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Mannheim: FRANKLIN-Steg für 5,8 Millionen – so viel übernimmt der Bund

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Von: Peter Kiefer

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Das Benjamin-Franklin-Village aus der Luft. (Archivbild) 
Das Benjamin-Franklin-Village aus der Luft. (Archivbild)  © Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation, Foto: Kay Sommer

Mannheim - Der beeindruckende FRANKLIN-Steg zwischen Columbus und Vogelstang soll rund sechs Millionen Euro kosten. Jetzt hat sich das Bundesverkehrsministerium gemeldet:

Der spektakuläre FRANKLIN-Steg zwischen Mannheim-Käfertal und Vogelstang – jetzt ist die Finanzierung der geplanten neuen Fuß- und Radwegverbindung über die stark befahrene B38 klar. Die Brücke gilt als der entscheidende Baustein für die Vernetzung des Konversionsprojektes FRANKLIN mit der Vogelstang.

StadtMannheim
StadtteilFranklin
Einwohnerzahl4.700 (Stand: Februar 2022)
Fläche1,44 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Stadt Mannheim erhält Zuwendung vom Land für FRANKLIN-Steg

Für das Projekt hat die Stadt Mannheim beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) eine Zuwendung aus dem Programm „Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“ beantragt. Und siehe da: Das BMDV trägt die Bau- und Planungskosten in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro. Der Parlamentarische Staatssekretär beim BMDV, Michael Theurer (MdB), überreichte den Förderbescheid persönlich.

Äußerst zufrieden zeigt sich auch Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD): „Die Entwicklung der Konversionsflächen in Mannheim ist eine Jahrzehntaufgabe, die in naher Zukunft abgeschlossen sein wird – und eine Chance, unsere Stadt im Sinne des Leitbildes Mannheim 2030 nachhaltig zu gestalten.“

Der Entwurf des FRANKLIN Stegs über die B 38 in Mannheim-Vogelstang.
Der Entwurf des FRANKLIN Stegs über die B 38 in Mannheim-Vogelstang. © Knippers Helbig mit DKFS Architects

Mannheim: OB Peter Kurz happy – „Wir sind dankbar“

Die attraktive Radverkehrsverbindung des FRANKLIN-Stegs unterstütze nicht nur maßgeblich die verkehrs-, energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung, sondern auch das quartiersbezogene Mobilitätskonzept. „Wir sind dankbar, dass die Kosten hierfür zu 100 Prozent vom Bund übernommen werden“, so das Stadtoberhaupt.

Für Bau-Bürgermeister Ralf Eisenhauer (SPD) verbindet die Brücke quasi Bewährtes mit Neuem: „Gerade Kindern und Jugendlichen wird es dann möglich sein, selbstständig und einfach die weiterführenden Schulen in Vogelstang zu erreichen und in umgekehrter Richtung in den Käfertaler Wald und das Carl-Benz-Bad zu radeln.“

„Wollen klimaneutrale Mobilität für alle“ – BMDV übernimmt Kosten für FRANKLIN-Steg

Und BMDV-Staatssekretär Michael Theurer, als Überbringer der frohen Kunde und des Geldes betont: „Wir wollen klimaneutrale Mobilität für alle. Dafür brauchen die Menschen in Deutschland gute Mobilitätsangebote. Das BMDV unterstützt die Länder und Kommunen dabei, die Radinfrastruktur auszubauen und zu modernisieren.“

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Dazu gehöre auch der Bau einer eigenen Brücke für Radfahrer und Fußgänger: „Der FRANKLIN-Steg wird nicht nur nachhaltig gebaut, er wird auch die nachhaltige Mobilität in Mannheim stärken. Wir ermöglichen dieses große Infrastrukturprojekt mit einer Unterstützung von fast sechs Millionen Euro“, so Theurer. 

FRANKLIN in Mannheim: Steg über B38 verbindet Columbus mit Vogelstang

Der FRANKLIN-Steg überwindet wortwörtlich als Brückenschlag die stark separierende Wirkung der Bundesstraße zwischen FRANKLINs Teilfläche Columbus und dem Stadtteil Vogelstang. Während die Brücke in den gestalteten Freiraum auf Columbus eingebunden ist, entsteht in Vogelstang ein identitätsstiftender, städtebaulich hochwertiger Platz als hochwertige Ankommenssituation.

Auf der Seite von Mannheim-Vogelstang endet die Brücke des FRANKLIN Stegs in einer Platzsituation.
Auf der Seite von Mannheim-Vogelstang endet die Brücke des FRANKLIN Stegs in einer Platzsituation. © Knippers Helbig mit DKFS Architects

Das Brücken- und Rampenbauwerk von der Arbeitsgemeinschaft Knippers Helbig GmbH aus Stuttgart und dem Londoner Büro DKFS architects ist ein konsequent nachhaltig entwickeltes Beispiel für Ingenieurbaukunst, das kunstvoll Aspekte der Tragwerks- und Fertigungslogik aufgreift. Die innovative Brücke besteht im Haupttragwerk aus Holz.

Der FRANKLIN-Steg wird von der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP in Kooperation mit dem Eigenbetrieb Stadtraumservice der Stadt Mannheim geplant und umgesetzt. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2023 geplant. Eine Fertigstellung ist bis voraussichtlich Ende 2023 anvisiert. (PM/pek)

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