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Coronavirus in Mannheim: Panik vor Ansteckung! Stadt äußert sich zu Gerüchten

Mannheim - In der Quadratestadt kursieren Gerüchte, dass ein Coronavirus-Fall im Diakonissenkrankenhaus behandelt wird. Die Stadt meldet sich mit aktuellen Neuigkeiten zu Wort.

  • Gerüchte über Coronavirus-Fall im Diakonissenkrankenhaus Mannheim.
  • Stadt Mannheim, Polizei und Krankenhaus warnen vor Fake-News.
  • Verschwörungstheorien zu Coronavirus kursieren.

Update vom 31. Januar: Nach den verbreiteten Fake-News, dass im Mannheimer Diakonissenkrankenhaus einen Patienten mit Coronavirus gegeben hätte, meldet sich die Stadt Mannheim selbst nochmal zu Wort. „In der Region Mannheim gibt es bis dato auch weiterhin keinen vermuteten oder bestätigten Fall von Corona-Viren!“, heißt es in einer Pressemitteilung am Freitagnachmittag.

Währenddessen werden insgesamt 138 deutsche Staatsbürger aus dem betroffenen Coronavirus-Gebiet in China zurück nach Deutschland geholt. Die Menschen werden in Frankfurt landen und von dort direkt nach Germersheim für zwei Wochen in Quarantäne gebracht. Um einem Lagerkoller unter den Betroffenen entgegenzuwirken, sind in der Germersheimer Kaserne Psychotherapeuten im Einsatz. 

Coronavirus in Mannheimer Krankenhaus? Polizei warnt vor DIESEN Fake-News!

Erstmeldung vom 29. Januar: Die mysteriöse Lungenkrankheit, die durch Coronaviren ausgelöst wird, dominiert seit Tagen die Schlagzeilen der internationalen Medien. In China sollen knapp 6.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert sein; faktisch stehen mittlerweile über 56 Millionen Menschen unter Quarantäne. Doch der Coronavirus macht nicht vor den Grenzen Chinas halt und hat mittlerweile auch den europäischen Kontinent erreicht. So wurden die ersten Coronavirus-Infektionen in Frankreich und auch in Deutschland bestätigt. 

In den sozialen Netzwerken und über Messengerdienste kursieren Gerüchte, dass es auch zu einem Coronavirus-Fall im Mannheimer Diakonissenkrankenhaus gekommen sei. Die Stadt Mannheim, das Krankenhaus und die Polizei Mannheim treten diesen Gerüchten entscheiden entgegen und vermelden, dass diese Gerüchte „Fake News“ seien.

Die Lage spitzt sich allerdings zu. Nachdem am Samstagabend über 100 Menschen aus Wuhan nach Deutschland gebracht wurden, gibt es die ersten Corona-Infizierten in Germersheim. In Deutschland sind acht weitere Menschen am Coronavirus erkrankt

Mannheim: Coronavirus im Diakonissenkrankenhaus? Polizei warnt vor Fake-News

In der Falschmeldung, die sich über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet, werden Mannheimer vor einem Coronavirus-Fall im Diakonissenkrankenhaus gewarnt. In der Nachricht steht, dass die Polizei eine Warnung ausgegeben hätte, wonach man „aufpassen solle und ggf. Kinder nicht zur Schule schicken“ dürfe. Die Polizei Mannheim nimmt dazu klare Stellung und versichert, dass diese Meldung falsch sei. 

Auch das Diakonissenkrankenhaus äußert sich zu den Gerüchten, dass ein Corona-Patient bei ihnen behandelt wird: „Das Direktorium des Diakonissenkrankenhauses in Form des ärztlichen Direktors Prof. Dr. Dieter Schilling, der Pflegedirektorin Anette Buhles und des Kaufmännischen Direktors Helmut Nawratil, erklären gemeinsam, dass es keinen Verdachtsfall auf Coronavirus im Diakonissenkrankenhaus zu verzeichnen gibt.

Mannheim: Panikmache um Coronavirus – Stadt gibt Entwarnung

Die Stadt Mannheim bestätigt, dass es bisher kein Fall von Coronavirus-Infektionen in Mannheim gab. In einer Pressemitteilung versichert die Stadt Mannheim: „Inzwischen gibt es die ersten Nachweise der neuen Lungenkrankheit in Deutschland. In der Region Mannheim gibt es hingegen bislang keinen vermuteten oder bestätigten Fall von Corona-Viren.“ Unternehmen aus der Region haben unterdessen Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen. So veröffentlichten die BASF, ABB und SAP klare Regeln für ihre Mitarbeiter, die in China arbeiten.

Als das Coronavirus ausbrach, absolvierte der Heidelberger Student Michel Leisner ausgerechnet in Wuhan ein Praktikum. So entkam er aus der Sperrzone.

Auch wenn die Reaktion der chinesischen Regierung drastisch erscheint, mahnt die Bundesregierung hierzulande vor Panikmache und beteuert immer wieder, dass sie auf eine Coronavirus-Epidemie vorbereitet sei. Trotzdem kursieren viele Verschwörungstheorien im Internet, die Angst vor einer tödlichen Corona-Welle schüren. Auch an der Uniklinik Heidelberg gab es Coronavirus-Verdachtsfälle, die sich jedoch nicht bestätigt haben.

Während die Angst vor dem Coronavirus sich immer weiter ausbreitet, gibt es eigentlich eine ganz andere beunruhigende Statistik: Die Zahl der Grippefälle steigt deutlich an! In Rheinland-Pfalz gab es schon zwei Grippetote

mw

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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