Stellen bereits gestrichen

RNF beantragt Insolvenz: Ist der Sender bald für immer ausgeschaltet?

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Wird der Sender bald abgeschaltet? RNF beantragt Insolvenz (Symbolfoto)

Mannheim - Für das RNF beginnen nun ernste und ungewisse Zeiten, denn der Fernsehsender muss Insolvenz beantragen. Was nun auf ihn zukommt und was das für die Zuschauer bedeutet:

Am Donnerstag (5. Juli) muss das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) eine Meldung in eigener Sache veröffentlichen, auf die „wir gerne verzichtet hätten“, so Moderatorin Frauke Hess. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten – größtenteils hervorgerufen durch den Wegfall der RTL-Lizenz – muss der Sender Insolvenz beantragen.

Laut RNF habe das Unternehmen durch den Lizenzverlust rund 1,4 Millionen Euro verloren. „Warum nach 30 Sendejahren unter unserer RNF-Regie nun plötzlich ein von außen kommendes und wirtschaftlich eng mit RTL verbandeltes Unternehmen die Sendelizenz übernehmen sollte, verstand niemand. Sie nicht, wir nicht. Rational war das nicht nachzuvollziehen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Bert Siegelmann.

Arbeitsplätze bereits gestrichen

Das RNF hat noch am selben Tag beim Amtsgericht Mannheim eine Planinsolvenz beantragt. Zwei Mannheimer Anwälte werden nun dem Sender bei insolvenzrechtlichen Fragen zur Seite stehen.

Allerdings habe man bereits erste Stellen gestrichen und laut Siegelmann werden noch weitere folgen. 

Was bedeutet das nun für Zuschauer?

Der Sende- und Produktionsbetrieb im TV und auf den Online-Plattformen gehe laut dem Medium unverändert weiter.

„Neustart in Eigenregie“

Laut dem Gesellschafter wolle man nun das Medium noch konsequenter auf das Marktumfeld einstellen. „Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Metropolregion den TV-Sender in die Zukunft begleiten will“, so Siegelmann zum Abschluss.

jol

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