Tatort Rheinausee 

Wieder treibt in Mannheim ein Exhibitionist sein Unwesen – Polizei sucht Zeugen

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In Mannheim treibt ein Exhibitionist sein Unwesen. (Symbolfoto)

Mannheim-Rheinau – Exhibitionistische Zurschaustellungen haben bundesweit zugenommen – davon ist auch Mannheim nicht ausgenommen. Diesmal wird eine Frau am Rheinausee Opfer eines Perversen: 

  • Auftreten eines Exhibitionisten in Mannheim-Rheinau.
  • Der Perverse entblößt sich am helllichten Tag gegenüber einer Frau. 
  • Die Polizeidirektion Heidelberg sucht dringend nach Zeugen.

Am Donnerstagmittag treibt in Mannheim im Stadtteil Rheinau ein Exhibitionist sein Unwesen. Gegen 11:30 Uhr geht eine 41-Jährige Frau mit ihrem Hund am Rheinauer See Gassi. Zunächst läuft der Verdächtige an der ahnungslosen Frau vorbei, dann aber zieht der Exhibitionist sein Geschlechtsteil aus der geöffneten Hose und beginnt daran „herumzuspielen“. Dabei sucht er aktiv den Blickkontakt zu seinem konsternierten Opfer, um sein dann unerkannt aus dem Staub zu machen. 

Oft gelesen: Polizei fahndet nach Perversen – zwei Exhibitionisten belästigen Frauen an Wochenende

Mannheim: Der Polizei liegt folgende Personenbeschreibung vor: 

  • Größe: zwischen 1,85 und 1,89 Meter.
  • Körperbau: unauffällig bzw. normal. 
  • Bekleidung: dunkelgrünes Shirt, dunkelgrüner Arbeitshose, dunkle Schuhen und dunkles Base-Cap.
  • Vermutlich Osteuropäer mit dunklem kurzem Haar und auffälliger Sonnenbräune.

Weitere Geschädigte und/oder Zeugen des Exhibitionisten werden gebeten, die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg unter ☎ 0621/174-4444 anzurufen.

Exhibitionismus: Anzahl der Straftaten nimmt gegenüber dem Vorjahr bundesweit zu  

Immer wieder kommt es zu exhibitionistischen Handlungen! Tatort Vogelstangsee in Mannheim: Ende August hat sich ein Mann über mehrere Tage hinweg vor Frauen entblößt und onaniert. 

Lediglich einen Tag vor dem Zwischenfall im Rheinausee in Mannheim nimmt der entspannte Ausflug zweier Frauen auf der Neckarwiese in Heidelberg ein unangenehmes Ende.   

Wie das Bundeskriminalamt bekannt gegeben hat, sind diese perversen Straftaten in erschreckend hoher Anzahl erfasst worden. Allein im Jahr 2018 sind bundesweit 8.199 Anzeigen bei der Polizei eingegangen – das ist ein Zuwachs von 5,3 Prozent. Noch besorgniserregender ist die vergleichsweise geringe Aufklärungsquote. Diese beträgt für das vergangene Jahr genau 57,7 Prozent.

Nach Angaben von Kriminologen ist die relativ niedrige Aufklärungsquote bei „

exhibitionistischen Handlungen

“ darauf zurückzuführen, dass in der Regel keine Beziehungstaten vorliegen und es zu wenig Anhaltspunkte gibt, die zu dem Täter führen könnten.

Exhibitionismus: Mögliche Strafen bei Verurteilung 

Exhibitionismus wird zumeist mit einer Geldstrafe belegt, kann aber auch in besonderen Fällen zu einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr führen. Bei exhibitionistische Handlungen gegenüber Kindern kann die Freiheitsstrafe sogar mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden.

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