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Mannheim: Gefälschter Impfausweis? Polizist (40) vom Dienst suspendiert

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Von: Peter Kiefer

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Gefälschte Impfpässe werden für bis zu 250 Euro gehandelt.
Ein Polizist soll am Arbeitsplatz einen gefälschten Impfausweis vorgelegt haben. (Symbolfoto) © Jens Kalaene/dpa

Mannheim – Eigentlich sollten Polizist eher gefälschte Impfausweise aus dem Verkehr ziehen. Doch in diesem Fall rückt ein 40-Jähriger selbst ins Visier der Ermittler:

Wenn die Polizei im eigenen Haus ermitteln muss – gegen Kollegen, die das Gesetz brechen... Aktuell wird im Polizeipräsidium Mannheim gegen einen Polizisten ermittelt. Der unglaubliche Verdacht: Der Mann soll einen gefälschten Impfausweis besitzen und eingesetzt haben.

Der 40-jährige hatte im Rahmen der Überprüfung der gültigen 3G-Regelung am Arbeitsplatz einen Impfausweis vorgelegt. Hierbei haben sich erste Hinweise auf die Fälschung des Impfausweises ergeben. Der Beamte wurde am heuten Montag (27. Dezember) vom Dienst suspendiert.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

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Mannheim: Verdacht auf gefälschten Impfausweis – Polizist suspendiert

Die derzeit laufenden Ermittlungen bezüglich der Herkunft des mutmaßlich gefälschten Impfausweises werden durch die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg geführt. Der Beschuldigte muss nun mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie einem Disziplinarverfahren rechnen. Die Ermittlungen dauern an. (pol/pek)

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