Alle Entwicklungen im Ticker

Corona-Studie in Mannheim: Experten warnen vor diesen Lockdown-Folgen

Corona-Krise in Mannheim: Die Infektionszahlen in Mannheim bleiben weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Doch eine neue Studie bringt besorgniserregende Erkenntnisse:

  • Coronavirus: Seit dem 10. Juni dürfen sich wieder bis zu 20 Personen in Mannheim treffen.
  • Die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg gilt seit dem 1. Juli
  • Kitas und Grundschulen ab 29. Juni wieder für alle Kinder geöffnet.
  • Beschluss von Bund und Ländern: Alle Schulen bis spätestens nach den Sommerferien wieder im Regelbetrieb.
  • Maskenpflicht und Abstandsregel bleiben, Großveranstaltungen bis November verboten.

Update vom 6. Juli, 10:50 Uhr: In Zeiten der Corona-Pandemie machen Experten aus Mannheim eine besorgniserregende Beobachtung: Der Alkoholkonsum ist bei rund einem Drittel der Erwachsenen in Deutschland seit der Coronakrise gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg durchgeführt hat. 35,5 Prozent der mehr als 3.000 Studienteilnehmer geben bei der anonymen Online-Umfrage an, während der Pandemie mehr oder viel mehr Alkohol getrunken zu haben als zuvor. Die Erhebung ist nicht repräsentativ, liefert aber erste Erkenntnisse über die Konsumgewohnheiten während der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen.

„Risikofaktoren für eine Vermehrung des Konsums waren zum Beispiel der Wechsel des Arbeitsstatus, etwa ins Homeoffice, ein hohes gefühltes Stressniveau und Zweifel daran, dass die Krise gut gemanagt wird“, sagt Anne Koopmann vom ZI in Mannheim der Deutschen Presse-Agentur. Menschen mit einem hohen Stress-Level und geringerem sozialen Status gaben demnach eher an, in der Krise mehr Alkohol zu trinken. Menschen in systemrelevanten Berufen, die weiter arbeiten konnten, tranken den Angaben zufolge dagegen eher weniger oder steigerten ihren Konsum nicht. In einer weiteren Corona-Studie haben Wissenschaftler am Uniklinikum mehrere Covid-19-Tote obduziert, um neue Behandlungsansätze zu finden.

Corona in Mannheim: Debatte über Lockerung der Maskenpflicht beim Einkaufen

Update vom 6. Juli, 10 Uhr: Ist Shoppen ohne Mundschutz bald wieder möglich? Mehrere Bundesländer diskutieren jetzt über eine Lockerung der Maskenpflicht, die seit dem 27. April deutschlandweit besteht. Zwei Wirtschaftsminister preschen am Sonntag vor – doch aus Sicht mehrerer Länder ist ein Ende der Maskenpflicht im Handel noch zu früh. Die aktuellen Entwicklungen der Maskenpflicht-Debatte in Baden-Württemberg und Deutschland.

Corona in Mannheim: Die aktuellen Zahlen vom Wochenende

Update vom 4. Juli: Wie die Stadt Mannheim bekannt gibt, gibt es einen weiteren Corona-Fall in Mannheim. Die Person hat sich allerdings nicht hier infiziert, sondern auf einer Reise in einem vom „RKI ausgewiesenen Risikogebiet“. Damit steigt die Anzahl der bestätigten Fälle auf 518. Da von diesen bereits 484 bereits wieder genesen sind, bleiben noch 21 akute Fälle.

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälle insgesamt
Zahlen des Gesundheitsamts5144842113

Schülerin positiv auf das Virus getestet – Klassengruppe in Quarantäne

Update vom 2. Juli, 19:40 Uhr: In einer Mannheimer Schule ist eine Schülerin positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Auf Anfrage des morgenweb beim Regierungspräsidium (Bezahlschranke) in Karlsruhe, hat eine Sprecherin mitgeteilt, dass es sich bei der betroffenen Schule, um das Ursulinen-Gymnasium handelt. Weiterhin rechnet die Sprecherin nicht mit einer vorläufigen Schließung der Schule – der Schulbetrieb soll zunächst weiterlaufen.

Update vom 2. Juli, 17:30 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim sind fünf weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Eine Person geht auf ein Gymnasium in Mannheim. Sie ist eine enge Kontaktperson von zuvor positiv auf das Virus getesteten Familienangehörigen. Die Jugendliche besuchte bis Ende vergangener Woche die Schule, die Klasse war in zwei Gruppen geteilt. Für alle Schüler der entsprechenden Klassengruppe sowie Lehrende der Klasse, die an den entsprechenden Tagen die Schule besucht hatten, wurde eine 14 tägige häusliche Isolation ab dem letzten Kontakttag angeordnet.
 
Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit weitere Kontaktpersonen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Nach Angaben der Behörde werden die ermittelten Kontaktpersonen – unabhängig von Krankheitssysmptomen - auf das Virus getestet.

Corona in Mannheim: Diese Kontaktbeschränkungen werden ab 1. Juli gelockert

Update vom 30. Juni: Am 1. Juli werden die Kontaktbeschränkungen in Baden-Württemberg gelockert. Mehr dazu und den neusten Entwicklungen findest Du in unserem neuen Corona-Ticker für Baden-Württemberg.

Update vom 29. Juni: Auch zu Wochenbeginn bleibt die Zahl der Nachgewiesenen Corona-Fälle in Mannheim konstant: Bis um 16 Uhr (29. Juni) kommt kein weiterer Fall hinzu. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 505. Bislang sind in Mannheim 482 Personen genesen, die häusliche Quarantäne ist bei den Betroffenen aufgehoben worden. So bleiben im Stadtgebiet 10 akute Fälle.

Corona in Mannheim: Keine Neuinfektionen – nur noch wenige aktive Fälle im Stadtgebiet

Update vom 28. Juni: Dem Gesundheitsamt Mannheim werden bis Samstagnachmittag keine weiteren Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei insgesamt 505. Bislang sind in der Quadratestadt 480 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Stadtgebiet noch 12 akute Fälle.

Corona in Mannheim: Neuinfektionen weiter auf sehr niedrigem Niveau

Update vom 27. Juni: Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 27.06.2020, 16 Uhr, ein weiterer Fall einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 505. Das Gesundheitsamt ermittelt grundsätzlich die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. Diese werden auch ohne Symptome auf das Virus getestet. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bislang sind in Mannheim 480 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 12 akute Fälle.

Corona in Mannheim: Nur noch 11 akute Fälle im Stadtgebiet

Update vom 26. Juni, 19:15 Uhr: Nachdem in den vergangenen fünf Tagen keine neuen Infektionen gemeldet worden sind, gibt das Gesundheitsamt am Freitagnachmittag (26. Juni) zwei weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion bekannt. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 504.
Nach Abgaben des Gesundheitsamtes zeigen die meisten in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten lediglich milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.
Bislang sind in Mannheim 480 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch elf akute Fälle.

Corona in Mannheim: Forscher warnen – diese Patienten sind nur kurz immun

Update vom 25. Juni, 20:30 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden am Donnerstag erneut keine weiteren Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der genesenen Personen ist auf 480 gestiegen.

Corona in Mannheim: Hält die Immunität nur 3 Monate? Neue Erkenntnisse

Update vom 24. Juni, 16:54 Uhr: Viele Experten sind sich sicher: Wer sich mit dem Corona infiziert hat, der ist für die nächsten drei Jahre immun. Doch neuste Forschungen aus China beweisen allerdings das Gegenteil. 64 Infizierte wurden dabei auf Antikörper untersucht. Die Hälfte der Probanden litt an Symptomen, die andere nicht. Das Ergebnis: Die Patienten ohne Symptome hatten bereits nach drei Monaten keine Antikörper mehr. Außerdem schieden sie mindestens 19 Tage Coronaviren aus und hatten weniger Abwehrproteine im Körper. Laut dieser Studie sind demnach Patienten, die keine Symptome hatten, bereits nach einem Vierteljahr nicht mehr immun gegen Corona.

Übrigens: Nach dem massiven Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik machen sich viele Verbraucher sorgen: Haben die Tiere das Virus auf den Menschen übertragen? Ist eine Infektion über Viren-belastetes Fleisch möglich? Wie erkenne ich Fleischprodukte aus der Tönnies-Fabirk? HEIDELBERG24 beantwortet alle Fragen zum Tönnies-Fleisch.

Corona in Mannheim: Eltern atmen auf – Kitas öffnen für ALLE Kinder ab 1. Juli

Update vom 24. Juni, 13:00 Uhr: Auf diesen Moment haben viele Eltern in Mannheim lange gewartet: Ab nächster Woche sollen Mannheimer Kitas wieder für alle Kinder geöffnet werden. Die Stadt Mannheim gibt bekannt, dass die Tageseinrichtungen für Kinder ab dem 1. Juli für einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ öffnen werden. Konkret bedeutet dies, dass eine Rückkehr zum „Normalbetrieb" noch nicht realisiert werden kann und es je nach Träger Unterschiede gibt. „Das gemeinsame Ziel von Stadt und Trägern ist es, allen Kindern unter den gegebenen Prämissen die bestmöglichen Angebote machen zu können. Hierauf haben wir uns bei einem gemeinsamen Gespräch am Montag zwischen Stadt und Trägern verständigt“, betont Bildungsbürgermeister Dirk Grunert.

In den 53 städtischen Einrichtungen erhalten alle Kinder ein Betreuungsangebot an fünf Tagen in der Woche von 8 bis 16:30 Uhr und freitags bis 16:00 Uhr. Allerdings variieren die Öffnungszeiten von Standort zu Standort, da mancherorts Personalmangel herrscht. Für die Umsetzung von Hygieneregeln und Abstandsgeboten sind nämlich kleinere Gruppengrößen erforderlich, wozu mehr Mitarbeiter nötig sind. „Wir planen, dass ab Juli wieder alle Kinder an fünf Tagen in der Woche ihre Einrichtung besuchen können. So möchten wir den Familien, die lange Zeit unter erheblichen Druck standen, helfen und die Möglichkeiten, Beruf und Familie vereinbaren zu können, verbessern“, so Familienbürgermeister Dirk Grunert.

Auch die Schulkinderbetreuung soll ab nächster Woche in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen" starten. Das Ziel der Stadt ist es, die Betreuung sicher und berechenbar täglich nach Schulende bis 14 Uhr bzw. 17 Uhr zu gewährleisten. Die Stadt Mannheim hat Info-Telefone eingerichtet, damit Eltern sich über die jeweiligen Standorte erkundigen können:

  • Kindertagesstätten: 0621 -293-5656
  • Kindertagespflege: 0621 293-3734
  • Schulkindbetreuung: 0621 293-7950.

Corona in Mannheim: Weitere Maßnahmen gelockert – das gilt ab 1. Juli

Update vom 23. Juni, 18 Uhr: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, gibt es auch am Dienstag (23. Juni) keine neuen nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen in der Quadratestadt. Insgesamt bleibt die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim bei 502, von denen 479 wieder genesen sind. Bei 10 Personen sei die Erkrankung mit Covid-19 noch akut.

Außerdem teilt die Stadt Mannheim mit, dass mehrere Spielplätze und Kinderbetreuungsangebote wieder geöffnet haben. So sind der Abenteuerspielplatz Waldpforte in der Gartenstadt und das Jugendhaus Soul-Men-Club in Waldhof-Ost seit einigen Tagen wieder offen. Das Jugendhaus Waldpforte öffnet nach einer Grundreinigung und Renovierungsarbeiten ab Mittwoch (24. Juni) mit einem Gruppenprogramm für Kinder und Jugendliche. Das Programm reicht von Spiel- und Bastelangeboten bis hin zu Musik und Tanz. Alle Angebote sind anmeldepflichtig, die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt und es werden Teilnehmerlisten geführt. 

Update vom 23. Juni, 16 Uhr: In Baden-Württemberg werden weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen. Ab nächster Woche (1. Juli) sollen sich wieder 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart sagte. Bisher lag die maximale Personengrenze bei 10 Personen. Auch öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind vom 1. Juli an
wieder möglich. Wie sich die neue Lockerung auf das öffentliche Leben in der Stadt Mannheim auswirken wird, ist noch nicht bekannt. Großveranstaltungen, wie Volksfeste oder Fußballspiele, seien in Baden-Württemberg laut Deutsche Presse-Agentur allerdings weiterhin bis Ende Oktober verboten.

Corona in Mannheim: Oktoberfest abgesagt – was passiert mit den Tickets? 

Update 23. Juni, 13:30 Uhr: Nachdem sich Bund und Länder in der vergangenen Woche darauf verständigt haben, Großveranstaltung bis mindestens Ende Oktober zu untersagen, hat sich Arno Kiegele, Veranstalter des Mannheimer Oktoberfests und der Platzhirsch Alm, schweren Herzens dazu entschlossen, beide Veranstaltungen abzusagen. „Lange haben wir gewartet und gehofft, aber jetzt ist es Gewissheit, es darf kein Fest bis Ende Oktober in unserem Ausmaß stattfinden. Auch die Platzhirsch Alm lässt sich unter den gegebenen Hygienevorschriften wirtschaftlich nicht darstellen. Wir haben es in den vergangenen elf Jahren geschafft, ein sehr schönes und beliebtes Fest zu etablieren und wir werden diese Durststrecke ganz sicher überleben“, so Kiegele.

Mannheim: Oktoberfest abgesagt – was passiert jetzt mit den Tickets?

Laut Veranstalter wären schon 80 Prozent der Tickets vor der Corona-Krise verkauft worden, doch was passiert jetzt mit ihnen? Die Kunden hätten laut Kiegele die Möglichkeit ihre Tickets zu stornieren und das Geld zurückzuerhalten. Man könne die Reservierung jedoch auch auf das Jahr 2021 übertragen. Kunden würden in den nächsten Tagen Informationen zu den genauen Abläufen bekommen. Falls sich die Corona-Lage im Herbst entspannt, könne man sich vorstellen das Oktoberfest auch im Februar oder März 2021 nachzuholen.

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Corona in Mannheim: Nur wenige aktive Fälle – Lockerungen für Freibäder

Update vom 22. Juni, 19:10 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden am Montag zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Stadtgebiet auf insgesamt 502. 476 Personen sind in Mannheim bereits wieder genesen, es gibt noch 13 akute Fälle.

Die Stadt Mannheim meldet außerdem geänderte Zulassungsbedingungen bei den Freibädern, die seit dem 16. Juni wieder öffnen dürfen. Demnach seien die Zeitfenster für verschiedene Besuchergruppen geändert. Bereits ab Dienstag (23. Juni) gelten neue Öffnungszeiten für die Mannheimer Freibäder, die teilweise bisherige Beschränkungen aufheben. Eine Übersicht über die geänderten Öffnungszeiten und Regelungen findest Du hier.

Corona in Mannheim: Zahl der Infizierten steigt auf 500 – jedoch nur wenige aktive Fälle

Update vom 21. Juni, 17 Uhr: Dem Gesundheitsamt sind zwei weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 500. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben.  
Bislang sind in Mannheim 472 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 15 aktive Fälle.

Update vom 20. Juni, 16:55 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim steigt um eins auf 498. Bislang sind in 472 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 13 akute Fälle.

Update vom 19. Juni, 19:40 Uhr: Wer eine Gaststätte betritt muss eine Maske tragen – das gilt sowohl für Gäste als auch Kellner und Co. Nur Personen, für das Tragen eines Mundschutzes unzumutbar ist, können sich von der Maskenpflicht befreien. Das Wirtschaftsministerium hat nun klargestellt, dass die Beschäftigten von Gaststätten im Außenbewirtungsbereich keinen Mundschutz tragen müssen. Laut Wirtschaftsministerium ist dies damit zu begründen, dass keine Konzentration der Viren in der Luft – wie dies in geschlossenen Räumen möglich ist – stattfindet.

In Mannheim ist außerdem der Sport wieder erlaubt. Es gelten aber ein eingeschränktes Angebot und Zugangsregeln. So wird es erst einmal nur das Abendprogramm von montags bis donnerstags, 19 bis 20 Uhr auf dem Sportplatz des Unteren Luisenparks geben. Da startet Sport im Park mit Zumba, dienstags gibt es Yoga, mittwochs folgt Body Fit und, donnerstags wird Qigong angeboten. Für die Teilnahme bei Sport im Park müssen die Teilnehmer sich im Vorfeld online anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden wird zunächst auf 99 Personen beschränkt. Vor Ort werden für jeden Teilnehmer Kästchen mit einer Größe von 10 Quadratmetern aufgezeichnet, um die Abstandsregelungen einhalten zu können.

Die Zahl der Fälle in Mannheim bleibt bei 497. 472 Personen sind bereits wieder genesen. Es gibt in der Quadratestadt noch 12 aktive Fälle.  
 

Mannheim: Corona-Ausbruch im Gefängnis! Mehrere Häftlinge infiziert

Update vom 18. Juni, 9:12 Uhr: Die Corona-Krise hat auch massive Auswirkungen auf die Gefängnisse. So sitzen deutlich weniger Häftlinge hinter Gittern als noch im März. Wie das Justizministerium für Baden-Württemberg erklärt, ist die Auslastung des Männervollzugs von 100 auf 88 Prozent geschrumpft. Der Grund: Die strengen Vorschriften hinsichtlich der Corona-Krise. Die Zahl der Gefangenen ist vor allem dadurch reduziert worden, dass bestimmte Häftlinge zunächst nicht zum Haftantritt geladen wurden - beispielsweise solche mit sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen, die eine Geldstrafe nicht bezahlen wollten oder konnten und stattdessen ins Gefängnis müssen.

Es werden auch extra Abteilungen für Quarantäne-Fälle eingerichtet. Laut einem Ministeriumssprecher haben sich bislang sechs Häftlinge in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert. Alle befinden sich in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Mannheim. Sie seien aber bereits wieder gesund. Unter den Bediensteten liegt die Zahl der Infektionsfälle landesweit „im mittleren zweistelligen Bereich“, wie es weiter heißt. „Auch die Bediensteten sind bis auf aktuell einen alle wieder genesen“, sagt der Sprecher.

Auch am Donnerstag (18. Juni) wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Coronavirus-Fälle in Mannheim gemeldet. Damit bleibt die Zahl der Menschen, die sich bislang mit SARS-CoV2 infiziert haben, bei 497. Derzeit gibt es in der Quadratestadt noch 13 aktive Fälle. 13 Menschen sind bislang an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Mannheim: Schulen starten im Herbst mit Regelbetrieb – Großveranstaltungen weiterhin verboten

Update vom 17. Juni, 19:20 Uhr: Bund und Länder haben sich bei der Konferenz am Mittwoch in Berlin darauf geeinigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Maßnahmen wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese hätten sich laut Bundeskanzlerin Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden. Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben – jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen vor. Das Verbot gilt für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind.

Überdies haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, spätestens nach den Sommerferien bei einem positiven Verlauf der Infektionszahlen in den Regelbetrieb in Schulen zurückzukehren - hier soll die Abstandsregel wegfallen.

Weiterer Umgang im Kampf gegen das Coronavirus – die neuen Beschlüsse auf einen Blick:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Maskenpflicht und Abstandsregel bleiben, Großveranstaltungen bis November verboten.

Update vom 17. Juni: Werden noch heute die nächsten umfassenden Corona-Maßnahmen verkündet? Am Mittwoch konferieren Bund und Länder in Berlin erneut, um sich auf eine gemeinsame Linie für den weiteren Umgang mit dem Coronavirus zu einigen. Eine zentrale Rolle sollen dabei Einigungen zur Öffnung von Schulen, dem fortgesetzten Verbot von Großveranstaltungen und einer Fortführung der Maskenpflicht und Abstandregelungen spielen. Eine entsprechende Beschlussvorlage des Vorsitzlandes Bayerns liegt der Deutschen-Presse-Agentur vor.

Demnach soll das Verbot von Großveranstaltungen, das aktuell noch bis zum 31. August gilt, möglicherweise noch bis mindestens Ende Oktober verlängert werden, aber auch ein Verbot bis Ende des Jahres könnte wohl möglich sein. Zur Abstandsregelung heißt es im Papier, dass sich der Mindestabstand von 1,5 Metern bei der Bekämpfung des Virus bewährt hätte, ebenso die verstärkten Hygienemaßnahmen und das Tragen von Mund-Nase-Masken, weswegen diese Maßnahmen fortgeführt werden sollen.

Die Länder streben - bei weiterhin positivem Verlauf des Infektionsgeschehens - zudem an, spätestens nach den Sommerferien in den schulischen Regelbetrieb zurückzukehren, auf Grundlage der Schutz- und Hygienekonzepte.

Corona in Mannheim: Kitas und Grundschulen ab 29. Juni für alle Kinder geöffnet

Update vom 16. Juni:  In einer großangelegten Studie unter Federführung der Universitätsklinik Heidelberg wurden insgesamt 5.000 Eltern-Kind-Paare untersucht, um herauszufinden, ob Kinder unter zehn Jahren Treiber einer Corona-Infektion sind. Die Ergebnisse wurden heute in Stuttgart vorgestellt: Demnach sind Kinder wohl deutlich weniger mit Coronavirus infiziert als Erwachsene. „Es hat sich gezeigt, dass Kinder nicht Treiber des Infektionsgeschehens darstellen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart.

Der Landesregierung dienen die Ergebnisse der Studie als Grundlage für die Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg. Wie Ministerpräsident Kretschmann erklärt, werden Kitas und Grundschulen ab dem 29. Juni wieder für alle Kinder geöffnet – dabei soll auch die Abstandsregel entfallen.

Mittlerweile hat die Stadt Mannheim auch die aktualisierten Fallzahlen veröffentlicht – und die erfreuliche Nachricht: Auch in den vergangenen 24 Stunden wurden in Mannheim keine neuen Coronavirus-Fälle gemeldet. Damit bleibt die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 497. 470 davon sind mittlerweile wieder geheilt, 13 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Mannheim: Aktuelle Zahlen, News und Co. – alle Entwicklungen im Corona-Ticker

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälle insgesamtStand
Zahlen des Gesundheitsamts497470141315. Juni

Corona-Krise in Mannheim: ALLE Schüler haben wieder Unterricht – aber diese Regeln gelten

Bereits Abiturienten für dieses und nächstes Jahr sowie Viertklässler durften bereits seit dem 4. Mai wieder in ihre Klassenräume zurückkehren, ab Montag (15. Juni) geht nun für alle Schüler in Mannheim wieder die Schule los. Wochenlang mussten die Schüler per „home schooling“ den Stoff selbst erarbeiten, doch jetzt kehrt auch für sie wieder ein neuer Alltag an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen ein. Dieser besteht aus einem Mix aus Präsenz- und Fernunterricht.

Denn nicht alle Schüler dürfen gleichzeitig in der Schule sein. Die Jahrgangsstufen wechseln sich ab. Jede Schulleitung entscheidet dabei selbst, wie der Rhythmus sich gestaltet. Dies kann sowohl für Schüler als auch für Eltern eine Herausforderung darstellen, wenn nicht alle Kinder und Jugendlichen zur gleichen Zeit freihaben. Laut Landesregierung stehen rund 80 Prozent der Lehrkräfte in Baden-Württemberg für den Einsatz im Präsenzunterricht zur Verfügung.

Corona-Pandemie in Mannheim: Freibäder ab Dienstag (16. Juni) wieder offnen – das musst Du beachten

Ab Dienstag (16. Juni) machen in Mannheim wieder die vier Freibäder auf. Es gibt aber auch hier viele Einschränkungen für die Besucher. So gibt es für die Bäder drei Zeitfenster. Im ersten dürfen Senioren von montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr schwimmen, danach folgen Familien mit Familienpasst und vorangemeldete Jugendgruppen (unter pädagogischer Leitung) von 11 bis 18 Uhr und schließlich dürfen sportliche Schwimmer von 18:30 bis 20 Uhr ins Wasser. Außerdem müssen im Freibad die Daten der Badegäste erfasst werden. Es gilt Eingangs- und Kassenbereich sowie auf den Toiletten gilt die Maskenpflicht. Außerdem gilt in allen Freibädern in Mannheim der Mindestabstand von 1,5 Metern. Es soll einen Sondertarif in Höhe von 2 Euro geben, der sowohl am Vormittag als auch am Abend gilt. Die Entscheidung hierfür fällt am 16. Juni.

Für alle Schüler beginnt der Unterricht – auch für alle Grundschüler.

In den Freibädern dürfen außerdem nicht zu viele Badegäste auf einmal hereingelassen werden. Damit aber niemand vor verschlossenen Türen steht, hat die Stadt Mannheim eine neue Seite eingerichtet. Auf www.schwimmen-mannheim.de kannst Du so die Kapatiztätsgrenzen der Bäder in Echtzeit ablesen.

Mannheim: Lockerungen in der Corona-Krise – Treffen bis zu 10 Personen wieder erlaubt

Seit Wochen dürfen wir uns wegen des Kontaktverbots nur eingeschränkt mit Familie und Freunden treffen. Doch seit dem 10. Juni ist auch die Kontaktbeschränkung etwas gelockert worden. Ab sofort dürfen sich in der Öffentlichkeit zwei Haushalte treffen, die Größe dabei ist unerheblch. Außerdem dürfen sich bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten treffen. Auch im privaten Raum darf man sich wieder mit bis zu 20 (statt vorher 10) Personen treffen. Falls man direkt verwandt ist, gilt sogar gar keine Beschränkung bei der Personenanzahl mehr.  Es sind außerdem Veranstaltungen bis zu 99 Teilnehmern erlaubt – solange diese in mietbaren Räumen, wie Restaurants oder Veranstaltungsstätten stattfinden. Weitere Lockerungen findest Du in der aktuellen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg.

jol

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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