Todesdrama in Mannheim-Rheinau

Gema R. (†22) brutal getötet: Ex-Freund weiterhin nicht vernehmungsfähig 

Die Neuhofer Straße im Stadtteil Rheinau in Mannheim: Hier wurde die spanische Studentin Gema R. (†22) in der Wohnung ihres Ex-Freundes getötet.

Mannheim-Rheinau - Eine 22-Jährige wird brutal ermordet, ihr Ex-Freund springt danach vom Balkon im 5. Stock. Jetzt werden immer mehr grausame Details zum Tod der jungen Frau bekannt.

  • Gema R. (†22) brutal in Mannheim im Stadtteil Rheinau getötet
  • Ex-Freund Florian R. (29) wird verdächtigt
  • Er springt aus 5. Stock vom Balkon in Mannheim
  • Grausame Details zum Tod der jungen Frau bekannt

Update vom 13. September: Auch etwa einen Monat nach dem brutalen Mord an Gema R. in Mannheim ist unklar, was in der Mordnacht passiert ist. Das liegt auch daran, dass der mutmaßliche Täter nach seinem Sprung aus dem 5. Stock im Krankenhaus liegt. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim auf Anfrage mitteilt, sei der 29-Jährige, bei dem es sich um den Ex-Freund des Opfers handelt, weiterhin nicht vernehmungsfähig. 

Es sei sehr schwierig in den Ermittlungen weiterzukommen, wenn der Hauptverdächtige nicht aussagen könne. „Es steht und fällt mit dem Gesundheitszustand“, erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim. Über den genauen Zustand könne er aber nichts sagen. Mittlerweile liegt auch das endgültige Obduktionsergebnis vor, nach dem Gema R. durch 40 Messerstiche verblutet sei. Mehr habe die Obduktion nicht ergeben. Der Ex-Freund hat sich also nicht, wie die Ermittler zuerst vermuteten,  an ihrer Leiche vergangen. 

Mannheim: Florian R. schwebt weiterhin in Lebensgefahr

Update vom 27. August: Rund zehn Tage nachdem, Gema R. tot in ihrer Wohnung in Mannheim gefunden wurde, kommen immer mehr grausame Details ans Tageslicht. Wie „Bild“ berichtet, soll ihr Ex-Freund Florian R. sie mit 40 Messerstichen getötet haben. „Florian muss komplett ausgetickt sein. Dabei ist er eigentlich ein total netter und hilfsbereiter Mensch“, so ein Bekannter des mutmaßlichen Täters gegenüber „Bild“. 

Die Fahnder vermuten sogar, dass sich der 29-Jährige danach an der Leiche der jungen Frau vergangen haben könnte. Das endgültige Obduktionsergebnis steht allerdings noch aus. Florian R. schwebt nach einem Sprung aus dem 5. Stock weiterhin in Lebensgefahr. Er liegt mit Polizeiüberwachung in der Uniklinik in Mannheim.

Mannheim: Gema R. (†22) brutal getötet – überwältigende Anteilnahme nach Horror-Tat!

Update vom 21. August, 21 Uhr: „Unser Engel Gema kann sich bald auf ihre letzte Reise machen und in Frieden ruhen“, liest man am Mittwochabend auf der Spenden-Seite, die Freunde für die in Mannheim getötete Spanierin eingerichtet haben. 15.170 Euro wurden für die Beerdigung der jungen Frau gespendet, die am Wochenende in einer Wohnung in Rheinau umgebracht wurde. Ein anonymer Nutzer hat sogar 2.000 Euro gespendet. Somit ist das Spendenziel von 7.000 Euro erreicht. Gema kann in ihrem Heimatland Spanien von ihrer Familie beigesetzt werden. „Sprachlos und dankbar. Dieses Gefühl ist nicht in Worte zu fassen“, schreiben die Freunde der 22-Jährigen auf der Spendenplattform. „Danke an jeden einzelnen. Wir zusammen haben das möglich gemacht.“

Mannheim: 22-jährige Gema wurde brutal getötet: Freunde sammeln Spenden für Beerdigung

Update vom 21. August, 9 Uhr: „Hola mein Name ist Gema 22 Jahre jung“. Mit diesen Worten beginnt ein Text, den das ZARA-Team aus Mannheim geschrieben hat, wo die Getötete als Aushilfskraft gearbeitet hat. In den nächsten Zeilen wird das Leben der jungen Spanierin beschrieben – wie sie 2016 nach Deutschland gekommen sei, wundervolle Menschen getroffen habe und sogar vor ein paar Tagen einen Platz an der Uni Heidelberg erhalten habe.

Mannheim/Rheinau: Verdächtiger schwebt weiter in Lebensgefahr – keine Befragung möglich

Doch vor 3 Tagen wurde mir das alles genommen.“ In dem Text geht es um Gema, die Freitagabend (16. August) brutal getötet wurde. Ihr Ex-Freund soll mehrfach auf sie eingestochen haben – nach der Bluttat springt der 29-Jährige von seinem Balkon aus dem 5. Stock in Mannheim. Für Gema kam jede Hilfe zu spät – als die Ermittler sie in der Wohnung ihres Ex-Freundes entdecken, ist sie bereits tot

Wie das Morgenweb berichtet, liege der Verdächtige weiter im Krankenhaus und schwebe in Lebensgefahr. Daher sei eine Befragung derzeit nicht möglich. Auch die Autopsie des Opfers habe bisher keine Ergebnisse gebracht. Es habe aber in der Vergangenheit bereits polizeiliche Einsätze bei dem Paar gegeben, wie eine Sprecherin der Polizei Mannheim berichte.

Auch in Hessen ereignete sich vor Kurzem eine schreckliche Tat: Eine junge Frau wurde leblos und blutüberströmt am Waldrand in Hofheim gefunden. Wenig später war sie tot. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus!

Mannheim/Rheinau: Spendenaufruf für Gema – ihre Familie braucht Geld für die Beerdigung

Während Angehörige, Freunde und Kollegen um die 22-Jährige trauern und noch unter Schock stehen, gibt es ein weiteres Problem. Gemas Familie lebt noch in Spanien und will ihre Tochter auch dort begraben – doch dafür fehlt das Geld! Deshalb hat Letizia Sciascia einen Spendenaufruf auf „gofundme“ gestartet.

Laut Morgenweb handelt es bei ihr um die Geschäftsführerin der Mannheimer Zara-Filiale, in der die 22-Jährige als Aushilfskraft gearbeitet hat. Das 60-köpfige Team hat am Sonntag von ihrem Tod erfahren. Ihnen sei sofort klar gewesen, dass sie irgendetwas für die Familie tun müssen. Daraufhin wird die Spendenseite erstellt und auf Facebook und Instagram geteilt – mit großem Erfolg.

Mannheim/Rheinau: Spendenziel übertroffen – und die Summe steigt weiter!

Innerhalb von zwei Tagen wurde das eigentliche Spendenziel von 7.000 Euro erreicht. Seitdem gehen immer weiter Spenden ein. Aktuell (Stand: 21. August, 10 Uhr) sind bereits 12.636 Euro für die Überführung des Leichnams und das Begräbnis in Spanien eingegangen! 400 Spender haben dies möglich gemacht. Fast 1.000 Mal ist der Beitrag bereits geteilt worden. In den Kommentaren darunter trauern zahlreiche Nutzer der Seite und wünschen ihr „Descanse en paz“ – „Ruhe in Frieden“ auf Spanisch. 

Mannheim/Rheinau: Die Polizei geht von einem Beziehungsdrama aus

Update vom 19. August: Knapp drei Tage nach der furchtbaren Tat in Mannheim im Stadtteil Rheinau ist das Motiv noch weiter unklar. Die Polizei gehe bisher von einem Beziehungsdrama aus. Wie BILD berichtet, soll es sich beim Opfer um eine 22-Jährige halten. Ihr 29-jähriger Ex-Freund ist tatverdächtig, soll mehrfach mit dem Messer auf sie eingestochen haben soll, bevor er aus dem 5. Stock gesprungen ist. Durch den Sprung erleidet der 29-Jährige lebensgefährlichen Verletzungen

Die Neuhofer Straße im Stadtteil Rheinau in Mannheim: Hier wurde eine junge Frau in der Wohnung ihres Ex-Freundes getötet.

Wie BILD weiter berichtet, hätte sich die 22-Jährige von ihrem Freund getrennt. Immer wieder habe es Streit zwischen den beiden gegeben. „Sie hat ihn aus der Wohnung geworfen. Er war wohl immer sehr eifersüchtig“, habe eine Bewohnerin des Hauses in Mannheim erzählt. Warum er trotzdem am Freitagabend in die Wohnung zurückkehrt, sei bislang unklar. Die Obduktion des Opfers steht derzeit noch aus und werde wohl erst Mitte der Woche Ergebnisse bringen.

Mannheim/Rheinau: Mann springt aus 5. Stock auf die Straße

Es sind grausame Szenen, die Bewohner im Stadtteil Rheinau in Mannheim am frühen Freitagabend (16. August) mitansehen müssen: Die beobachten, wie ein Mann gegen 18:30 Uhr aus seiner Wohnung im 5. Stock auf die Neuhofer Straße springt. Die Zeugen verständigen sofort den Rettungsdienst Mannheim – nach seiner notärztlichen Behandlung vor Ort wird der Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik in Mannheim eingeliefert. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Wohnung machen die Beamten eine schreckliche Entdeckung.

Mannheim/Rheinau: Junge Frau mit Messer getötet – Zeugen unter Schock

Als Beamte der Polizei Mannheim in die Wohnung des Mannes in Rheinau gehen, machen sie einen Horror-Fund: Dort entdecken sie die Leiche einer jungen Frau – brutal erstochen! Die Polizei Mannheim beschlagnahmt daraufhin den Leichnam der getöteten Frau, ebenso die Tatwohnung. Kurz darauf trifft die Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zur Spurensicherung am Tatort ein. Auch das Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg ist nach der Horror-Tat in Mannheim, bei der Erinnerungen an das schreckliche Verbrechen aus der Neckarstadt wach werden, bei dem eine Vermieterin (†32) von einem Mieter mit finanziellen Problemen brutal erstochen wurde, eingeschaltet. 

Mannheim/Rheinau: Junge Frau erstochen – Tatverdächtiger ist der Ex-Freund der Getöteten

Wie die Ermittlungen der Polizei Mannheim ergibt, handelt es sich bei dem durch den Sprung aus dem 5. Stock lebensgefährlich verletzten Mann aus Rheinau um den Ex-Freund der getöteten Frau. Er ist dringend tatverdächtig! Die Hintergründe der grausamen Tat in Mannheim sowie der Tatablauf selbst sind derzeit noch völlig unklar. Eine Obduktion der Leiche soll nähere Erkenntnisse liefern. Zwei Zeugen erleiden einen Schock und müssen psychologisch betreut werden.

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Mannheim: Bluttat in Rheinau – Junge Frau mit Messer getötet

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Kriminalkommissariats Mannheim bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg zu der Bluttat im Stadtteil Rheinau in Mannheim dauern an. Wie die Polizei in einer Meldung mitteilt, ist mit ersten Ermittlungsergebnissen nicht vor Mitte kommender Woche zu rechnen.

Erst kürzlich hat eine weitere brutale Messer-Attacke in Mannheim für Aufsehen gesorgt: Nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern vor einem Café in den Quadraten zückt einer der beiden plötzlich ein Messer – und sticht seinem Kontrahenten (25) ins Gesicht.

pol/rob

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