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Mannheim: Oldtimer-Flugzeug stürzt ab – Doppeldecker nur noch ein Wrack

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Von: Leon Berent

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Das Flugzeug an der Absturzstelle in Mannheim
Das Flugzeug an der Absturzstelle in Mannheim © PR-Video/Priebe

Mannheim: Kurz nach dem Start am City Airport Mannheim setzt der Motor eines Doppeldecker-Oldtimers aus. Das Flugzeug stürzt auf einem nahegelegenen Feld ab:

Am Sonntag (16. August) startet gegen 16 Uhr ein Doppeldecker-Flugzeug vom Mannheim City Airport. Unmittelbar nach dem Start setzt der Motor des Flugzeug aus. Der Pilot setzt zu einer Notlandung nahe des Maimarktgelände an. Doch bei dem Manöver kommt es zu Komplikationen. Die Details des Flugzeugabsturz in Mannheim:

Flugzeugabsturz in Mannheim: Motor-Aussetzer kurz nach Start – Pilot muss notlanden

Die Ursache für das Aussetzen des Motors ist bislang unbekannt. Die Notlandung nahe des Maimarktgelände Mannheim, verläuft anders als geplant. Denn bei der Notlandung kracht das kleine Flugzeug in ein Feld und überschlägt sich, kommt schließlich auf dem Dach zum Liegen.

Der Flug der Doppeldecker-Maschine währte nur kurz.
Der Flug der Doppeldecker-Maschine währte nur kurz. © Google Maps

Zu ihrem großen Glück können sich der Pilot sowie der Co-Pilot nach dem Flugzeugabsturz in Mannheim selbstständig aus dem Flugzeug-Wrack befreien. Beide Männer werden leicht verletzt. Sie werden vom bald eintreffenden Rettungsdienst versorgt. Der Co-Pilot wird wegen Schwindels zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht, der Pilot erleidet lediglich Schnittwunden.

Gegen 19 Uhr wird das abgestürzte Flugzeug von Einsatzkräften der Feuerwehr und des technischen Hilfswerks geborgen. Anschließend wird es mit einem Tieflader zurück zum Flughafen gebracht. Die umliegende Straßen müssen dafür kurzfristig gesperrt werden. Der Doppeldecker wird zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt.

Flugzeugabsturz in Mannheim: Doppeldecker-Flugzeug ist Oldtimer

Das Flugzeug des Typs Stampe SV4 vom belgischen Hersteller Stampe et Vertongen kommt aus dem Hangar des Flugwerks Mannheim. Ein Mitarbeiter teilt am Ort des Unfalls mit, der Vorstand des Flugwerks gebe an, dass noch am Morgen des Fluges alles in Ordnung gewesen sei mit der Maschine aus dem Jahr 1949. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Dafür wurde der Doppeldecker beschlagnahmt und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Neben der Flughafenfeuerwehr waren die Berufsfeuerwehr, der Führungsdienst und die Rettung im Einsatz. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde bislang keine Aussage getroffen. Auch war noch unklar, ob ausgelaufene Betriebsstoffe in das Erdreich eindrangen. Die ist nicht der erste Flugzeugabsturz für den Mannheim City Airport. 2017 endet ein Flug tragisch. (lpb)

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