auf dem Gelände?

Gemeinderat beschließt Spinelli-Rahmenplan: Fast 2.000 neue Wohnungen bis 2030!

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Das ehemalige US-Kasernengelände Spinelli in Mannheim. (Archivfoto)

Mannheim - Der Gemeinderat beschließt einen Rahmenplan für die Konversionsfläche Spinelli! Doch was soll auf dem ehemaligen US-Kasernengelände entstehen?

Am Dienstag (24. Oktober) stimmt der Gemeinderat mehrheitlich für den Rahmenplan Spinelli. Somit soll das neue Stadtquartier am Rande des ehemaligen US-Kasernengeländes voraussichtlich bis 2030 fertig sein!

Spinelli ist die zweitgrößte Entwicklungsfläche im Mannheimer Wohnungsbau. Das Gebiet soll als Fläche für ein „urbanes, modellhaftes Wohnquartier dienen und sich durch eine vielfältige und zugleich starke soziale Gemeinschaft auszeichnen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

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Was wird auf Spinelli entstehen?

Im Süden von Käfertal sind rund 1.800 Wohneinheiten und ein Park geplant. Der Park soll die noch getrennten Flächen der Feudenheimer Au aufwerten und miteinander verbinden. Auch soll das neue Wohngebiet ein Quartierszentrum mit Nahversorgrungs-, Gastronomie und Dienstleistungsangeboten erhalten. 

„Bis 2025 werden zusätzlich 10.000 Wohneinheiten in Mannheim nachgefragt. Der Entwicklung der Konversionsflächen kommt in diesem Zusammenhang ein besonderes Augenmerk zu. Mit dem Rahmenplan Spinelli haben wir nun den Grundstein für die Entwicklung und Schaffung von durchmischtem Wohnraum geschaffen, der es zudem ermöglicht, die Stadt zukunftsfähig weiterzubauen“, so Bürgermeister Lothar Quast.

Zudem will die Stadt in puncto Fortbewegung Alternativen zum Auto schaffen: Geplant ist eine Stadtbahnlinie, die direkt an die Innenstadt anbindet. Bis diese fertig ist, wird es eine Buslinie geben. Doch auch kurze Fuß- und Radwege in die umliegenden Stadtteile sollen errichtet werden. Ergänzt wird das Mobilitätskonzept durch Sharing-Angebote – vom Auto bis zum (Lasten-)Fahrrad. 

Völklinger Straße erhält Anbindung an B38

Auch soll die Völklinger Straße bis 2030 direkt an die B38 angebunden werden. Geplant ist dies in drei Bauabschnitten. Bis zur Bundesgartenschau 2023 soll rund ein Drittel der Wohneinheiten entlang der Straße fertig sein. Auch soll der Quartiersplatz innerhalb der ersten Bauphase realisiert werden.

Daher müssen die nächsten Schritte im Entwicklungsprozess – der Flächenerwerb, der Freizug und der Rückbau der Fläche sowie die Baurechtschaffung – bis 2020 abgeschlossen sein.

jab/pm

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