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Corona in Mannheim: Schon über 400 Todesfälle seit Pandemiebeginn

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Dramatische Corona-Fallzahlen und Inzidenzen. Der Pandemie-Ticker von MANNHEIM24 hält Dich über die Lage in der Quadratestadt auf dem Laufenden:

Update vom 10. Januar: Die weiteren Entwicklungen und Zahlen findest Du in unserem neuen News-Ticker zur Corona-Pandemie in Mannheim.

Update vom 7. Januar, 08:00 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet das städtische Gesundheitsamt 411 Menschen, die an oder in Zusammenhang mit einer Sars-Cov-2-Infektion verstorben sind. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeige aber nur milde Krankheitsanzeichen und könne in häuslicher Quarantäne verbleiben, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Bislang gelten in Mannheim (Stand: 5. Januar) 28.473 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Ebenfalls Stand 5. Januar gibt es in Mannheim 2.563 akute Infektionsfälle.

Sollte ein Selbsttest oder ein selbst vorgenommener überwachter Test durchgeführt worden sein, weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass, bei einem positiven Ergebnis die Verpflichtung besteht, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung des Ergebnisses durchführen zu lassen. Ein PCR-Test kann nach vorheriger Rücksprache in einer niedergelassenen Praxis, in einer Schwerpunktpraxis oder einem Testzentrum mit PCR-Testangebot erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses besteht entsprechend der Vorgabe des Landes in der Corona Verordnung Absonderung die Empfehlung, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden.

Corona in Mannheim: Impfstützpunkt in Neckarstadt bietet jetzt auch Kinderimpfungen an

Update vom 6. Januar, 11:20 Uhr: Bereits seit dem 18. Dezember können sich alle Interessierten im Mannheimer Impfstützpunkt in der Neckarstadt-West impfen lassen. Ab sofort werden dort auch Kinder ab fünf Jahren gegen das Virus geimpft. Das Personal arbeitet schon seit Jahren mit Kindern und ist daher in deren Betreuung geschult. Zudem werden Termine für Kinderimpfungen in längeren Zeitabschnitten geplant, da die Beratung meist mehr Zeit beansprucht. Der Impfstützpunkt bietet außerdem sogenannte „After-Werk-Impfungen“ an, damit sich berufstätige Menschen auch bis 21:30 Uhr ihren Picks abholen können.

Corona in Mannheim: Gegen „Montagsspaziergänge“ – Aktion „Uffbasse“ wird wiederholt

Update vom 5. Januar, 9:11 Uhr: Nach den erfolgreichen Menschenketten vom 27. Dezember 2021 und 3. Januar 2022 rund um das Mannheimer Rathaus soll die Aktion „UFFBASSE – Solidarität in der Pandemie“ auch in der kommenden Woche wieder stattfinden, wie die Organisatoren heute bekanntgeben. Rund 850 Menschen hatten sich am vergangenen Montag versammelt, um eine Menschenkette als Zeichen gegen rechte Aufmärsche und Gewalt zu bilden.

Die Aktion richtet sich als Protest gegen die eigentlich per städtischer Allgemeinverfügung verbotenen „Montagsspaziergänge“, während derer sich hunderte Demonstranten gegen die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie positionieren. Am 10. Januar soll die Menschenkette nun also wieder ab 18 Uhr am Rathaus (Quadrat E5) aufgestellt werden.

Corona in Mannheim: Präsenz, Maske, Tests? Das gilt zum Schulstart

Update vom 4. Januar, 8:35 Uhr: Wenige Tage vor dem Ende der Weihnachtsferien rechnet Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) trotz anziehender Pandemielage fest mit Präsenzunterricht von Montag (10.) Januar an. „Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig Präsenz an den Schulen nicht nur als Bildungsort, sondern vor allem auch als
Lebens- und Sozialraum ist“, sagt ihr Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Deshalb halten wir am Ziel Präsenzunterricht fest.“
Auch Verbände von Lehrern und Eltern rufen dazu auf, die Schulen zu öffnen. „Es gibt momentan gar keinen Grund, warum das Land anders entscheiden sollte“, meint der Vorsitzende des Landeselternbeirats (LEB), Michael Mittelstaedt, der dpa. 

An der Maskenpflicht werde das Land festhalten. Die Tests in den Klassen sollen ausgeweitet werden, kündigt der Ministeriumssprecher zudem an, ohne Details zu nennen. Er sichert auch Flexibilität für Schulen zu, damit sie auf ihre Lage reagieren könnten. „Diesen Wunsch wollen wir bei den Regelungen berücksichtigen, weil die Situationen vor Ort unterschiedlich sind.“ Schopper und die Kultusminister und -ministerinnen der anderen Bundesländer wollen am Mittwoch (5.1.) kurzfristig in einer
Videokonferenz über die Lage an den Schulen beraten

Corona in Mannheim: Aktion „Uffbasse“ setzt Zeichen gegen Gewalt und Hetze

Update vom 3. Januar, 8 Uhr: Überall in Deutschland ziehen montags Menschen auf die Straßen, um lautstark gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Beim „Montagsspaziergang“ machen die Demonstranten ihrer Wut über die strengen Regeln Luft. Allerdings kam es bereits in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen den „Spaziergängern“ und der Polizei.

Zeitgleich finden am Rathaus in E5 eine Menschenkette statt, um gemeinsam gegen Hetze, Hass und Gewalt in Mannheim aufzurufen. Diese Aktion „Uffbasse“ wird auch am 3. Januar wieder stattfinden. Zahlreiche Bürger befürworten die Solidaritätsaktion, so beispielsweise die beiden Dekane der katholischen und evangelischen Kirche, Karl Jung und Ralph Hartmann sowie Zahra Alibabanezhad Salem, Vorsitzende des Migrationsbeirats Mannheim und Vertreter aus der Kultur, z.B. der Intendant Schauspiel des NTM Christian Holtzhauer, aus dem Bildungsbereich. Gegen 19 Uhr soll sich die Menschenkette wieder auflösen. Die Aktion ist mit Stadt und Polizei abgestimmt.

Corona in Mannheim: Über 200 neue Fälle seit Jahresbeginn

Update vom 2. Januar, 10:03 Uhr: Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Seither gibt es 215 neue Corona-Fälle in Heidelberg. Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es 30.980 bestätigte Covid-Fälle im Stadtgebiet. Seit 2022 ist eine Person Menschen mit oder an Corona gestorben. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 234,1.

Corona in Mannheim: Polizei bereitet sich auf Silvester vor

Update vom 31. Dezember, 9:43 Uhr: Die Nacht der Nacht steht an – Silvester! Nicht nur aufgrund der verschärften Corona-Regeln in Mannheim rüsten Polizei und Feuerwehr massiv auf in den Stunden vom 31. Dezember auf den 1. Januar. Demnach werde in der Rhein-Neckar-Region allein die Polizei-Präsenz im dreistelligen Bereich aufgestockt, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim gegenüber dem SWR erklärt hat. Zu überwachen gibt es etwa die Aufenthaltsverbote auf zahlreichen öffentlichen Plätzen und Silvester-Hotspots, maximale Gruppen-Größen von 10 Personen sowie teilweise sogar Alkoholverbot im Freien (z.B. Wasserturm, Kurpfalzbrücke).

Dazu kommen die Kräfte der Feuerwehr, die trotz des diesjährigen Feuerwerk-Verkaufsverbots mit etlichen Einsätzen rechnet, da die Menschen noch Einiges an Böllern und Raketen aus früheren Jahren gebunkert haben.

Corona in Mannheim: Hunderte gefälschte Impfpässe in BW – LKA ermittelt

Erstmeldung vom 30. Dezember, 9:41 Uhr: Das Landeskriminalamt BW ermittelt wegen Hunderter gefälschter Impfpässe – es hat auch schon einige Festnahmen gegeben. „Aktuell sind in Baden-Württemberg Verfahren im Zusammenhang mit ge- bzw. verfälschten Impfnachweisen im niedrigen vierstelligen Bereich polizeilich in Bearbeitung“, teilte ein LKA-Sprecher auf dpa-Anfrage mit. Genauere Angaben konnte er zunächst nicht machen. Derzeit laufe noch eine statistische Erfassung.

Coronavirus - Digitaler Impfausweis in der Apotheke
Zahlreiche Impfpässe liegen in einer Apotheke auf einem Tisch (Archivbild). © dpa/Sven Hoppe

Nach einer Umfrage der „tageszeitung“ bei allen deutschen Landeskriminalämtern hat die Polizei bislang Tausende Fälle wegen gefälschter Impfpässe bearbeitet. Die Ämter gehen demnach von einer hohen Dunkelziffer aus. In den vergangenen Wochen waren immer wieder neue Fälle von Kriminalität rund um das Impfen bekanntgeworden. So versuchten sich manche, mit gefälschten Impfnachweisen Zutritt etwa zu Restaurants und Kultureinrichtungen zu verschaffen. Für diese waren zuletzt strengere Zugangsregelungen eingeführt worden.

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Corona in Mannheim: Gefälschter Impfausweis? Polizist (40) suspendiert

Am Montag (27. Dezember) war bekannt geworden, dass ein Mannheimer Polizist (40) im Verdacht steht, einen gefälschten Impfausweis vorgelegt zu haben. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilte, gab es erste Hinweise auf eine Fälschung des Impfausweises, der zur 3G-Überprüfung am Arbeitsplatz vorgezeigt werden muss. Der Beamte wurde vom Dienst suspendiert.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Anfang Dezember war in Karlsruhe ein Mann festgenommen worden, der 50 mutmaßlich gefälschte Impfausweise mit eingetragenen Corona Impfungen offenbar verkaufen wollte. Mitte November waren bei einer Razzia in Heidelberg, Karlsruhe sowie in Südhessen und dem Rhein-Main-Gebiet zwölf Verdächtige festgenommen worden. Zwei von ihnen sollen für bis zu 400 Euro das Stück mindestens 300 nachgemachte Impfpässe verkauft haben. Es sollen auch gefälschte QR-Codes gehandelt worden sein.

Wer einen gefälschten Impfausweis nutzt, begeht eine Straftat – darauf machte das LKA jüngst aufmerksam. Bis zu einem Jahr Gefängnis oder eine Geldstrafe sind möglich. Da in den Apotheken täglich gefälschte Impfnachweise vorgelegt würden, um an ein digitales Zertifikat zu kommen, wollen das LKA und der Landesapothekerverband mit Plakaten an Eingängen der Apotheken abschrecken. (dpa/pek)

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