Verdacht des versuchten Mordes

Auf Mitbewohner eingestochen: Staatsanwaltschaft klagt 22-Jährigen an

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Der Verdächtige sitzt nach der Tat im Oktober 2018 in U-Haft (Symbolfoto)

Mannheim - Ein 22-Jähriger soll in einer Erstaufnahmeeinrichtung auf den Kopf seines Mitbewohners eingestochen haben. Jetzt klagt die Staatsanwaltschaft ihn wegen des Verdachts des versuchten Mordes an:

Am Abend des 2. Oktobers passiert der brutale Angriff in einer Mannheimer Erstaufnahmeeinrichtung: Ein 22-Jähriger greift seinen 44-jährigen Mitbewohner von hinten an, sticht mit einem Messer auf dessen Kopf ein. Das Opfer erleidet eine Stichverletzung im Gehörgang.

Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim am Montag (17. Dezember) mitteilt, sei der 22-Jährige davon ausgegangen, den 44-Jährigen tödlich verletzt zu haben und sei geflohen. Sicherheitspersonal nimmt den Verdächtigen schließlich fest.

Der Mann aus Nigeria, der seitdem in Untersuchungshaft sitzt, bestreitet den Tatvorwurf. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn Anklage wegen des Verdachts des versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erhoben.

pm/kab

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