Schuttberge gegenüber Busbahnhof

Bagger ‚fressen‘ sich durch riesiges Post-Areal!

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Der spektakuläre Abriss der Gebäude der ehemaligen Post am Mannheimer Hauptbahnhof.

Mannheim-Schwetzingerstadt – Trari, trara, die Post ist da! Aber nicht mehr lange... Denn der spektakuläre Abriss der Gebäude auf dem riesigen Post-Areal schreitet schnell voran.

Es scheppert, staubt und bohrt an jeder Ecke – und das 42.000 Quadratmeter Post-Gelände am Hauptbahnhof  hat viele Ecken...

Das riesige Areal wird dem Erdboden gleich gemacht.

Nachdem hier zwischen Reichskanzler-Müller-Straße und Heinrich-von-Stephan-Straße jahrelang nichts passiert und zuletzt monatelang ein Drehkreuz für Flüchtlinge eingerichtet war, machen jetzt unzählige Bagger die Gebäude und Hallen des langjährigen Briefverteilungszentrum platt.

Nach der aufwendigen Entkernung der bis zu vier Etagen hohen Gebäude müssen hunderte Fenster ausgebaut, tausende Dämmplatten entfernt werden.

Bis Ende Mai soll der Abriss fertig sein! Eine besondere Herausforderung wird noch die riesige Tiefgarage, die acht Meter tief unter das Areal ragt, erklärt Dipl.-Geol. Markus Pohen von der Bauleitung der Firma InduRec.

Spektakuläre Abriss-Arbeiten auf dem Post-Areal 

Die Pläne für das dreigeteilte Areal

Am Bahnhofsvorplatz plant das Mannheimer Unternehmen Diringer & Scheidel auf 15.000 Quadratmetern das sogenannte „Postareal am Hauptbahnhof“ inklusive Hotel, Studentenwohnheim, Büros, rund 200 Wohnungen und Tiefgarage (400 Stellplätze).

Im Mittelteil, das die Hälfte der Fläche (21.000 Quadratmeter) einnimmt, errichtet dann die Firma Ostermayer Wohnbau ihr „Postquadrat“ – mit Gastronomie, Wohnen, Gewerbe und Freizeit. In jedem Fall steht fest, dass die künftige Bebauung teils deutlich höher wird als die bisherigen Gebäude.

Bemerkenswert: Für alle, die sich um die an die Akropolis erinnernden vier Sandsteinsäulen (19. Jahrhundert) am früheren Postbank-Gebäude am Willy-Brandt-Platz Sorgen machen: Sie werden vorsichtig abgetragen und sollen in den künftigen Hotel-Neubau integriert werden. 

Die massiven Verkehrsprobleme hin zum hochfrequentierten Busbahnhof in der ‚Sackgasse‘ Heinrich-von-Stephan-Straße sollen durch die Verlängerung von Kopernikus- und Keplerstraße entschärft werden.

Hintergrund

Die Deutsche Post verkaufte im Jahr 2008 das Gelände an finanzstarke Investoren – für rund eine Milliarde Euro! Von der Schließung bzw. Standortverlagerung waren 200 Postler betroffen.

pek

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