Fahrradspende für Flüchtlingsheim

Mit Fahrrädern für bessere Integration! 

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Mannheim: Das Fahrrad verbindet. Denn es ermöglicht gerade Menschen mit wenig Geld am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Nun bekommen die Flüchtlinge auf dem Benjamin-Franklin-Gelände welche gespendet.

„Alte Räder für einen guten Zweck“ - so lautete das Motto des Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar im September. Dort wurden gebrauchte und reperaturbedürftige Fahrräder wieder flott gemacht. Die ersten sieben hat das Flüchtlingsheim auf dem Benjamin-Franklin Gelände nun erhalten. 

Die Sozialarbeiterin Ulrike Manthey betont: Die Möglichkeit, mobil zu sein, hat eine große Bedeutung für die Integration: Da Flüchtlinge keinen Anspruch auf Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel haben, ist das Rad oft die einzige Möglichkeit der Fortbewegung“.

Der Initiator des Projekts, Dieter Rohde, hatte die Idee schon vor einiger Zeit. Begonnen hat alles mit der Fahrrad-Reparatur-AG an der Geschwister-Scholl-Werkrealschule, die er seit September 2011 leitet. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man platte Reifen flickt, Bremsen austauscht und Ketten ölt.

„Durch einen Spendenaufruf haben wir zahlreiche gebrauchte und reparaturbedürftige Fahrräder von Bürgerinnen und Bürgern erhalten und nach und nach wieder in Schuss gebracht. Diese Räder geben wir nun gerne weiter.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch die Klimaschutzagentur Mannheim. Denn Fahrradfahren bedeutet auch Nachhaltigkeit: Die Umwelt wird geschützt, die neuen Radbesitzer sind klimafreundlich mobil und die „Schrauber“ konnten einiges lernen.

Caroline Golly, Mitarbeiterin der Klimaschutzagentur Mannheim freut sich über die Aktion und lobt die freiwilligen Helfer “die die Fahrräder sehr sorgfältig aufbereitet haben.“


kp

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