Schmuck, ‚Shpock‘ und Spaß 

Nachtflohmarkt im Luisenpark

Nachtflohmarkt im Luisenpark Mannheim
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
Nachtflohmarkt im Luisenpark Mannheim
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
Nachtflohmarkt im Luisenpark Mannheim
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.
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Wo sich andere schon Bett fertig machen, fängt hier der Spaß erst richtig an: Beim Nachtflohmarkt im Luisenparkt gibt es so einiges zu entdecken.

Mannheim - Warum verkaufen die Aussteller hier zu so später Stunde und was machen sie mit dem Geld? Und vor allem: Was hat ein Vulkanier von der Enterprise mit einem Flohmarkt zu tun?

Der Nachtkonsummarkt öffnet um 17 Uhr seine Pforten. Kommt da überhaupt ein Flohmarktgefühl auf? 

Wenn man die Baumhainhalle betritt, weiß man erst nicht so recht wo man hingehen soll. Viele, viele Menschen drängeln sich an den Ständen, um ein gutes Schnäppchen zu ergattern und aus den Boxen ertönt erstaunlich viel „Black Eyes Peas“. Das Wetter ist regnerisch, sodass die Aussteller und Besucher heilfroh sind, beim „Nachtkonsum“ in der Halle zu sein. 

Und gerade für Mädchen ist einiges dabei: Ob Kleider, Schuhe, Handtaschen oder Schmuck. Es wird freudig herumgewühlt und anprobiert. Bei einem Stand kann man sogar selbstgemachten Schmuck kaufen.

Louisa (18) aus Viernheim flechtet selbst dünne Armbänder, um daran „Chunks“ zu befestigen. Das sind bunte Druckknöpfe, beliebig austauschbar, die auf Lederarmbändern befestigt sind.

 „Ich finde die aber zu breit und dachte ich kann die Armbänder ja selbst schmaler machen. Jetzt verkaufe ich sie schon zum 2. Mal auf einem Flohmarkt!“, erzählt die kunstfertige Louisa. 

Doch was ist so toll am Nachtflohmarkt? Wieso verkaufen die Aussteller nicht auf einem regulären Flohmarkt? 

Maja (32) ist ganz pragmatisch: „Also ich verkaufe auch auf normalen Flohmärkten. Aber hier ist es einfach wärmer und man muss nicht so früh aufstehen.“ 

Doch der Nachtflohmarkt hat auch seine Schattenseiten: Denn dieser Komfort ist nicht ganz billig. Stolze 11 Euro pro Quadratmeter. Bei normalen Flöhmärkten sind es ungefähr 3 Euro.

Sarah (26) verrät:„Also alleine könnte ich mir das nicht leisten, deswegen verkaufe ich zusammen mit meiner Schwester.“ 

Die beiden wollen noch ein bisschen Geld für Sarahs Hochzeit verdienen, die am 12. Juni stattfindet. 

Doch nicht nur sie brauchen eine Finanzspritze: Myriam und Jannick (26) aus Worms wollen zusammenziehen. Um vorher ein bisschen auszumisten und das Haushaltbudget aufzubessern, verkaufen sie herrlichen Kitsch – Von barocken Engelchen, über zu vergoldeten Spiegeln und Marienbildern.

Das sie einen ähnlichen Geschmack haben, scheint ihnen aber noch nicht aufgefallen zu sein. Auf die Bemerkung, dass man bei ihrer Auswahl ein Muster erkennen kann, schauen sie fragend und meinen: „Ja, was denn für eins?“ 

Ein Stand erzeugt auch fragende Gesichter: Gerade die älteren Damen wissen nicht so Recht was sie damit anfangen sollen. Auf dem Stand liegt Werbematerial wie Jutebeutel und Postkarten aus.

„Entschuldigung, was ist denn dieses ‚Shpock‘?“, wird da gefragt.

Zur Erklärung: Der Name ‚Shpock‘, hat nichts mit dem Vulkanier von der Enterprise zu tun, sondern ist eine Abkürzung für „Shop in your pocket”. Als Smartphone App ist Shpock der mobile Flohmarkt für schöne Dinge, den man immer in der Tasche dabei hat. 

Man muss nur eingeben was man sucht und wo man sich gerade befindet. ‚Shpock‘ spuckt dann in Sekundenschnelle die besten Angebote von Privatanbietern in der Nähe aus. 

Vom Sofa aus Schnäppchen ergattern ist ja schön und gut, jedoch kann nichts das Flohmarktgefühl ersetzen und den kleinen Rausch bei einem schönen Kauf. Deswegen wartet auf dem Nachhauseweg durch den schönen Luisenpark „Little Big Planet 3“ in der Tasche darauf gespielt zu werden…

kp

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