Auf Breite Straße in Mannheim 

Mann (33) kommt nächtliche E-Scooter-Fahrt teuer zu stehen  

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Eine Trunkenheitsfahrt mit seinem E-Scooter-Fahrer kommt einem Mann (33) teuer zu stehen

Mannheim-Innenstadt – Eine Trunkenheitsfahrt mit seinem E-Scooter-Fahrer kommt einem Mann teuer zu stehen. Nach seiner Festnahme stellen die Beamten weitere Straftaten fest! 

  • In der Nacht auf Sonntag (25. August) beobachtet die Polizei, wie ein Mann in der Fußgängerzone mit seinem E-Scooter Schlangenlinie fährt 
  • Der E-Scooter-Fahrer wird nach einem Atemalkohol-Test festgenommen 
  • Auf der Polizeiwache Mannheim-Innenstadt können die Beamten weitere Straftaten feststellen 

Die Polizei hält am Sonntagmorgen (25. August) gegen 1:30 Uhr einen E-Scooter-Fahrer auf der Breiten Straße an. Die Verkehrskontrolle vollziehen die Polizeibeamten auf der Fußgängerzone in Höhe der Haltestelle Abendakademie. Im Rahmen der Kontrolle stellen die wenig überraschten Polizisten fest, dass der Mann deutlich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken steht und Schwierigkeiten hat, das Gleichgewicht zu halten. Logische Schlussfolgerung: Der E-Scooter-Rowdy darf erst einmal ins Alkohol-Testgerät blasen. 

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Mannheim: E-Scooter-Fahrer total betrunken

Das Ergebnis steht schnell fest: 1,5 Promille! Der Suff-Fahrer darf anschließend die Polizisten auf die Wache begleiten. Auf dem Polizeirevier Mannheim-Innenstadt muss der E-Scooter-Fahrer nun eine Urinprobe abgeben. Neben dem hohen Alkoholpegel wird der 33-jährige Mann auch des Drogenkonsums überführt. Da der E-Scooter-Fahrer unter der Einwirkung von Betäubungsmittel steht, wird ihm von einem Polizeiarzt eine Blutprobe entnommen. 

Mannheim: E-Scooter ist nicht zugelassen 

Doch damit nicht genug: Bei den weiteren Ermittlungen fällt den Beamten auf, dass der E-Scooter nicht im Verkehr zugelassen ist und kein Versicherungsschutz besteht. Der E-Scooter wird daraufhin von der Polizei beschlagnahmt. Damit sammelt der E-Scooter-Rowdy gleich mehrere Anklagepunkte in einer Suff-Nacht: Gegen den 33-Jährigen wird ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet und auch für den nicht zugelassenen E-Scooter wird er sich verantworten müssen. Die Strafe für das Fahren ohne Versicherungskennzeichen beträgt übrigens 40 Euro, das Fahren ohne Betriebserlaubnis noch einmal 70 Euro. Für das Fahren auf dem Gehweg werden 15 bis 30 Euro fällig.

Betrunken E-Scooter fahren - welche Strafe droht?   

Für E-Scooter gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer: Wer alkoholisiert mit 0,5 bis 1,09 Promille E-Scooter fährt, dabei aber keine alkoholbedingten Auffälligkeiten zeigt, riskiert ein Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. 

Übersteigt die Blutalkoholkonzentration 1,1 Promille oder zeigen sich bereits ab 0,3 Promille alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, liegt auch beim Fahren von E-Scootern eine Straftat vor und es droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Für Fahranfänger unter 21 Jahren gilt auch hier die 0,0-Promille-Grenze. 

E-Scooter-Kontrollwoche in Mannheim und Heidelberg

Besonders clever: Seit Mittwoch (21. August) legen sowohl die städtischen Ordnungsdienste, als auch die Polizei in Mannheim und Heidelberg bei ihren Streifen den Fokus auf E-Scooter-Fahrer und ahnden mögliche Verstöße. Die intensiven E-Scooter-Kontrollen sind zunächst bis Mittwoch (28. August) angesetzt.

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pol/esk 

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