News-Ticker

Corona-Krise in Mannheim: Was wird ab Montag geöffnet – was bleibt geschlossen?

Mannheim – Im Land gelten neue Corona-Regeln. So dürfen Gastro und Hotels bald wieder öffnen. Allerdings wird das Kontaktverbot verlängert. Alle Infos zu den neuen Lockerungen:

  • 470 Menschen haben sich in Mannheim mit dem Coronavirus infiziert, davon sind 411 wieder genesen. (Stand 10. Mai) 
  • In Mannheim besteht wegen des Coronavirus ein Kontaktverbot – ab Montag, 11. April wird es gelockert.
  • Seit dem 27. April gilt eine Maskenpflicht.
  • Spielplätze, Museen und öffentliche Plätze werden wieder geöffnet.
  • Luisenpark und Herzogenriedpark sollen stufenweise geöffnet werden.
  • Mehr als ein Drittel der Mannheimer Firmen in Kurzarbeit.

Update vom 4. September: Alle Infos zu Corona in Mannheim findest du in unserem neusten Ticker.

>>> Alle Entwicklungen der Corona-Krise in Mannheim findest Du in unserem neuen Ticker <<<

Update vom 10. Mai, 15:30 Uhr: Mit Beschluss vom Samstag hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Ab Montag wird beispielsweise das Kontaktverbot gelockert – Angehörige zweier haushalte dürfen sich dann wieder in der Öffentlichkeit treffen. Diese neuen Regelungen gelten ab Montag, den 11. und 18. Mai. Trotz weitgehender Lockerungen bleiben einige Branchen in der Warteschleife – darunter: Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen bleiben vorerst geschlossen. Ministerpräsident Kretschmann kündigte jedoch an, dass Fitnessstudios nach Pfingsten wieder öffnen können. Dies wird wohl erst in der nächsten Verordnung konkretisiert. 

Auch Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen bleiben vorerst geschlossen. Der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen ist erlaubt. Ab dem 18. Mai dürfen Speisegaststätten dann unter Auflagen wieder öffnen. 

Mannheim: Nagelstudios und Barbiere ab Montag geöffnet 

Ab Montag, 11. Mai dürfen in Mannheim Barbiere, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Piercingstudios wieder öffnen. Auch Friseure dürfen wieder mehr Leistungen anbieten: Denn ab Montag sind sogenannte „gesichtsnahe Dienstleistungen“ wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet.

Obgleich die Lockerungen umfangreich sind und weiterhin eine Gefahr vom Coronavirus ausgeht, halten sich in Mannheim viele nicht an das bestehende Abstandsgebot. An zwei aufeinanderfolgen Tagen eskaliert die Situation auf den Planken, als die Polizei die Corona-Verordnungen durchsetzen will. Beamte werden von Jugendlichen bepöbelt und angegriffen. In der Folge kursieren im Netz Aufrufe zu Randale und Gewalt gegen Polizeibeamte

Spezielle Corona-Regeln in Mannheim: Diese Regeln gelten nur hier

Die Stadt Mannheim hebt am 5. Mai die bisher verfügten Aufenthaltsverbote auf. Stattdessen gelten folgende Regelungen:

  • Grillverbot an Rheinterrassen, Neckarwiesen und Strandbad 
  • Abstandsregelungen von mindestens 8 Metern auf allen öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet
  • Maskenpflicht im öffentlichen Raum in Warteschlangen und auf Wochenmärkten
  • Begrenzung der zulässigen Höchstzahl von Kindern auf Spielplätzen auf maximal ein Kind pro 10 Quadratmeter Fläche

Corona-Krise in Mannheim: Flächendeckende Testung von Heimbewohnern

Update vom 8. Mai, 20:18 Uhr: Im Vergleich zum Vortag verzeichnet die Stadt Mannheim einen weiteren Coronavirus-Fall. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf 468, von denen schon 410 genesen sind.

Wie die Stadt Mannheim bekannt gibt, werden ab nächster Woche Bewohner von Alten- und Pflegeheimen flächendeckend getestet. Seit Mitte März testet die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) die knapp 3.100 Mitarbeiter solcher Heime; nun sollen auch Bewohner prophylaktisch getestet werden.

Die Flächentests dienen dazu, einen Überblick über das Infektionsgeschehen bei dieser besonders schutzbedürftigen Personengruppe zu erhalten. Da die Besuchsregeln in den Heimen jetzt gelockert werden, hilft uns diese weitreichende Teststrategie dabei, mögliche Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen. Die Betroffenen können so frühzeitig behandelt und andere Bewohner geschützt werden“, betont der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Peter Schäfer. Die Tests werden von geschultem medizinischen Personal durchgeführt und die Teilnahme ist freiwillig.

Coronavirus in Mannheim: In Altenheimen und Pflegeeinrichtungen soll flächendeckend getestet werden.

Um die Corona-Verordnung durchzusetzen, müssen die Beamten des Polizeipräsidiums Mannheim viele Überstunden machen. Die ersten Wochen verliefen ruhig und der Großteil der kontrollierten Personen zeigte sich einsichtig und verständnisvoll. An einem Freitagabend in Mai wendet sich aber das Blatt: In den Planken trifft eine „Corona-Streife“ auf knapp 150 Jugendliche. Als sie diese kontrollieren wollen, eskaliert die Situation und die Beamten werden angegriffen.

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*Stand vom 8. Mai

Corona-Krise in Mannheim: Diese neuen Lockerungen kommen im Mai

Update vom 7. Mai, 19:04 Uhr: Die Stadt Mannheim vermeldet am Donnerstag (7. Mai) nur einen weiteren Coronavirus-Fall. Somit erhöht sich die Zahl der bestätigten Infektionen auf 467 in der Quadratestadt. Davon sind schon 403 genesen.

Nach und nach scheint eine gewisse Normalität in das Stadtleben zu kommen, während immer mehr Geschäfte aufmachen und die meisten Plätze wieder begehbar sind. Auch das Mannheimer Schloss öffnet bald wieder seine Tore: Nach achtwöchiger Pause eröffnet das Schloss am 12. Mai und will dann seine frischsanierten Räume zum Besten geben. Da Großveranstaltungen allerdings bis Ende August verboten bleiben, mussten sich die Initiatoren der Mannheim Music Week etwas einfallen lassen. Ursprünglich sollte das Festival in der gesamten Stadt stattfinden; doch die aktuellen Begebenheiten erforderten eine Neukonzipierung. Jetzt wollen die Initiatoren die Mannheim Music Week in die Wohnzimmer der Mannheimer bringen: Von Livestreaming-Angeboten bis hin zu einem Musik-Truck, der durch Mannheim fährt, können Mannheimer vom 11. bis zum 15. Mai ganz bequem im Wohnzimmer oder von ihren Balkonen den Musikern der Stadt lauschen.

Corona-Krise in Mannheim: Das sind die neuen Lockerungen im Mai

Update vm 7. Mai, 13:20 Uhr: Baden-Württemberg will in den nächsten Tagen weitere Schritte in Richtung Normalität gehen. Jetzt können auch Eltern ein wenig aufatmen – denn die Landesregierung hat angekündigt, Schulen und Kitas weiter zu öffnen. Dazu hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nun einen Fahrplan für die weitere Öffnung des Schul- und Kitabetriebs in Baden-Württemberg vorgestellt. 

Update vom 6. Mai, 17:48 Uhr: Nach der Corona-Konferenz mit Bundeskanzerlin Angela Merkel gibt Ministerpräsident Winfried Kretschmann die neuen Maßnahmen für Baden-Württemberg bekannt. Dabei werden die neuen Maßnahmen in unterschiedliche Farb-Kategorien unterteilt, jenachdem wann diese in Kraft treten. Die neuen Lockerungen auf einen Blick:

StufeBeginnDas ist erlaubt
1 (hellgrün)ab dem 11. MaiSport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt Freiluft-Sportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, aber auch Reitanlagen und Hundeschulen Fahrschulen Sportboothäfen Luftsport Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios Spielbanken ohne gastronomische Angebote Musikschulen (mit Einschränkungen) Besuchsverbot in Krankenhäusern wird gelockert 
2 (gelb)Vor PfingstenAußengastronomie Freiluft-Ausflugsziele mit Einlasskontrolle sowie kontaktarme Freizeitangebote wie Minigolf oder Bootverleihe Fahrradverleih zu touristischen Zwecken Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper Grundschulen und weiterführende Schulen sollen nur gegebenenfalls schrittweise wieder öffnen Innenbereich von Speisewirtschaften Kinderbetreuung soll gegebenenfalls schrittweise öffnen 
3 (orange)Ab PfingstenBeherbergungsbetriebe Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zu touristischen Zwecken Besucherzentren Freizeitparks Fitnessstudios Tanzschulen Kletterhallen Indoorsporthallen Indoorspielplätze Spaß- und Freizeitbäder nur für Schwimmkurse und -unterricht Lockerungen für Fluss- und Bodenseeschifffahrt sind vorgesehen
4 (rot)Noch nicht abschätzbarGroßveranstaltungen wie Fachmessen, Publikumsmessen, Volksfeste, Vereinsfeste und Kongresse Theater, Schauspiel, Ballett, Konzerte, Oper, Kino, Musikfestivals, Film-, Theater- und Musikfestivals Diskotheken Innenbereich von Kneipen und Bars Saunen und Wellnessbereiche Zuschauerbesuche von Sportveranstaltungen Freibäder und Badeseen Bolzplätze und Mannschaftssport Prostitutionsgewerbe 

Außerdem ist das Kontaktverbot bis zum 5. Juni verlängert worden. Es ist aber erlaubt, dass sich zwei Haushalte treffen dürfen. So können Familien beispielsweise wieder essen gehen. Zudem haben Bund und Länder beschlossen, dass es eine Infektions-Obergrenze geben soll. Wenn innerhalb einer Woche 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner bestätigt werden, müssen in dem betroffenen Landkreis verschärfte Corona-Maßnahmen ergriffen werden. Ob die Stadt Mannheim alle neuen Lockerungen genauso umsetzen wird, ist noch nicht bestätigt. 

Mannheim: Die aktuellen Fallzahlen in der Coronakrise

Update vom 6. Mai, 15:30 Uhr: Aus den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder drängen immer mehr Details nach Außen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa, der sich auf Teilnehmerkreise beruft, haben sich Bund und Länder auf Lockerungen in verschiedenen Bereichen bereits geeinigt. Alle Themen-Punkte in der Zusammenfassung

  • Alle Geschäfte dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern soll aufgehoben werden. 
  • Angehörige von zwei Haushalten dürfen sich treffen - Konkret heißt das: etwa zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. 
  • Der  Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel darf wieder aufgenommen werden. Auch hier sollen bestimmte Auflagen gelten.  
  • Die weitgehenden Besuchsbeschränkungen für Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen und Krankenhäuser in der Corona-Krise sollen bundesweit begrenzt gelockert werden. 
  • Es gilt eine Obergrenze für Neuinfektionen: Die Bundesländer übernehmen Verantwortung für die Lockerungen. Das heißt: Sollten innerhalb einer Woche die Neuinfektionen in den Landkreisen oder kreisfreien Städten die Zahl 50 pro 100.000 Einwohnern übersteigen, muss wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden. 
  • Zudem soll das geltende Kontakverbot im Sinne der Abstandsregelung bis 5. Juni verlängert werden.

Corona in Mannheim: Können Restaurants und Bars bald wieder öffnen?

Update vom 6. Mai, 10:30 Uhr: Bei der Corona-Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es heute um die großen Themen der Lockerung. Schon jetzt deutet sich an, dass der Bund die Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen weitgehend den Ländern überlassen will. Unter die Bereiche, die die Bundesländer selbst regeln sollen, fallen die Kontaktbeschränkung, der Übergang der Kinderbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb und die Öffnung von Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs und Diskotheken, Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. 

Auch die Entscheidung über die Öffnung von Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, Betrieb von sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wiederaufnahme von Wettkampf- und Leistungssport, kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnliche Einrichtungen sollen den Bundesländern überlassen bleiben. 

Corona Mannheim: Wasserturm und Co. wieder frei - aber Maskenpflicht verschärft

Update vom 5. Mai, 21:25 Uhr: Haben Bars, Kneipen, Cafés und Restaurants bald wieder geöffnet? Die Ministerpräsidenten streben unter strengen Auflagen eine kontrollierte Wiedereröffnung der Gastronomie vom 9. bis 22. Mai an. Ab Mittwoch werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten darüber entscheiden.

Mannheim: Werden bald wieder Restaurants und Bars öffnen können?

 Update vom 5. Mai, 18:08 Uhr: In Mannheim werden ab Mittwoch weitere Corona-Maßnahmen wieder gelockert. Einige Plätze sind wieder frei und können zum Entspannen genutzt werden. Allerdings gilt an einigen Orten ein Grillverbot und eine erweiterte Abstandregelung von 8 Metern zu anderen Personen oder Gruppen. Beide Maßnahmen sollen bewirken, dass die Flächen nicht überlaufen werden und die notwendige Distanz eingehalten wird.

Dies Plätze sind wieder frei:

  • Wasserturm
  • Paradeplatz
  • Alten Meßplatz
  • Rheinterrasse
  • Neckarwiese
  • Strandbad
  • Spielplätze

Darüber hinaus nehmen das Marchivum, die Kunsthalle und die Reiss-Engelhorn-Mussen wieder ihre Ausstellungsbetriebe am 12. Mai auf. Auch der Luisen- und Herzogenriedpark haben für Jahreskarteninhaber wieder geöffnet. 

Die Stadt Mannheim verschärft allerdings auch die Maskenpflicht. Ein Mundschutz ist Pflicht in diesen Fällen: Beim Besuch der Wochenmärkte sowie im Bereich von Warteschlangen vor Verkaufsstellen des Einzelhandels, vor Gaststätten, Cafés, Eisdielen, vor sonstigen Verkaufsstellen, vor Poststellen, Abholdiensten und Ausgabestellen der Tafeln, vor Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben und vor Verwaltungsgebäuden.

Mannheim: Neue Corona-Verordnung – diese öffentlichen Orte öffnen wieder

Update vom 5. Mai, 12:35 Uhr: Auch das Technoseum öffnet nach den Lockerungen der Corona-Verordnungen wieder seine Pforten. Zur Wiederöffnung am Montag (11. Mai) wird das Museums-Team verstärkt auf App-basierte Rallyes und Augmented-Reality-Angebote setzen, die man selbständig mit dem Smartphone ausprobieren kann. Für Besucher gelten auch im Technoseum strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht, Essen und Trinken zunächst nicht erlaubt. Zur Sicherheit des Publikums ist zudem die Besucherführung und -begrenzung überarbeitet worden.    

Die aktuelle SonderausstellungDie Sammlung 3: Werben und Verkaufen“ wurde bis zum 30. Juni verlängert. Vorführungen – etwa an der Papiermühle oder am Porsche-Fließband – finden für Einzelbesucher und Gruppen von derzeit bis zu fünf Personen statt. In den Mitmachausstellungen Elementa 1 bis 3 wurden Desinfektionsspender installiert. Die interaktiven Stationen werden vom Museumspersonal regelmäßig gereinigt. Wegen der geforderten Mindestabstände können die beliebte Attraktionen wie die Dampflokomotive oder Roboter Paul können derzeit nicht gefahren oder vorgeführt werden.

Übrigens: Am Mittwoch (6. Mai) werden Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einmal mehr über den weiteren Corona-Kurs beraten. Alle Informationen zu den aktuellen Corona-Regeln, was erlaubt und verboten ist – und welche Schritte der Lockerung nun folgen könnten, findet Du in unserem News-Ticker zur Corona-Konferenz.

Mannheim: Neue Corona-Verordnung - Kunsthalle öffnet am 8. Mai

Update vom 4. Mai, 20 Uhr: Die Kunsthalle Mannheim wird am kommenden Freitag (8. Mai 2020) um 10 Uhr wieder öffnen. Zunächst soll das Erdgeschoss des Neubaus mit der Sonderausstellung WALKER EVANS REVISITED geöffnet werden. Die Sonderausstellung ist zuvor im Rahmen der Biennale für aktuelle Fotografie nur wenige Tage vor der Schließung eröffnet worden. 

Weitere Bereiche des Neubaus sowie der Jugendstilbau werden laut Angaben der Stadt Mannheim erst in den kommenden Wochen wieder zugänglich sein. Die Öffnung unterliegt bestimmten Auflagen, über die sich Besucher ab Donnerstag (7. Mai) auf der Website unter www.kuma.art informieren können. Unter anderem werden alle Besucher gebeten, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. 

Außerdem können Veranstaltungen, Führungen und Workshops aktuell noch nicht stattfinden. Deshalb wird die Kunsthalle auch zukünftig verstärkt auf vielfältige digitale Vermittlungsformate setzen.

Sonderausstellung WALKER EVANS REVISITED in der Kunsthalle Mannheim ab 7. Mai zugänglich (Archivbild).

Auch der Luisen- und Herzogenriedpark dürfen in Zusammenhang mit der neuen Coronaverordnung wieder öffnen – jedoch ausschließlich unter diesen Bedingungen. 

Coronavirus in Mannheim: Lockerungsmaßnahmen in der Quadratestadt

Update vom 3. Mai, 11:36 Uhr: Ab Montag (4. Mai) wird auch in Mannheim ein weiterer Schritt in die „neue Normalität“ gewagt. Unabhängig von der Größe dürfen dann alle Einzelhändler wieder öffnen und religiöse Gemeinden dürfen sich zu Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen versammeln. Ab Mittwoch (6. Mai) werden Spielplätze und Museen wieder geöffnet. Die Gastronomen der Stadt müssen sich allerdings noch gedulden und dürfen vorerst nicht öffnen. Um die angeschlagene Gastronomie wieder auf die Beine zu helfen, fordert FDP-Stadträtin Dr. Birgit Reinemund derweil eine Lockerung der Regeln für die Außenbestuhlung. „Die Mannheimer Gastronomen kämpfen aufgrund des staatlich angeordneten Shutdowns ums Überleben“, erklärt die Stadträtin. Die Außengastronomie sei für viele Gastronomen die einzige tragbare Möglichkeit, um Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Daher fordert die Stadträtin, dass die Stadt Mannheim für ein bis zwei Jahre auf die Gebühren der Außenbewirtschaftung verzichtet. Außerdem bittet sie die Stadt, zu prüfen, ob sie Flächen für eine Außenbewirtschaftung erweitern könne. „Da die reduzierte Sitzplatzzahl aufgrund der Abstandsregeln einen wirtschaftlichen Betrieb in Frage stellt, wollen wir wohlwollend prüfen lassen, wo eine Erweiterung der Flächen für die Außenbewirtschaftung möglich ist im Einvernehmen mit den Anwohnern und zeitlich begrenzt für die Zeit der krisenbedingten Abstandsregeln. Schließlich wollen wir auch nach dieser Krise noch eine vielfältiges, buntes Angebot an Gaststätten, Cafés und Bars in unserer Stadt“, ergänzt Stadtrat Volker Beisel.

Baden-Württemberg sucht in der Corona-Krise den Weg zurück in den Alltag – und wagt nach mehreren Wochen des Lockdowns kleine Schritte zurück in die Normalität. Die Diskussion um die größeren Schritte der Öffnung steht jedoch erst noch bevor: Bei der Corona-Konferenz mit Angela Merkel am 6. Mai sollen Themen wie Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und Kitas auf der Agenda stehen. Über welche Lockerungen noch diese Woche entschieden werden könnte liest Du ab sofort in unserem neuen News-Ticker zur Corona-Krise in Baden-Württemberg

Am 1. Mai Wochenende waren in Heidelberg, Mannheim und im gesamten Rhein-Neckar-Kreis „Corona-Streifen“ unterwegs, um die Corona-Verordnung durchzusetzen. Insgesamt beklagt die Polizei sehr wenig Verstöße, allerdings gab es auch einige schwarze Schafe.

Mannheim: Stadt richtet Familientelefon ein

Update vom 2. Mai, 17:11 Uhr: In Mannheim ist die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 460 angestiegen. Im Vergleich zum Vortag haben sich somit neun weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Stadt Mannheim gibt außerdem bekannt, dass ein Familientelefon eingerichtet wird. „Durch die Corona-Pandemie ist in den Familien jetzt vieles anders, sie sehen sich öfter und sind vielleicht auf engem Raum zusammen“, sagt Familienbürgermeister Dirk Grunert. „Zwar schweißt diese Lage viele Familien besonders zusammen. Aber es kann auch passieren, dass Konflikte in dieser Ausnahmesituation schneller eskalieren.“ Die Mitarbeitenden des Jugendamts sind auch weiterhin für die Mannheimer Familien erreichbar. „Wir unterstützen sie auch in diesen besonderen Zeiten mit unseren Beratungs- und Hilfsangeboten und haben deshalb das Familientelefon eingerichtet“, erklärt Grunert. Das Familientelefon ist ab dem 4. Mai zwischen 12 und 17 Uhr unter ☎0621/293-3939 erreichbar.

Coronavirus in Mannheim: „Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt“

Update vom 2. Mai, 11:10 Uhr: Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, musste die Regierung in den vergangenen Wochen drastische Maßnahmen ergreifen, die gravierende wirtschaftliche Konsequenzen haben. Deutschland hat glücklicherweise das effektive Instrument der Kurzarbeit, was momentan tausende Menschen vor der Arbeitslosigkeit bewahrt. Allein in Mannheim haben seit Beginn der Corona-Krise mehr als ein Drittel aller Unternehmen (36 Prozent) Kurzarbeit angemeldet. Bis Ende April haben 3.262 von insgesamt 9.047 Betrieben in Mannheim Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt, erklärt ein Sprecher der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Vor Beginn der Krise im März waren lediglich 114 Firmen in Mannheim in Kurzarbeit! Besonders hart betroffen ist das Gastgewerbe, in dem ohnehin geringe Löhne gezahlt werden. Elwis Capece, der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, spricht von einer „Erschütterung auf dem heimischen Arbeitsmarkt“.

Gerichtsurteil aus Mannheim: Große Geschäfte dürfen wieder komplett öffnen

Update vom 1. Mai, 17:31 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim steigt um sechs auf 451. 382 Personen sind bereits wieder gesund. 

Update vom 1. Mai, 13:16 Uhr: Endlich dürfen in Baden-Württemberg laut den neuen Vorgaben, die Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Donnerstagabend vorgestellt hat, auch wieder größere Geschäfte ihre komplette Ladenfläche nutzen. „Egal, wie groß ein Geschäft ist und welche Waren dort verkauft werden: Künftig kann öffnen, wer die Kriterien des Infektionsschutzes einhalten kann", so Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) zur dpa. 

Dieser wichtige Schritt haben die Einzelhändler letztlich einem Gerichtsurteil aus Mannheim zu verdanken. Denn der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat entschieden, dass die 800-Quadratmeter-Regelung dem Gleichheitsgebot widerspreche. Auf diese Entscheidung begründet Kretschmann die Lockerung für Geschäfte.

Neben Einzelhändlern dürfen ab Mai auch wieder Museen aufmachen. Wie die Kunsthalle Mannheim am Freitagvormittag mitteilt, will sie ab dem 8. Mai wieder ihren Ausstellungsgebetrieb teilweise wieder aufnehmen. „Wir freuen uns, am Freitag die ersten Besucher*innen in der Kunsthalle willkommen heißen zu dürfen“, so Johan Holten. Geöffnet wird zunächst das Erdgeschoss des Neubaus mit der Sonderausstellung „Walker Evans Revisited“, die im Rahmen der Biennale für aktuelle Fotografie nur wenige Tage vor der Schließung eröffnet worden war. Weitere Bereiche des Neubaus sowie der Jugendstilbau werden erst in den kommenden Wochen wieder zugänglich sein. Auch Veranstaltungen, Vermittlungsformate wie Führungen und Workshops können aktuell leider nicht stattfinden. Die Kunsthalle wird über die notwendigen Hygienemaßnahmen auf der Webseite informieren. Sie bittet aber die Besucher eine Maske zu tragen. Das virtuelle Angebot, dass aufgrund der Corona-Krise verstärkt ausgebaut wurde, wird weiterhin fortgesetzt.

Update vom 30. April, 20:30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Mannheim steigt weiter nur langsam an. Am Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt nur zwei neue Infektionen gemeldet, die Zahl der bestätigten Fälle erhöht sich auf 445. Davon sind bereits 380 Menschen in Mannheim wieder genesen. Nachdem die Bewohner der Quadratestadt mehrere Wochen mit großen Einschränkungen leben mussten, hat die Stadt nun weitere Lockerungen angekündigt. Bei der Corona-Konferenz mit der Kanzlerin haben sich die Länderchefs am Donnerstag unter anderem darauf geeinigt Spielplätze und Kultureinrichtungen wie Museen und Zoos wieder zu öffnen. 

Coronavirus in Mannheim: Spielplätze bald geöffnet – mit diesen Regeln

Wie die Stadt mitteilt, werden Spielplätze für Kinder bis 14 Jahren unter Auflagen wieder freigeben. Wann genau das sein wird, richtet sich nach der Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg, die nach den neuen Beschlüssen am Donnerstag erst noch aktualisiert werden muss. Auf den Spielplätzen in Mannheim ist dann vorgesehen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden müssen und Kinder die Flächen nur in Begleitung eines Erwachsenen betreten dürfen. Beim Mund-Nase-Schutz gilt die allgemeine Maskenpflicht für alle über 6-jährigen Kinder. Bolz- und Sportspielplätze für Jugendliche bleiben weiter geschlossen. 

Coronavirus - Abgesperrter Spielplatz

Alle Entscheidungen von der Corona-Konferenz und das anschließende Statement von Ministerpräsident Winfried Kretschmann liest Du hier. Eine Studie der Uniklinik Heidelberg will herausfinden, wie stark Kinder das Coronavirus übertragen. 

Corona in Mannheim: Stadtparks sollen stufenweise geöffnet werden

Für Luisenpark und Herzogenriedpark hat die Stadt Mannheim ein Konzept zur stufenweisen Öffnung erstellt. Wann die Parks jedoch wieder geöffnet werden können, hängt weiterhin von der Entscheidung des Landes Baden-Württemberg ab – also frühestens am 4. Mai. Zunächst sollen Jahreskarteninhaber in die Parks dürfen. Darüber hinaus wird es eine Besucherobergrenze sowie die Sperrung einzelner Parkbereiche geben. Die aktuelle Anzahl der Besucher soll ins Netz gestellt werden, um Ansammlungen zu vermeiden. 

Corona in Mannheim: REM, Technoseum und Kunsthalle bald wieder offen – Nationaltheater stellt komplette Spielzeit ein

Ebenfalls unter der Voraussetzung einer entsprechenden Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg will Mannheim die REM und das Technoseum zum 12. Mai wieder öffnen. Die Kunsthalle soll für die Sonderausstellung „Walker Evans revisited“ im Rahmen der Biennale für aktuelle Fotografie am 8 Mai wieder geöffnet sein. Für die einzelnen Museen wurden Konzepte erarbeitet wie Bestimmungen zum Gesundheitsschutz eingehalten werden können. 

Das Nationaltheater Mannheim stellt den Vorstellungsbetrieb der laufenden Spielzeit 2019/20 ein. Alle bisher für diese Spielzeit noch vorgesehenen Vorstellungen werden abgesagt. Das schließt auch Führungen, Begleitprogramme sowie Veranstaltungen an anderen Spielorten ein. Das NTM bietet seit März sein Online-Angebot „Digitales Nationaltheater“ kostenlos unter www.nationaltheater.de an. 

Corona-Ticker Mannheim: Kontaktverbot verlängert? Heute fällt die Entscheidung

Update vom 30. April, 7:52 Uhr: Am Donnerstag treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten per Videoschalte. Es wird über die nächsten Schritte im Kampf gegen das Coronavirus diskutiert. Unter anderem sollen Themen wie Kita-Eröffnung, 800-Quadratmeter-Grenze für Geschäfte, Kontaktverbot und Fußball-Start besprochen werden. In unseren News-Ticker kannst Du alle Entwicklungen und Entscheidungen rund um die Corona-Konferenz nachlesen. 

Update vom 29. April, 18 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurde am Mittwoch nur ein neuer Coronavirus-Fall gemeldet. Damit gab es bisher 443 bestätigte Infizierte in Mannheim. Davon sind bereits 372 Menschen wieder genesen, wie die Stadt Mannheim mitteilt. 

Coronavirus in Mannheim: Stadt weitet Tests aus 

Obwohl die Infektionszahlen weiter sinken und trotz erster Lockerungen der Corona-Maßnahmen arbeitet die Stadt weiter darauf hin, Covid-19-Erkrankungen so früh wie möglich zu erkennen und Infizierte zu isolieren. Die baden-württembergische Landesregierung verfolgt dieses Ziel mit einer erweiterten Konzeption der Tests, die in Mannheim bereits umgesetzt wird. In der Quadratestadt werden konsequent alle engen Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Fällen getestet – selbst wenn sie keine Symptome aufweisen. 

Dazu gehören die Personen, die mindestens 15 Minuten lang Kontakt mit einer erkrankten Person hatte oder gar in Berührung mit Körperflüssigkeiten, etwa durch Anhusten oder Anniesen, kam.

Wie lange wird das Kontaktverbot in Mannheim noch gelten?

Die Stadt Mannheim hat außerdem angekündigt, dass ab sofort alle Personen getestet werden, die Symptome einer Atemwegserkrankungen aufweisen – auch ohne direkten Kontakt zu bestätigten Fällen. „Die frühzeitige Testung ist für die Unterbrechung von Infektionsketten von Bedeutung“, erklärt Dr. Peter Schäfer, Leiter des Fachbereichs Jugendamt und Gesundheitsamt.

Coronavirus in Mannheim: Strenge Auflagen für Friseure 

Ab Montag (4. Mai) dürfen in ganz Baden-Württemberg die Friseure wieder öffnen – allerdings nur unter strengen Auflagen. Die Regeln für Hygiene und Schutz in Friseurbetrieben in der Corona-Krise wurden am Dienstag gemeinsam vom Wirtschafts- und Sozialministerium in einer Richtlinie veröffentlicht. 

Wie der Friseurbesuch in Mannheim ab Montag aussehen wird (Symbolfoto)

Die Stadt Mannheim orientiert sich für ihre Friseure an der Rechtsverordnung des Landes und bittet alle Mannheimer, sich vor einem Friseurbesuch mit den neuen Richtlinien vertraut zu machen. So müssen Bürger zum Beispiel vorab immer einen Termin beim Friseur vereinbaren und im Salon – genauso wie der Friseur selbst – immer eine Maske tragen. Man darf außerdem nur alleine zum Friseur gehen. Alle Regeln vom Land Baden-Württemberg für Friseurbesuche gibt es hier im Überblick.

Die Gewerbeaufsicht und der städtische Ordnungsdienst werden nach Angaben der Stadt Mannheim stichprobenartig überprüfen, ob die Regeln eingehalten werden. 

Coronavirus in Mannheim: Über 440 Infizierte – Stadt zeigt sich solidarisch

Update vom 28. April, 19:40 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Mannheim ist am Dienstag auf 442 gestiegen – das sind nur vier Neu-Infizierte seit dem Vortag. Mittlerweile sind in Mannheim 353 Menschen wieder genesen. Nach Angaben der Stadt Mannheim zeigt die überwiegende Zahl der bestätigten Covid-19-Patienten nur milde Symptome. Die meisten Personen können in häuslicher Quarantäne verbleiben. 

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz zeigt Solidarität mit Italien

Update vom 28. April, 12 Uhr: „Die Corona-Virus-Pandemie stellt uns in Europa vor eine noch nie dagewesene Herausforderung. Sie schränkt unsere Bewegungsfreiheit ein, belastet unsere Gesundheitssysteme und verursacht enorme wirtschaftliche Schäden. Italien war das erste europäische Land, das mit hohen Todeszahlen hart getroffen wurde. Gleichzeitig hilft Italien anderen, ähnliches Leid zu verhindern, indem es das Bewusstsein für die Schwere der Bedrohung schärft“, heißt es im deutsch-italienische Appell des Vereins United Europe.

Dieser richtet sich an die Regierungen aller Mitgliedstaaten und an die EU-Institutionen und fordert europäische Solidarität. Das heißt konkret, dass die Staaten miteinander gegen Covid-19 arbeiten müssen, indem sie Schutzartikel, Atemschutzgeräte, Arzneimittel und Tests untereinander teilen und koordinieren! Zudem wird auch ein finanzieller Schutzschirm für Europa gefordert. 

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz bekundet Solidarität mit Italien

Diesen Forderungen schließt sich auch Oberbürgermeister Peter Kurz an unterschreibt den deutsch-italienischen Appell. Danach schickt er einen Brief an seinen Amtskollegen Leoluca Orlando, den Oberbürgermeister von Palermo, um seine Solidarität zu bekunden. Beide sind vor der Corona-Krise Vorstand des Global Parliament of Mayors gewesen. 

Die Corona-Pandemie bestimmt das Leben in ganz Europa, ja auf der ganzen Welt. Gleichwohl macht uns die spezifische Situation in Italien in besonderer Weise betroffen. In unserer Stadt leben über 10.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger mit italienischen Wurzeln. Auch aus diesem Grund erschüttern uns die Zahlen der Erkrankten und Verstorbenen, die Italien zu beklagen hat, und die Bilder von medizinischem Fachpersonal, das in der gegenwärtigen Phase geradezu Übermenschliches zu leisten hat. Unsere Gedanken sind mit den vielen italienischen Familien, die den Verlust von Angehörigen zu beklagen haben“, betont Kurz. 

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz macht sich Sorgen um EU

Für den Oberbürgermeister gehe es auch darum, wie das geeinte Europa aus der aktuellen Krise hervorgehen werden. Vor allem, weil es zu Beginn der Pandemie eher nationale Alleingänge als europäische Antworten gegeben hätte. Damit das Vertrauen in die Institutionen der Europäischen Union nicht weiter sinke, müssten die Bürgermeister dafür sorgen, dass die Union aus der Krise solidarischer, demokratischer und nachhaltiger hervorgehe. 

Ich unterzeichne daher den gemeinsamen deutsch-italienischen Appell an die Regierungen aller Mitgliedstaaten und an die EU-Institutionen mit voller Überzeugung und unterstütze inhaltlich gleichlautende Forderungen“, sagt Peter Kurz. 

Coronavirus in Mannheim: Bauhaus stiftet 100.000 Masken

Update vom 28. April, 7:34 Uhr: Gemeinsam stark sein – das ist die aktuelle Devise. Auch Bauhaus fasst diesen Gedanken auf und spendet deshalb der Stadt Mannheim 100.000 Masken. Diese sind am Dienstag offiziell dem Oberbürgermeister Peter Kurz übergeben worden.

Da wir um die Knappheit und erschwerte Liefersituation von Schutzmaterial aktuell wissen, haben wir alles daran gesetzt, über unsere globalen Handelspartner die große Zahl von 100.000 Mund-Nasen-Schutzbedeckungen für Mannheim zu beschaffen. Über diese solidarische Geste wollen wir vor allem im Jubiläumsjahr die Bürger von Mannheim mit dringend benötigtem Material unterstützen und so unserem Gründungsort etwas zurückgeben“, so Dieter Bien, Mitglied der Geschäftsführung von Bauhaus. Der Baumarkt schenkt außerdem in den nächsten Tagen bundesweit ausgewählten Alten- und Pflegeeinrichtungen rund 20.000 Topfpflanzen. „In der aktuellen Zeit sind es besonders kranke und ältere Menschen, die BAUHAUS am Herzen liegen, denn sie zählen zu den Personen, die von Besuchs- und Kontaktverboten am stärksten betroffen sind. Die Blumen sollen den Bewohnern sowie der Belegschaft der Einrichtungen Zuversicht, Optimismus, Freude und ein Lächeln schenken“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Thomas Näther, Leiter Krisenstab bei der Berufsfeuerwehr Mannheim, Dieter Bien, Mitglied der Geschäftsführung bei BAUHAUS und Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister Stadt Mannheim, bei der Übergabe der Masken.

Die Masken für die Stadt Mannheim werden für das medizinische und Pflegepersonal beziehungsweise den Pflegebedürftigen zu Gute kommen. 

Coronavirus in Mannheim: 3 neue Todesfälle – OB Kurz über die Zukunft mit dem Virus 

Update vom 27. April, 19:40 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt drei Todesfälle mit Coronavirus aus den letzten Tagen. Ein über 70 Jahre alter Mann aus Mannheim verstarb heute in einer Mannheimer Klinik, am 25. April verstarb eine über 70 Jahre alte Frau aus Mannheim in einem Krankenhaus außerhalb Mannheims. Bereits am 22. April starb ein 80-jähriger Mann ebenfalls in einem Krankenhaus in Mannheim. 

Die Zahl der Infizierten hat sich um nur zwei weitere Fälle auf 438 erhöht. Davon sind 348 Menschen bereits wieder genesen

Coronavirus in Mannheim: OB Peter Kurz zur Zukunft mit Corona

Am ersten Tag der Maskenpflicht wendet sich Oberbürgermeister Peter Kurz an die Mannheimer Bevölkerung. Kurz spricht in seinem Statement von einer „neuen Phase im Umgang mit dem Coronavirus“, die die Mannheimer lange begleiten werde. Es sei die Phase, in der man schrittweise und vorsichtig in die Normalität zurückkehren wolle, allerdings „immer mit der Bereitschaft, uns zu korrigieren.“ Diese Phase könne laut dem OB nur beendet werden, wenn ein Impfstoff vorhanden oder eine gut verträgliche Behandlung gegen das Coronavirus möglich sei. So lange gebe es in Mannheim eine „neue Normalität“, die nur gelingen könne, wenn sich die Mehrheit an die Regeln hält.

Die Maskenpflicht sei nach Ansicht von Peter Kurz ein „vergleichsweise kleiner Preis dafür“, das öffentliche Leben in Mannheim wieder beginnen zu können. Es ginge nun darum, eine gute Balance zu finden, die Infektionsgeschwindigkeit gering – aber auch die Schädigungen von Wirtschaft und Zusammenleben begrenzt zu halten. Laut OB nehme das Wissen um das Coronavirus jeden Tag zu, was zielgenauere Maßnahmen erlaube. Neben der Maskenpflicht setze man in Mannheim nun auf die Ausweitung der Tests zur besseren Nachverfolgung des Infektionsgeschehens und die striktere Nachverfolgung jedes Infektionsfalls. 

Update vom 27. April, 18:45 Uhr: Halten sich die Mannheimer an die Maskenpflicht, die seit heute besteht? Und wie sieht nun der Alltag in der Innenstadt aus? Wir haben uns in den Planken umgeschaut – mit diesem Ergebnis

Coronavirus Mannheim:  Kliniken nehmen Regelbetrieb schrittweise auf

Update vom 27. April, 13:30 Uhr: Mit Sorge betrachten das Gesundheitsamt Mannheim und die Mannheimer Kliniken die Verunsicherung vieler Menschen, die trotz ernsthafter Beschwerden aufgrund der Corona-Infektionswelle keinen Arzt aufsuchen und sich so unbedacht teilweise sogar in Lebensgefahr begeben. Kliniken und Gesundheitsamt begrüßen daher die Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums zu einer schrittweisen Rückkehr in die Normalität der medizinischen Versorgung bei gleichzeitiger Sicherstellung der Versorgung von Covid-19 Patienten. Im Rahmen der vom Bundesgesundheitsministerium geforderten schrittweisen Rückkehr in den Regelbetrieb konzentrieren sich die Kliniken in Mannheim in einem ersten Schritt zunächst auf die Patienten, deren Behandlung aufgrund der Corona-Epidemie verschoben wurde, ein weiterer Aufschub aber medizinisch nicht vertretbar und deren Behandlung dringend ist. 

„Alle Mannheimer Klinken sind hier sehr gut aufgestellt und verfolgen ein einheitliches Vorgehen. So besteht beispielsweise zwischen allen Mannheimer Krankenhäusern und dem Gesundheitsamt eine enge Absprache und Einigkeit bzw. Einheitlichkeit in Bezug auf die Testpflicht, Nutzung von Isolierstationen, Maskenpflicht, Schutzkleidung oder Besuchsverbote“, betont der Leiter des Mannheimer Gesundheitsamtes, Dr. Peter Schäfer. 

Coronavirus in Mannheim: Besuchsverbot in Kliniken gilt weiter

Die schrittweise Wiederaufnahme des Regelbetriebs der Mannheimer Kliniken beinhaltet ein umfassendes Schutzkonzept, das eine strikte Trennung von Patienten mit Coronavirus und Nicht-Infizierten vorsieht. Dazu wurden spezielle Stationen eingerichtet: Auf den Isolierstationen befinden sich streng getrennt von anderen Patienten solche Mit Covid-19, die nicht auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Auf den Index-Stationen warten Patienten, bei denen eine Infektion nicht sicher ausgeschlossen werden kann, auf ihr Testergebnis. Für schwer erkrankte Covid-19-Patienten sind in den Kliniken komplette Intensivstationen eigens reserviert, in denen jeweils speziell geschultes und infektionserfahrenes Personal arbeitet, das nur dort zum Einsatz kommt. 

Alle Patienten, die zu einer geplanten Behandlung oder Operation in die Häuser kommen, werden vor deren Aufnahme auf das Coronavirus getestet. Erst bei negativem Ergebnis wird die Behandlung wie geplant durchgeführt. Dabei gilt in allen Klinken außerhalb des eigenen Zimmers eine Maskenpflicht. Weiterhin gilt in allen Mannheimer Krankenhäusern ein Besuchsverbot. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Ausnahmen möglich. Die Summe der Sicherheitsvorkehrungen sowie das Freihalten der notwendigen Kapazitäten für eine mögliche neue Infektionswelle an den Mannheimer Krankenhäusern erlaubt so eine schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb der Kliniken.

Coronavirus Mannheim: Ab heute Maskenpflicht – welches Bußgeld droht

Update, 12:54 Uhr: Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, der wird in der ersten Woche lediglich verwarnt. Ab der zweiten Woche sieht die Angelegenheit jedoch schon ein bisschen anders aus. Ab dem 4. Mai droht jedem Mundschutz-Muffel ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro. Kommt es zu einem Folgeverstoß drohen sogar 30 Euro. Wie lange es die Maskenpflicht geben wird, ist nicht klar. „Man sollte sich darauf einrichten, dass es eine Weile geht“, so Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne).

Update vom 27. April: Ab jetzt ist das Tragen einer Maske beim Einkaufen oder im ÖPNV Pflicht. Als Mundschutz dürfen neben Alltagsmasken auch Schal oder Tücher verwendet werden.

Update vom 26. April: Ab morgen (27. April) gilt in Mannheim die Maskenpflicht. Dann muss beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Während andere Bundesländer bereits klare Regelungen haben, wie teuer Masken-Muffeln ein Verstoß zu stehen kommt, will die Landesregierung von Baden-Württemberg in der kommenden Woche darüber entscheiden. In der ersten Woche bleibt es jedoch zunächst noch bei Verwarnungen, da man den Bürgern in einer einwöchigen Übergangsphase genügend Zeit geben müsste, um sich auf die neue Praxis einzustellen. Danach wird der Verstoß gegen die Maskenpflicht jedoch mit einem Bußgeld geahndet – das könnte so hoch ausfallen!

Du hast noch keine Maske und weißt auch nicht, wo Du eine herbekommen kannst? Dann haben wir hier eine praktische Übersicht! Oder vielleicht möchtest Du Dir sogar selbst eine Maske nähen? Dann haben wir hier eine einfache Anleitung (mit Video), wie Du Schritt für Schritt einen Mundschutz selbst machen kannst!

Erfreulich: Am frühen Sonntagabend werden die Fallzahlen des Gesundheitsamtes veröffentlicht – und erstmals seit rund zwei Wochen wurden keine Neuinfektionen gemeldet. Dabei bleibt es bei insgesamt 436 Personen, die sich bislang mit dem Coronavirus infiziert haben. 330 davon sind mittlerweile wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung geheilt.

Coronavirus Mannheim: Nur zwei Neuinfektionen – Polizei stellt 21 Ordnungswidrigkeiten fest

Update vom 25. April: Bis am Samstag um 16 Uhr wurde dem Gesundheitsamt lediglich zwei weitere Coronavirus-Fälle in Mannheim gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in der Quadratestadt auf 436 – 329 Personen davon sind mittlerweile wieder genesen. 

Trotz sommerlicher Temperaturen und dem ersten Wochenendtag, an dem dank der Lockerung der Corona-Regeln wieder zahlreiche Geschäfte geöffnet sind, hat die Polizei in Mannheim glücklicherweise wenig zu tun. Lediglich 21 Ordnungswidrigkeiten wurden festgestellt. In der Regel ging es dabei um die Nichteinhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern oder des Kontaktverbots.

Coronavirus Mannheim: Zahl der Infektionen macht Mut – doch auch weiterer Todesfall in Klinik

Update, 17:30 Uhr: Die Zahl der Todesfälle in Mannheim steigt auf sieben. Wie die Stadt am Freitagnachmittag bestätigt, ist ein über 80 Jahre alter Mann aus Mannheim in einem Krankenhaus gestorben. Es gibt zudem sechs Neu-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle auf insgesamt 434, davon sind bereits 329 Personen wieder gesund. 

Coronavirus Mannheim: Nicht nur beim Shoppen und im ÖPNV – auch hier ist die Maske Pflicht 

Update vom 24. April, 12:10 Uhr: Einen Tag nach der Einführung der Maskenpflicht in Baden-Württemberg öffnen auch die Stadtbibliothek Mannheim und einige Zweigstellen am Dienstag, 28. April ihre Pforten. Zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden ist das Angebot jedoch eingeschränkt. In den Bibliotheken herrschen Abstandsregeln und Hygienevorgaben des Landes. 

Um diese einhalten zu können, ist die Besucherzahl begrenzt, was Einlasskontrollen vor Ort erforderlich macht. Die Aufenthaltsdauer in den Bibliotheksräumen muss auf das Nötigste beschränkt werden. Analog zum Aufenthalt in Geschäften oder im ÖPNV ist auch in den Räumen der Bibliotheken das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes beziehungsweise Alltagsmaske verpflichtend. Das kann eine selbsthergestellte Maske aus Stoff, die Mund und Nase bedeckt, ein Schal oder Tuch sein.

Die Nutzung von Arbeitsplätzen, Internetterminals und das Lesen von Zeitschriften vor Ort wir vorerst nicht möglich sein. Darüber hinaus finden auch bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt, deshalb hat die Stadtbibliothek verschiedene Mitmach-Angebote für Kinder- und Jugendliche vorbereitet

Coronavirus Mannheim: Stadt kämpft mit neuer Teststrategie gegen die Pandemie

Update vom 23. April, 18:25 Uhr: Mannheim verzeichnet am Donnerstag (23. April) einen Anstieg von vier nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen, wie die Stadt mitteilt. Somit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf 428. Glücklicherweise zeigt der Großteil der Infizierten in Mannheim nur milde Krankheitsanzeichen, weshalb sie ihre Erkrankung in häuslicher Quarantäne auskurieren können. In Mannheim sind bislang 321 weitere Personen genesen.

Mannheim: Nicht nur beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehsmitteln gilt die Maskenpflicht – sondern auch in Bibliotheken.

Außerdem teilt die Stadt Mannheim mit, dass das Gesundheitsamt ab sofort eine strengere Teststrategie verfolgt. Von nun an sollen „konsequent alle engen Kontaktpersonen (der Kategorie 1) von bestätigten Corona-Virus-Fällen getestet.“ In diese Kategorie 1 würden alle Personen fallen, die mindestens 15 Minuten Kontakt hatten mit einer Covid-19-Erkrankten Person oder die von einer solchen Person angehustet oder angeniest wurden. Bisher wurden nur Personen getestet, die engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten, in der Pflege oder in einem medizinischen Beruf arbeiten, die mindestens einen Risikofaktor erfüllen und zudem Krankheitssymptome gezeigt haben. Mit der neuen Strategie erhofft sich die Stadt Mannheim eine noch konsequentere Rückverfolgung von Infektionsketten.

Coronavirus Mannheim: Diese Eltern dürfen ihre Kids jetzt in die Kita schicken

Update vom 23. April, 13:40 Uhr: Während immer mehr Geschäfte wieder ihre Ladentüren für Kunden öffnen dürfen, bleiben Kitas und Grundschulen weiterhin auf unbestimmte Zeit geschlossen. Viele Eltern stehen deshalb vor einem Problem, denn wie sollen sie nun Arbeit und Kindererziehung unter einen Hut bringen? Dieser Umstand ist dem Kultusministerium sehr wohl bewusst und es passt deshalb die Regelung für die Notbetreuung an und erweitert sie. 

Konkret bedeutet das jetzt, dass neben Kindern von systemrelevanten Eltern auch Kinder von Eltern, die aufgrund ihres präsenzpflichtigen Berufes einen nachgewiesenen und bestätigten Betreuungsbededarf haben, betreut werden können. Außerdem bezieht die Notbetreuung in Mannheim auch Schüler der siebten Klasse mit ein. 

Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung statt, die das Kind normalerweise besuchen würde. Wie die Stadt Mannheim in einer Mitteilung erklärt, muss die Gruppengröße bei Kitas stark eingegrenzt werden. Es sind maximal diese Gruppengrößen erlaubt:

  • Kindergartengruppen zehn bis zwölf Kinder
  • Krippe fünf Kinder
  • Hort und Schulkindbetreuung jeweils zehn Kinder
  • Kindertagespflege bis zu fünf Kinder

Kinder, die bereits seit der neuen Corona-Verordnung in Notbetreuung waren, behalten auch weiterhin ihren Platz. Die „Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten“, werden dann die restlichen Plätze besetzen, heißt es in einem des Kultusministeriums Baden-Württemberg . Falls die Kapazitäten in den Einrichtungen nicht ausreichen, haben laut der Stadt Mannheim die Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen lnfrastruktur gemäß Corona-Verordnung arbeitet und unabkömmlich ist, ebenso Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist, sowie Kinder, die im Haushalt einer beziehungsweise eines Alleinerziehenden leben. Sie werden vorrangig für die Notbetreuung berücksichtigt. Für alle Eltern, die keine Betreuung in Anspruch nehmen soll die Monatsgebühr entfallen.

Wir sehen, dass viele Familien derzeit unter einem enormen Druck stehen und freuen uns, dass wir hier nun noch weiteren Eltern mit zwingendem Bedarf eine Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind anbieten dürfen. Umgekehrt ist es aus Sicht des Infektionsschutzes derzeit aber nicht möglich, zum Normalbetrieb in den Schulen und Kitas zurückzukehren. Oberste Priorität genießt nach wie vor der Gesundheitsschutz aller Bürgerinnen und Bürger, es gilt eine zweite Infektionswelle zu vermeiden. Insofern wird der Betrieb in den Kitas nach wie vor eine Notbetreuung bleiben, und wir können aus epidemiologischen Gründen nicht alle Familien entlasten, auch wenn wir das zweifelsohne sehr gerne tun würden“, betont Gesundheits- und Familienbürgermeister Dirk Grunert.

Weitere Informationen, Formulare und zentrale Ansprechpartner der Stadt Mannheim findest Du hier

Coronavirus Mannheim: Alltag kehrt zurück - jetzt dürfen auch größere Läden öffnen!

Update, 19:23 Uhr: Durch ein Gerichtsbeschluss in Sigmaringen dürfen nun auch größere Läden öffnen, solange diese ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter eingrenzen. In Mannheim dürfen ab Donnerstag alle Geschäfte öffnen, wenn sie diese Regel beachten und die Hygienemaßnahmen einhalten. Der Ordnungsdienst wird - wie auch in den vergangen Tagen - darauf achten, dass die Abstandsregelungen, die Personenbegrenzungen und nun auch die Flächenbeschränkungen eingehalten werden.

Coronavirus Mannheim: Uniklinikum startet "Normalbetrieb" – aber Einschränkungen bleiben

Update vom 22. April, 15:51 Uhr: Nach der Freigabe durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nimmt das Universitätsklinikum Mannheim langsam wieder sein komplettes Diagnose- und Behandlungsspektrum an. Zum Schutz der Mitarbeiter werden Patienten, für die eine Operation geplant ist, vor ihrer Aufnahme routinemäßig auf das Coronavirus getestet. Nur bei einem negativen Testergebnis kann der Eingriff wie geplant stattfinden.

Derzeit werden weniger als 50 Corona-Patienten in Mannheim stationär behandelt, 13 davon am Uniklinikum. Aufgrund dieser geringen Zahl kann die Klinik wieder Patienten ambulant und stationär aufnehmen, deren Operationen und Eingriffe weniger dringlich sind. Personen, deren Behandlungstermin aufgrund der Corona-Krise abgesagt wurde, würden Vorrang haben. 

Es bleiben aber nach wie vor Betten für Covid-19-Patienten reserviert und Patienten mit und ohne Coronavirus werden strikt voneinander getrennt. Dafür ist extra eine Isolier- und Index-Station eingerichtet worden. Zudem gilt auf dem Campus außerhalb des eigenen Zimmers eine Maske getragen werden. Schutzmasken werden an den Eingängen kostenlos an Patienten verteilt, wie das Universitätsklinikum verspricht. Das Besucherverbot gilt weiterhin. Ausnahmen sind bei Geburt, Eltern im Kinderzentrum, Angehörige von Patienten der Palliativstation sowie für Begleitpersonen bei Notfallaufnahmen bzw. von geistig eingeschränkten Patienten möglich. 

Coronavirus in Mannheim: Forderung – Luisenpark und Herzogenriedpark sollen wieder öffnen

Update, 19 Uhr: Nur minimal steigt die Fallzahl in Mannheim. Ein weiterer Neu-Infiziert kommt hinzu, damit sind insgesamt 421 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 293 Personen sind aber bereits wieder gesund. 

Da seit Montag wieder einige Geschäfte und Einrichtungen geöffnet haben, intensiviert die Stadt die Verkehrsüberwachung. Es sei damit zu rechnen, „dass durch das erhöhte Kundenaufkommen auch der Parkdruck in der Innenstadt wieder ansteigen wird“, so die Stadt Mannheim. Das Ordnungsamt wird von nun an wieder verstärkt auf den Verkehr achten. 

Darüber hinaus fordert die CDU, dass der Luisenpark und der Herzogenriedpark wieder aufmachen dürfen. „Wir wollen keinesfalls einen Wettbewerb beginnen, wer größere Lockerungen einfordert. Hauptziel muss der Gesundheitsschutz der Menschen sein“, erklärt Fraktionsvorsitzender Claudius Kranz. „Da Zoos und Tierparks öffnen, sollte aber zumindest über die Öffnung unserer Parks nachgedacht werden. Für Familien mit kleinen Kindern ohne Garten und bei geschlossenen Kitas ist es schwer für Auslauf an der frischen Luft ohne engen Kontakt zu anderen zu sorgen“, stellt Stadträtin Katharina Funck, selbst Mutter eines Kindergartenkindes fest. Im Luisenpark mit seiner Größe von 42 Hektar und den vielen Wiesen, aber auch im etwas kleineren Herzogenriedpark ist es nach Ansicht der CDU möglich, genug Freiraum um einzelne Familien herzustellen und das Abstandsgebot einzuhalten. 

Coronavirus Mannheim: Maskenpflicht ab Montag – wann Du sie tragen musst

Update vom 21. April, 13 Uhr: Nun also doch – nach Sachsen, Thüringen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wird die Maskenpflicht auch in Baden-Württemberg ab kommenden Montag (27. April) eingeführt. Damit ist auch für die Menschen in Mannheim die Bedeckung von Mund und Nase beim Einkaufen und im Nahverkehr verpflichtend. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (21. April) in Stuttgart bekanntgegeben. „Während wir das gesellschaftliche Leben wieder etwas hochfahren, müssen wir gleichzeitig dafür sorgen, dass die Menschen weiter vor Ansteckungen geschützt werden und unsere Bemühungen der letzten Wochen weiter Früchte tragen. Eine Pflicht zum Tragen von Behelfsmasken in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr und in sonstigen Einrichtungen kann dazu beitragen, dass die Infektionsraten trotz dieser vorsichtigen Öffnungen weiter sinken. Nach dieser nun sehr kurzfristigen Ankündigung muss die Landesregierung die Bereitstellung von ausreichend Behelfsmasken sicherstellen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer.

Ab Montag, 27. April gilt auch in Mannheim eine Maskenpflicht.

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz – Maskenpflicht „wohl sinnvoll“

Update vom 21. April, 10 Uhr: Am ersten Tag nachdem die Mannheimer wieder in den Läden der Innenstadt einkaufen durften, zieht OB Peter Kurz Bilanz – und die fällt nicht unbedingt positiv aus. Zwar würden Abstandsregeln und Hygienevorschriften beachten, allerdings „nicht konsequent“, wie sich der Oberbürgermeister auf Facebook äußert. Außerdem seien wenige Menschen mit Masken zu sehen gewesen. „Mehr Normalität darf nicht zu höheren Infektionsraten führen“, mahnt Kurz. Eine wichtige Maßnahme sei das Tragen von einfachen Masken, alternativ von Halstüchern oder Schals, die zum Schutz anderer Mund und Nase bedeckten.

Der Oberbürgermeister von Mannheim findet auch klare Worte zu einer möglichen Maskenpflicht: „Das Tragen von Masken o.ä. ist ein vergleichsweise kleiner Preis dafür, das öffentliche Leben wieder beginnen zu können“, so Kurz auf Facebook. Eine „wohl sinnvolle“ Pflicht zum Tragen einer Maske beim Einkaufen und im ÖPNV solle am Besten einheitlich für die gesamte Region erfolgen und möglichst von den Landesregierungen abgestimmt werden. Am Dienstag will das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Diskussion um eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg aufnehmen. 

Coronavirus in Mannheim: rnv mit dringendem Appell an Fahrgäste

Update vom 20. April: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Mannheim ist in den letzten 24 Stunden um drei weitere gestiegen. Damit sind nun insgesamt 420 Personen erkrankt. Dem gegenüber stehen 276 genesen Menschen. Damit es wenig weitere Ansteckungen gibt, appelliert die rnv an ihre Kunden. Mit dem #maskeauf in Bus und Bahn soll auf die Wichtigkeit von Masken hingewiesen wird – auch wenn sie selbst gemacht sind. 

Vielleicht folgt dem Appell aber auch bald die Pflicht. Denn wie die dpa aus Regierungskreisen erfahren haben will, werde das Kabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (21. April) über eine Maskenpflicht für Baden-Württemberg im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen beraten! Unterdessen führt die Wiedereröffnung einiger Geschäfte auf den Mannheimer Planken zu langen Schlagen vor den Ladentüren.

Ab dem 4. Mai geht in Baden-Württemberg die Schule wieder los. Allerdings verläuft der Rest des Schuljahres unter strengen Regeln und Hygienemaßnahmen ab. Alles was Du darüber wissen musst

Coronavirus in Mannheim: Kitas bleiben geschlossen

Update um 17:30 Uhr: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, bleiben Kitas und Kindertagespflege weiter geschlossen. Auch Schulen sollen erst ab dem 4. Mai erst zum Teil eröffnet werden. Die Notbetreuung für Eltern aus systemrelevanten Berufen wird mit den bisherigen Regelungen fortgeführt. Die vom Kultusministerium ins Gespräch gebrachten neuen Berechtigtengruppen kommen erst einmal nicht hinzu, das Land hat die Verordnung diesbezüglich nicht verändert! Nach derzeitigem Stand wird es aber eine Erweiterung der Notbetreuung über den 27. April hinaus geben. 

Kindernotbetreuung in Mannheim:

  • Notbetreuung in Kindertagesstätten und im Rahmen der Kindertagespflege: ☎ 0621 293-5656
  • Notbetreuung im Rahmen der Schulkindbetreuung: ☎ 0621 293-7950

Coronavirus in Mannheim: Häftling auf JVA infiziert

Update vom 19. April: Wie das Gesundheitsamt Mannheim mitteilt, ist die Zahl der Infizierten erneut leicht gestiegen. Bis gestern um 16 Uhr sind vier weitere Fälle von Covid-19 bekannt geworden. Damit gibt es in der Quadratestadt aktuell 416 Fälle des Coronavirus. Allerdings sind von diesen 249 Personen bereits wieder gesund. Unter den Infizierten aus Mannheim befindet sich auch ein Häftling aus der JVA, wie der Mannheimer Morgen berichtet. Der 25-Jährige sitzt in Untersuchungshaft und ist der erste Inhaftierte, der in Baden-Württemberg an Sars-CoV-2 erkrankt ist. Unklar ist allerdings, wie der Mann sich angesteckt hat. Seit Mitte März sind keine Besuche in Gefängnissen mehr erlaubt. Nun werden auch alle Mithäftlinge und Bediensteten auf das Virus getestet. 

Um infizierte Häftlinge und deren Kontaktpersonen isolieren zu können, habe man im Südwest-Justizvollzug deutlich mehr Kapazitäten geschaffen, wie der Landesjustizminister Guido Wolf der „Heilbronner Stimme“ erklärt. Dafür habe man Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen und die Erzwingungshaft aufgeschoben und unterbrochen und zu Geldstrafen umgewandelt. Weiter sei die Vollstreckung von kurzen Freiheitsstrafen von bis zu sechs Monaten bis zum 15. Juni aufgeschoben worden. „Durch die Maßnahmen hat sich die Belegung landesweit um insgesamt 770 Gefangene reduziert. Jetzt haben wir genügend Möglichkeiten für Isolationen, wenn es bei Gefangenen zu Infektionen kommt“, sagt Wolf. 

Viele Geschäfte in Mannheim können ab Montag wieder öffnen – jedoch mit Einschränkungen. 

Coronavirus in Mannheim: Polizei kontrolliert über 1.000 Personen

Update vom 18. April: Das Polizeipräsidium Mannheim setzt die flächendeckenden Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen fort. Von Freitag (17. April) bis Samstag (18. April) sind 70 zusätzliche Streifen in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis im Einsatz gewesen. In dieser Zeit sind 147 Fahrzeuge und 1008 Personen kontrolliert worden. In gerade einmal 44 Fällen ist es zu Verstößen gekommen, weil sich Personen nicht an die Mindestabstandsregel und das Kontaktverbot gehalten haben. 

In der Schwetzingerstadt in Mannheim müssen die Beamten dann aber doch etwas mehr handeln. Gegen 22:40 Uhr machen sie eine Gaststätte dicht, die von außen geschlossen aussieht. Im Inneren bewirtet der Inhaber aber mehrere Gäste, die er über eine Hintertür hineinlässt. Seit 13 Uhr ist die Polizei mit über 80 Kräften auf „Corona-Streife“.

Coronavirus in Mannheim: „Sport und Spiel am Wasserturm“ abgesagt

Update vom 17. April, 17 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet am Freitag sechs weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle auf 412. Bislang sind in Mannheim wieder 245 Menschen von ihrer Covid-19-Erkrankung wieder genesen. 

Da sich Bund und Länder dazu entschlossen haben ein Veranstaltungsverbot bis zum 31. August zu verhängen, fallen auch viele beliebte Sommerveranstaltungen aus. Neben der Maimess und dem Mannheimer Stadtfest wurde jetzt auch die beliebte Veranstaltung „Sport und Spiel am Wasserturm“, die für den 19. Juli geplant war, abgesagt. Bei dem beliebten Event bieten die Vereine ein vielfältiges Sport-, Bühnen- und Aktionsprogramm rund um den Mannheimer Wasserturm.

Sport und Spiel am Wasserturm muss 2020 leider ausfallen.

So wie es aussieht, wird es dafür auch keinen Nachholtermin geben: „Wir haben uns natürlich intensiv Gedanken über einen möglichen Nachholtermin gemacht, haben dann aber aus organisatorischen Gründen entschieden, die Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchzuführen“, geben die Veranstalter  bekannt. 

„Wir planen bereits jetzt schon für die Auflage des Events im Sommer 2021, die nicht minder vielseitig und attraktiv ausfallen soll“, so die Sportkreis-Vorstandsvorsitzende Dr. Hamann.

Coronavirus in Mannheim: Roche entwickelt Antikörpertest 

Update, 13:05 Uhr: Am Mannheimer Standort produziert Roche ein Test, der analysieren kann, ob eine Person Antikörper gegen das Coronavirus entwickelt hat. Dieser Test sei sehr zuverlässig und könne schon bald ganze Bevölkerungsgruppen überprüfen.

Coronavirus in Mannheim: Blutspendeaktion wird nach Besucherrekord verlängert

Update vom 17. April, 7:22 Uhr: Die Blutspendeaktion des DRK im Rosengarten wird bis zum 21. April verlängert, das teilt die mannheim:congress GmbH (m:con) mit. Die Aktion läuft bereits seit dem 14. April und sei von Tag eins ein voller Erfolg. Trotz Corona-Krise habe man ein Besucherrekord aufgestellt. Die Blutspendeaktion läuft unter verschärfter Kontrolle und in enger Absprache mit den Aufsichtsbehörden ab. „Wir freuen uns in dieser doch sehr ruhigen Zeit, wenigstens einen Teil des Hauses mit Leben zu füllen und den wichtigen Beitrag des DRK Blutspendedienstes unterstützen zu können“, sagt Bastian Fiedler, Geschäftsführer der m:con.

Blutspende

Die Blutspendentermine finden jeweils von 13 Uhr bis 19 Uhr im Ignaz Holzbauer Saal /Variohalle des Congress Centers Rosengarten statt. Eine Spende ist nur nach vorheriger Terminreservierung (Telefon-Hotline 0800 1194911) möglich. Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden und bis zum 73. Lebensjahr ist eine Blutspende möglich. Es gibt eine ärztliche Voruntersuchung, bringe daher bitte den Personalausweis mit. Spender, die mit dem Auto anfahren, können im Parkhaus vom Rosengarten parken. Die Parkkosten werden übernommen.

Update vom 16. April, 22 Uhr: Das Gesundheitsamt Mannheim meldet vier weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt auf 406. Die überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und kann in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Coronavirus in Mannheim: Station für Routine-Quarantänefälle wird errichtet 

Die Stadt Mannheim richtet in der Jugendherberge Mannheim International am Rheinufer eine Station für Routine-Quarantänefälle ein. Diese Station wird für Bewohner von Pflegeheimen eingerichtet, die zwar nicht an Covid-19 erkrankt sind, die aber ihre Einrichtungen aus verschiedenen anderen Gründen verlassen haben - etwa aufgrund einer Operation - und die nun zurückverlegt werden sollen.

Rückkehrer, und neu aufzunehmende Heimbewohner, können gegenwärtig zum Schutz der übrigen Pflegeheimbewohner erst nach einer 14-tägigen Isolationsphase in ihre Einrichtung zurückkehren, da Pflegeheimbewohner einer besonderen Risikogruppe angehören.

Die Jugendherberge Mannheim International wird zu einer Routine-Quarantänestation umgebaut. (Symbolbild)

Der Betrieb der Station in Mannheim Lindenhof stellt eine Ergänzung des Angebots der Pflegeheime in der Stadt dar und startet Ende April. Ein stufenweiser Aufbau auf bis zu 40 Plätze ist vorgesehen. Die erforderlichen Auf- und Umbauten übernehmen die Feuerwehr Mannheim und THW Einheiten aus dem Regionalbereich Mannheim ab kommenden Montag, 20. April. Der Betrieb wird durch die Altenpflegeheime Mannheim APH GmbH gewährleistet

Coronavirus in Mannheim: Kleine Geschäfte dürfen öffnen – auch in Q6/Q7?

Update vom 16. April, 16 Uhr: Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut teilt am Donnerstag in einer Pressekonferenz mit, dass Geschäfte bis zu einer Größe von 800 Quadratmetern in Baden-Württemberg wieder öffnen dürfen – auch in Einkaufszentren. 

Doch was bedeutet das für das Stadtquartier Q6/Q7? Das teilt ein Sprecher auf MANNHEIM24-Anfrage mit: „Abhängig von dem genauen Wortlaut der entsprechenden Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die wir zum Wochenende erwarten, gehen wir davon aus, dass wir ab kommenden Mittwoch wieder öffnen werden. In welchem Umfang können wir erst entscheiden, sobald uns die Landesverordnung vorliegt.“ 

Auch die Werbegemeinschaft Mannheim City e.V. kann zu diesem Zeitpunkt noch nichts konkretes sagen, sondern müsse abwarten wie die konkrete Landesverordnung aussehen werde. 

Mannheim: Manche Geschäfte dürfen wieder öffnen – doch ist das fair?

Update, 16. April, 7:04 Uhr: Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen. Das haben Bund und Länder am Mittwoch entschieden. Beim Präsidenten der IHK Rhein-Neckar, Manfred Schnabel, stößt diese Entscheidung allerdings auf Unmut. Gegenüber dem Mannheimer Morgen erklärt er, dass es dadurch eine „Wettbewerbsverzerrung“ gebe. Die Entscheidung sei ungerecht und schmerzhaft, weshalb es zumindest eine Entschädigung für die betroffenen Betriebe, die weiterhin geschlossen bleiben, geben müsse. Vielen Branchen wie der Gastronomie und der Hotellerie fehle es jetzt außerdem die Perspektive. Laut einer IHK-Blitzumfragen sehen sich 16 Prozent der Unternehmen akut von der Insolvenz bedroht. 

Coronavirus in Mannheim: Trotz Maßnahmen-Lockerung – dieses Verbot bleibt bestehen 

Update, 15. April, 20:30 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus-Infizierten in Mannheim beträgt aktuell 402, das sind nur vier mehr als noch am Vortag. Obwohl die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg gelockert worden sind, hat die Stadt Mannheim die bestehende Allgemeinverfügung zu Aufenthaltsverboten im Stadtgebiet bis zum 14. Juni verlängert. Das bedeutet, dass unter anderem die Neckarwiese, der Paradeplatz und die Anlange rund um den Wasserturm weiterhin gesperrt bleiben. 

Coronavirus in Mannheim: Die Wasserturm-Anlage bleibt auch weiterhin gesperrt.

Ab Montag, 20. April wird der Grünschnitt in Mannheim wieder abgeholt. Erste Termine für die Sperrmüll-Sammlung können ab Montag, 27. April 2020, wieder vereinbart werden. Angesichts des hohen Aufkommens von Sperrmüll ist damit zu rechnen, dass es zu einem Rückstau bei der Terminvergabe kommen und die geplante Abholung nicht zu dem gewünschten Zeitpunkt erfolgen kann. 

Coronavirus in Mannheim: Die Maßnahmen von Bund und Ländern im Überblick

  • Das Kontaktverbot bleibt bis mindestens 3. Mai weiter bestehen. 
  • Die Schulen werden ab dem 4. Mai schrittweise für Schüler geöffnet. Den Anfang machen Schüler der Abschlussklassen geöffnet, Kitas bleiben weiterhin geschlossen. 
  • Kleinere Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen frühestens ab Montag (20. April) unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wieder öffnen. 
  • Dienstleister wie Friseure dürfen ab dem 4. Mai wieder öffnen, jedoch auch nur unter strengen Hygieneauflagen. 
  • Gaststätten, Restaurants, Bars, Theater und Kinos bleiben weiterhin geschlossen. 
  • Es besteht keine Maskenpflicht, jedoch empfehlen Bund und Länder das Tragen einer „Alltagsmaske“ in Bereichen, wo die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. (Öffentliche Verkehrsmittel, Supermarkt)
  • Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten. 
  • Gotteshäuser bleiben vorerst weiterhin geschlossen. 

Coronavirus in Mannheim: Schüler der Abschlussklassen sollen ab 4. Mai wieder in den Unterricht 

Update, 14:51 Uhr: In einer Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, geht hervor, dass Schüler aus Abschlussklassen sowie die letzten Klassen von Grundschulen ab dem 4. Mai wieder in die Schule dürfen. Auch Geschäfte ab 800 Quadratmeter, Friseure, Zoos, Bibliotheken, Kfz- und Fahrradhändler dürfen laut dem Bund schon bald wieder ihre Arbeit aufnehmen. Allerdings nur unter strikteren Corona-Maßnahmen wie Hygiene, Personenbegrenzungen und Vermeidung von Warteschlangen. Ob die Ministerpräsidenten der Vorlage zustimmen, wird sich im Laufe des Tages zeigen. 

Update, 11:16 Uhr: Laut der Süddeutschen Zeitung will der Bund den Ländern vorschlagen, das Kontaktverbot bis zum 3. Mai zu verlängern. Dann dürften Geschäfte bis zu 2.500 Quadratmetern und Friseure wieder eröffnen – aber nur unter Einhaltung weitere Corona-Maßnahmen. Eine Lockerung für die Gastronomie sei nicht vorgesehen. Ob dieser Vorschlag akzeptiert wird, wird sich am Nachmittag zeigen.

Update vom 15. April, 7:17 Uhr: Am Mittwochnachmittag wollen sich Bund und Länder die aktuelle Corona-Lage anschauen und über weitere Maßnahmen disktutieren. Es soll unter anderem geklärt werden, wann und wie Schulen und Kitas wieder eröffnet werden sollen. Wichtig hierbei ist, dass für alle 16 Bundesländer eine gemeinsame Lösung gefunden werde. Auch über eine Lockerung der Corona-Maßnahmen werde diskutiert. Ob es daraufhin aber eine Masken-Pflicht in Deutschland geben wird – zumindest für bestimmte Bereiche – wird sich zeigen.

Update vom 14. April, 18:50 Uhr: Nachdem es am Ostermontag keine weiteren Neuinfektionen mit dem Coronavirus zu vermeldet gab, ist die Zahl der Infizierten nun innerhalb eines Tages von 388 auf 398 angestiegen. 211 Personen sind wieder genesen und die häusliche Quarantäne konnte bei ihnen aufgehoben werden.

Doch es gibt auch traurige Nachrichten: Am Dienstag bestätigt das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim einen sechsten Todesfall. Ein über 80 Jahre alter Mann ist am Montag, den 13. April an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben. 

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz wirbt für Mundschutz 

Um mit guten Beispiel voranzugehen, hat heute der nicht öffentliche Ausschuss für Umwelt und Technik und der Verwaltungsstab der Stadt heute mit Maske getagt. 

Der Verwaltungsstab Mannheims geht mit guten Beispiel voran und trägt einen Mundschutz.

Falls Maßnahmen gelockert werden, bedeute dies neue Regeln einzuhalten, wie etwa das Tragen einer Gesichtsmaske, so Oberbürgermeister Kurz in einem Facebook-Post. 

Coronavirus in Mannheim: Ostermontag ohne Neuinfektionen!

Update vom 13. April, 17:25 Uhr: Gute Nachrichten am Ostermontag: Das erste Mal seit langer Zeit hat das Gesundheitsamt keine neuen Coronavirus-Fälle in Mannheim gemeldet. Die Zahl der Infizierten in Mannheim bleibt gleich bei 388. Außerdem sind insgesamt 199 wieder genesen.

Coronavirus in Mannheim: Polizei auf Corona-Streife in der Region

Update vom 13. April, 12:30 Uhr: Zu Beginn der Oster-Feiertage am Donnerstag hat das Polizeipräsidium Mannheim die Kontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung noch einmal verstärkt. In Mannheim, Heidelberg und im gesamten Rhein-Neckar-Kreis waren nicht nur 90 zusätzliche Streifen der Polizei im Einsatz, sondern auch ein Hubschrauber, Polizeipferde und Boote der Wasserschutzpolizei. Die Bilanz der Corona-Streife an Ostern liest Du hier!

Coronavirus in Mannheim: 5. Todesopfer bestätigt

Update vom 12. April, 17:55 Uhr: Die Stadt Mannheim hat am Ostersonntag einen 5. Todesfall mit Coronavirus bestätigt. Es handelt sich um einen über 60-jährigen Mann aus Mannheim, der am Samstag in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben ist. Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden bis am Nachmittag außerdem fünf weitere Neu-Infektionen mit Covid-19 gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Mannheim auf 388. 193 Personen sind nach Angaben der Stadt bereits wieder genesen und konnten ihre häusliche Quarantäne verlassen. 

Update vom 11. April, 16:40 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle in Mannheim ist am Samstag auf insgesamt 383 gestiegen. Dem Gesundheitsamt wurden bis am Nachmittag nur vier neue Infizierte gemeldet – eine Zahl, die Hoffnung macht. Weiterhin weise der größte Teil der mit Covid-19 erkrankten Menschen laut Stadt Mannheim nur milde Symptome auf und kann in häuslicher Quarantäne bleiben. In Mannheim sind mittlerweile 191 Personen genesen

Coronavirus in Mannheim: China schickt Schutzmasken in die Quadratestadt!

Update vom 11. April, 11:20 Uhr: Medizinische Schutzmasken zählen zu den besonders wichtigen Gegenständen zur Bekämpfung des Coronavirus – dementsprechend schwer sind sie aktuell weltweit zu erwerben. Jetzt helfen die chinesischen Partnerstädte Mannheim bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung. „Es freut mich sehr, dass unsere Städtepartnerschaft mit Qingdao in China nun dazu geführt hat, dass wir eine große Anzahl an Mund-Nase-Schutzmasken für Mannheim beschaffen konnten“, so Mannheims Oberbürgermeister Dr. Kurz

Coronavirus: Chinesische Partnerstädte senden Schutzmasken nach Mannheim (Symbolfoto)

Wie die Stadt Mannheim mitteilt, sei am Donnerstag eine erste Lieferung am Uniklinikum angekommen, die von Qingdao über Peking nach Deutschland transportiert wurde. Nachdem sich auch in Mannheim ein Engpass an medizinischer Schutzausrüstung abzeichnete, hatte sich OB Dr. Kurz an die beiden Partnerstädte in China mit der Bitte gewandt, den Kontakt zu chinesischen Herstellern von Schutzmasken herzustellen, die den europäischen Standards entsprechen.  Aktuell steht die Stadt Mannheim mit ihrem Fachbereich für internationale Beziehungen mit verschiedenen weiteren chinesischen Partnern in Kontakt, um weitere Lieferungen in den kommenden Tagen und Wochen zu ermöglichen. Auch die Partnerstadt Zhenjiang hat zugesagt, Mannheim bei der Beschaffung der dringend benötigten Schutzausrüstung zu unterstützen.

Coronavirus in Mannheim: SAP Arena setzt Zeichen – mit roter Beleuchtung

Immer zwischen 19 und 0 Uhr leuchtet die SAP Arena derzeit in Rot, um in der Corona-Krise ein Zeichen zu setzen. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, in dieser dunklen Zeit auf diese Weise ein Signal der Hoffnung und Solidarität zu senden. Außerdem möchten wir mit der Aktion unseren tiefen Dank und Respekt gegenüber all den Corona-Helden zum Ausdruck bringen. Unser Dank richtet sich an alle Menschen, die sich derzeit auf verschiedenste Art und Weise für die Allgemeinheit einbringen“, so Arena-Geschäftsführer Daniel Hopp.

Coronavirus in Mannheim: Die aktuellen Zahlen vom Karfreitag

Update vom 10. April, 17:50 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Fälle in Mannheim ist am Karfreitag auf 379 gestiegen. Dem Gesundheitsamt wurden bis am Nachmittag 14 neue Infizierte gemeldet. „Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben“, teilt die Stadt Mannheim mit. Insgesamt 181 Menschen in Mannheim haben Covid-19 bereits überstanden und durften die Quarantäne verlassen. 

Coronavirus in Mannheim: Zahl der Infizierten steigt auf 365

Update vom 9. April um 19:15 Uhr: Dem Gesundheitsamt Mannheim werden bis zum Donnerstagnachmittag 13 weitere Coronavirus-Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt infizierten Personen in Mannheim auf 365 – rund 45 Prozent davon (164 Personen) sind bereits wieder geheilt. 

Am Gründonnerstag wendet sich Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz in einem Video an alle Bewohner der Stadt. Dabei macht er deutlich, wie groß die Belastung für alle Mannheimer sind, und dass es weiterhin an oberster Stelle steht, die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen. Das gelinge nur, wenn eine infizierte Person nicht durchschnittlich mindestens drei weitere Personen anstecke, wie es ohne Schutzmaßnahmen der Fall wäre.

Erst wenn dies geschafft sei, könne man konkret überlegen, wie man Schritt für Schritt wieder in einen normaleren Alltag kommen könne. Kurz macht aber auch klar: „Das wird nicht von heute auf morgen gehen, sondern über einen längeren Zeitraum.“ Kurz bittet die Bewohner Mannheims eindringlich, zu Hause zu bleiben, wann es nur gehe. „Nur wenn wir Abstand halten, halten wir zusammen.“ Die komplette Videobotschaft von Oberbürgermeister Peter Kurz: 

Coronavirus in Mannheim: Über 350 Infizierte! Polizei greift zu drastischen Maßnahmen an Ostern

Update vom 9. April, 9 Uhr: In Zeiten der Krise ist Zusammenarbeit wichtiger denn je. Jetzt sagen Wissenschaftler aus Mannheim und Heidelberg dem Coronavirus gemeinsam den Kampf an – und gründen eine Taskforce zur Forschung und Entwicklung. Die Forscher konzentrieren sich dabei unter anderem auf Antikörper-Test, Impfstoff und Symptome des Coronavirus

Update vom 8. April: Bis um 16 Uhr wurden dem Gesundheitsamt Mannheim 10 weitere Coronavirus-Fälle in Mannheim gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich dadurch auf 352. Der Großteil der an Covid-19 erkrankten Personen in der Quadratestadt weist lediglich leichte Krankheitssymptome auf – die meisten der Infizierten können in häuslicher Quarantäne bleiben. Mittlerweile sind in Mannheim 155 Personen, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten, wiedergenesen.

Coronavirus in Mannheim: Polizei verschärft Kontrollen an Ostern

Als ob die Aufgabe, an Ostern Zuhause zu bleiben oder sich lediglich im Rahmen der gegebenen Vorschriften der Corona-Verordnung zu bewegen, nicht schon herausfordernd genug wäre, soll es am langen Osterwochenende auch noch frühsommerlich warm werden in der Metropolregion! Für das Polizeipräsidium Mannheim Grund genug, die Präsenz ab Karfreitag bis Ostermontag in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis deutlich zu erhöhen und die Einhaltung der Allgemeinverfügungen der Städte und Kommunen zu überwachen. Dazu wird auch zu außergewöhnlichen Maßnahmen gegriffen.

An den vier Ostertagen vom 10. bis zum 13. April sind über 80 zusätzliche Streifen im Einsatz – außerdem wird das Polizeipräsidium durch Einsatzkräfte aus Göppingen unterstützt. Auch ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Stuttgart, Pferde der Reiterstaffel und Boote der Wasserschutzpolizei Mannheim sind an allen vier Tagen eingebunden.

Polizei verschärft Kontrollen am langen Osterwochenende.

Ich weiß, dass wir den Menschen gerade über die Feiertage mit der Notwendigkeit zur sozialen Distanz viel abverlangen. Eine Lockerung der Maßnahmen und Kontrollen wären jetzt kontraproduktiv und ein falsches Signal. Wir brauchen Ausdauer und müssen die Regeln einhalten, auch wenn es über Ostern besonders schwerfällt“, so Polizeipräsident Andreas Stenger. Die Einsatzkräfte würden mit Augenmaß bei Verstößen vorgehen, doch „wo es allerdings notwendig ist, werden wir auch wieder sanktionieren“, so Stenger weiter.

Wer gegen die Corona-Anordnungen verstößt, muss mit saftigen Strafen und Bußgeldern rechnen.

Coronavirus in Mannheim: Nächster Todesfall! Stadt kritisiert Gabenzäune

Update vom 7. April um 18:30 Uhr: In Mannheim wurde heute ein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Opfer handelt es sich laut nach Angaben des Gesundheitsamtes und der Stadt Mannheim um eine über 80-jährige Frau, die am Montag (6. April) in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben ist. Mittlerweile sind in Mannheim vier Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsamt Mannheim bis zum Nachmittag 16 weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Dadurch erhöht sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf insgesamt 342. Das Gros der Infizierten weist nach Angaben der Stadt nur milde Krankheitssymptome auf, die überwiegende Zahl aller Erkrankten kann in häuslicher Quarantäne verbleiben. 

Eine Intensivpflegerin steht an einem Bett mit Beatmungsgerät in einem Patientenzimmer auf der Intensivstation des Universitätsklinikums in Mannheim.

Mittlerweile sind 147 Personen in Mannheim, die sich zuvor mit dem Coronavirus infiziert hatten, wieder genesen

Coronavirus in Mannheim: Stadt kritisiert Gabenzäune

Sie sind gut gemeint, doch aus hygienetechnischen und infektionsschutzrechtlichen Gründen kritisch zu betrachten: die Gabenzäune, die es an mehreren Stellen in Mannheim - unter anderem am Marktplatz oder dem Basketplatz am Gewerkschaftshaus - gibt, um Wohnungslose in Zeiten der Corona-Krise mit Essen und Kleidung zu versorgen. Wie es in einer Meldung der Stadt Mannheim heißt, könne die Qualität der Speisen nicht kontrolliert werden, außerdem sei nicht nachvollziehbar, wie lange diese an den Zäunen hängen. „Die Stadtverwaltung bittet darum, von Essensspenden an sogenannten Gabenzäunen abzusehen“, heißt es weiter. 

Die Wohnungslosenhilfe der Stadt kümmere sich nach wie vor um die Belange aller Wohnungslosen, zudem böten derzeit zahlreiche Restaurants warme Mahlzeiten für alle Bedürftigen an, weswegen er Bedarf an Lebensmittel gedeckt sei. Wer Wohnungslose und Bedürftige unterstützen möchte, könne dies am besten durch Geldspenden an Organisationen und Träger, die ebenfalls Angebote für wohnungslose Menschen bereitstellen, tun – darunter der Caritasverband Mannheim e.V., die Oase, Streetwork für Alkoholabhängige, Freezone, StreetNight, Schwestern der Mutter Theresa, die Mannheimer Platte oder das Haus Bethanien.

Übrigens: Ab sofort findest Du alle aktuellen Zahlen und News zum Coronavirus in Baden-Württemberg in unserem neuen News-Ticker!

Coronavirus in Mannheim: Mannheimer Studenten packen mit an

Update vom 7. April um 16:45 Uhr: Gemeinsam durch die Corona-Krise – so lautet das Motto zahlreicher Studenten aus Baden-Württemberg, die dem Aufruf des Wissenschaftsministerium gefolgt sind und in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern oder Laboren dort mitanpacken, wo Hilfe dringend benötigt wird. Allein in Mannheim haben sich 590 Studierende gemeldet, 250 davon sind bereits im Einsatz. Im Land sind bereits 5.000 Studenten dem Aufruf des Ministeriums gefolgt, über 1.000 arbeiten bereits in der medizinischen Versorgung, helfen Pflegern in der Patientenaufnahme oder in der Notaufnahme oder kümmern sich um die Kinderbetreuung, arbeiten bei Telefon-Hotlines der Gesundheitsämter oder bei Boten- und Pfortendiensten in Laboren. Die meisten Helfer studieren Medizin, doch auch andere Studiengänge sind vertreten. In Heidelberg haben sich mittlerweile rund 1.140 Helfer gemeldet – hier sind bereits rund 240 im Einsatz.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hatte Studenten am 18. März aufgerufen, sich bei den medizinischen Fakultäten in Ulm, Mannheim, Tübingen, Heidelberg oder Freiburg zu melden – und zeigt sich begeistert von der Resonanz: „Ich bin beeindruckt von diesem herausragenden Engagement“, so Bauer. „Wenn uns diese Krise eines zeigt, dann ist es, dass Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten unser Land auszeichnet und dass die jungen Menschen ihre Verantwortung wahrnehmen“, so Bauer weiter.

Coronavirus in Mannheim: Über 320 Fälle – „Monnem Bike“-Festival abgesagt

Update vom 6. April: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden dem Gesundheitsamt 7 neue Coronavirus-Fälle in Mannheim gemeldet. Damit steigt die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in der Quadratestadt von 319 auf aktuell 326 Infizierte. Der Großteil positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten in Mannheim weist lediglich milde Krankheitssymptome auf. Mittlerweile sind 133 Personen wieder genesen – bei ihnen wurde die häusliche Quarantäne inzwischen wieder aufgehoben werden.

Unterdessen meldet die Stadt Mannheim zudem, dass das mittlerweile vierte „Monnem Bike“-Festival, das eigentlich für den 27. Juni vorgesehen war, aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus in diesem Jahr nicht stattfinden wird – damit auch alle weiteren Bestandteile des Festivals wie die Radparade und der Radsalon. „Monnem Bike“ ist im Jahr 2017 im Rahmen des Radjubiläums entstanden und wurde seitdem jährlich zur Förderung der nachhaltigen Mobilität und einem anderen Erleben in der Stadt von der Stadt Mannheim veranstaltet.

Coronavirus in Mannheim: Über 300 Fälle – Neue Plattform soll Geschäfte unterstützen

Update, 17 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Mannheim steigt um 25 auf 319 an. 91 Personen davon sind bereits wieder genesen.

Update vom 5. April, 14:33 Uhr: Viele Betreiber von Geschäften und Gaststätten in Mannheim müssen sich wegen des Coronavirus Sorgen um ihre Existenz machen. Die Läden sind dicht, die Gäste bleiben aus und die Einnahmen fehlen. Laufende Kosten fallen aber dennoch an und der private Lebensunterhalt muss ja auch irgendwie bestritten werden.

Doch Mannheimer halten auch in dieser schweren Zeit zusammen. So hat die Stadt bereits einige Förderprogramme auf die Beine gestellt und unter anderem eine Plattform erstellt, auf der Geschäfte und Lokale aufgelistet sind, die Lieferdienste, Online-Angebote und telefonische Beartungen anbieten. Und nun kommt die nächste tolle Idee von der Agentur „gruenphase“. Das Unternehmen aus Viernheim hat die Plattform „Mannheim.help“ online gestellt. „MANNHEIM.HELP ist eine solidarische Plattform mit der Du Deine Mannheimer Lieblingsorte unterstützen kannst, deren Existenzen aufgrund der Corona-Krise bedroht sind. Helfen wir gemeinsam unsere Lieblingsläden, Lieblingsbars und -restaurants, Lieblingsbäcker und -friseure, unsere Heilmittelerbringer und und und vor der Insolvenz zu retten, indem wir ihnen jetzt Geld zur Verfügung stellen, was wir sowieso in den nächsten Monaten bei ihnen ausgeben würden“, heißt es auf der Webseite. Die Agentur verdiene nichts an dem Projekt, sondern will ausschließlich „den lokalen Zusammenhalt in Zeiten der Not stärken.“

Mannheim.Help funktioniert ganz einfach: Du wählst Deinen Lieblingsort aus und kommst dadurch auf eine PayPal-Seite. Dort kannst Du einen Betrag eingeben und überweisen. In einer Infobox erfährst Du, was mit dem Geld passiert. Durch jeden Euro kann so Dein Lieblingsort in Mannheim unterstützt werden – einfach eine tolle Aktion!

Coronavirus in Mannheim: Mundschutz beim Einkaufen? Wann das Tragen einer Maske sinnvoll ist

Update, 19:47 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim steigt um 6 weitere Fälle auf insgesamt 294. 91 Personen sind genesen. Übrigens: Ein Online-Test schätzt ein, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du am Coronavirus erkrankt bist.

Update vom 4. April: Bund und Länder beschließen diese Woche, dass es keine Mundschutz-Pflicht in Deutschland geben soll. Grund: Man wolle kein falschen Sicherheitsgefühl ermitteln und in erster Linie müssen Krankenhäuser und Kliniken mit Atemschutzmasken versorgt werden. Doch damit ist das Thema Masken-Pflicht längst nicht vom Tisch. Eine Forsa-Umfrage von RTL und ntv hat ergeben, dass die Mehrheit der Deutschen für eine Masken-Pflicht sind. Auch das Robert-Koch-Institut bewertet das Tragen einer Maske neu. So empfiehlt das RKI, dass auch Menschen, die keine Symptome zeigen, eine Masken tragen sollten. Denn oftmals sind die Symptome einer Coronavirus-Erkrankung nur leicht oder gar nicht spürbar. So wissen viele Erkrankte womöglich gar nicht, dass sie mit Covid-19 infiziert sind. Vor allem auf öffentlichen Plätze mache das Tragen eines Mundschutzes Sinn.

Coronavirus in Mannheim: Mundschutz beim Einkaufen? Wann das Tragen einer Maske sinnvoll ist

Diesem Gedanken schließt sich nun auch die Stadt Mannheim an. In ein einer Mitteilung empfiehlt die Stadt nun auch das Tragen eines Mundschutzes, um andere Mitmenschen zu schützen. Denn durch eine Maske können Tröpfchen, die beim Reden, Husten oder Niesen entstehen, abgefangen werden. Das Risiko eine andere Person anzustecken, wird also durch eine Maske verringert. Ob ein Mundschutz auch dem Eigenschutz dient, ist bislang nicht erwiesen. Die Stadt Mannheim, die sich auf die Empfehlungen des RKI stützt, spricht sich damit für das Tragen einer Maske aus, wenn man sich in öffentlichen Räumen befinden, in denen der Sicherheitsabstand nicht immer gewährleistet ist. Zum Beispiel beim Einkaufen, im ÖPNV oder auch am Arbeitsplatz. „Trotz dieser Einschränkungen können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Coronavirus - Schutzmasken kann man ganz einfach selber machen

Hinweis: Da FFP-Masken für Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeheimen vorgesehen sind, empiehlt die Stadt Mannheim das Tragen von selbtgemachten Masken. Eine Anleitung, die Materialen, Tipps und worauf Du unbedingt achten musst, haben wir für Dich in unserem Mundschutz-Artikel zusammengefasst. Die Stadt Mannheim weist außerdem darauf hin, dass Mund-Nasen-Masken richtig beworben werden. Es ist die Pflicht des Herstellers klar erkenntlich zu machen, dass die Masken kein Medizinprodukt oder zur Schutzausrüstung gehören. 

Coronavirus in Mannheim: Dritter Todesfall – Zahl der Infizierten bald bei 300

Update vom 3. April: Die Zahl der Todesfälle in Mannheim steigt weiter an. Am Freitagabend muss die Stadt den dritten Toten bestätigen. Es handelt sich um eine über 70 Jahre alte Frau, die am 1. April in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben ist. Auch 37 Neu-Infizierte gibt es in Mannheim. Insgesamt haben sich 288 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 91 Personen sind wieder gesund.

Coronavirus in Mannheim: Eisdielen dürfen trotz Frühlingswochenende nicht öffnen

Es ist Cafés und Eisdielen untersagt Eis, Kuchen oder andere Genussmittel zu verkaufen. Auch der Verkauf an Theken oder zum Mitnehmen ist verboten. Ebenfalls dürfen Privatpersonen kein Eis bestellen und es abholen. Lediglich das Liefern von Eis und Co. ist erlaubt – solange die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die Stadt Mannheim weist außerdem daraufhin hin, dass einige Plätze wegen des Coronavirus gesperrt sind und das hohe Bußgelder drohen, für diejenigen, die sich nicht an die Verbote halten. 

Außerdem ist der Fährbetrieb der Altrheinfähre in Sandhofen eingestellt. Erst wenn sich die gesamte Reise- und Transportsituation wieder normalisiert hat, darf die Fähre wieder ihren Betrieb aufnehmen. 

Coronavirus in Mannheim: Stadt will Unternehmen und Selbstständige entlasten

Update vom 2. April: Wie die Stadt Mannheim am Donnerstagabend bestätigt, steigt die Zahl der Infizierten auf 267. 83 Menschen seien bereits wieder genesen. 

Die Stadt teilt außerdem mit, dass sie – zusätzlich zu den von EU, Bund und Land bereitgestellten Soforthilfe-Programmen, Unternehmen und Selbstständige finanziell entlasten will. Am Donnerstag hat der Gemeinderat dem umfangreichen Paket zugestimmt. „Die Mannheimer Gewerbetreibenden sind eine wichtige Säule für das alltägliche Leben innerhalb unserer Stadt. Wir wollen, dass sie diese Corona-Krise nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell überstehen“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. „Daher werden wir unsererseits alles tun, was wir können, um Unternehmen und Selbstständige in dieser schweren Zeit finanziell zu entlasten.Die genauen Angebote der Stadt Mannheim findest Du auf der Webseite

Coronavirus in Mannheim: Die Wasserturm-Anlage bleibt auch weiterhin gesperrt.

Außerdem: Forscher der Uni Mannheim machen eine Corona-Studie. Diese geht sechs Wochen lang und bietet erstmalige Zahlen, wie sich das Coronavirus auf die deutsche Bevölkerung auswirkt. Unter anderem werden Themen wie Ausgangssperren, Ängste, finanizelle Sorgen, Arbeitsbedingungen und Kinderbeetreuung angesprochen. 

Coronavirus in Mannheim: Erste Todesfälle – OB Kurz mit emotionalem Statement

Update, 18:52 Uhr: In Mannheim gibt es die ersten Todesfälle. Wie die Stadt am Mittwochabend bestätigt, sind zwei über 80 Jahre alte Männer aus Mannheim gestorben. Beide litten bereits seit mehreren Jahren an schwerwiegenden chronischen Erkrankungen. Einer der beiden Männer ist am Dienstag, der andere am Mittwoch in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben. Auch in Heidelberg gibt es das erste Todesopfer, dabei handelt es sich um eine über 80 Jahre alte Frau.

Leider mussten wir damit rechen, dass auch unsere Stadt irgendwann solche traurigen Nachrichten erreichen. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Verstorbenen. Uns allen wird in diesem Moment sehr deutlich bewusst, wie ernst die Situation ist und dass wir noch nicht über eine Entwarnung sprechen können. Und diese ersten beiden Todesfälle zeigen auch, wie wichtig die Reduzierung von sozialen Kontakten ist, um die vorerkrankten und die älteren Menschen zu schützen“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

An der Uniklinik Mannheim herrscht seit Wochen Besuchsverbot. (Archivbild)

Die Zahl der Infizierten in Mannheim steigt weiter an. Mittlerweile sind 251 Menschen am Coronavirus erkrankt. Die weit überwiegende Zahl aller Erkrankten zeigen laut Stadt nur milde Krankheitsanzeichen. 71 Personen sind wieder genesen.

Coronavirus in Mannheim: Kontaktverbot verlängert – massive Einschränkungen an Ostern

Update, 17:21 Uhr: Bis über Ostern bleibt das Kontaktverbot bestehen, das haben Bund und Länder am Mittwoch beschlossen. Die Verlängerung gilt bis zum Ende der Schulferien am 19. April. Allerdings wird bereits am 14. April über die aktuelle Lage in Deutschland gesprochen und entschieden, wie es weitergehen wird. Ob eine Lockerung kommen wird, ist bislang noch völlig unklar.

Die Osterfeiertage sollten nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts verbracht werden. Auf private Reisen und Besuche von Verwandten muss verzichtet werden.

Coronavirus in Mannheim: Shisha-Bars trotz Verbot geöffnet – Gäste und Betreiber erwartet Anzeige

Update vom 1. April, 14:25 Uhr: Die Polizei Mannheim erwischt in der Nacht auf Mittwoch zwei Shisha-Bars in den Quadraten T und J, die trotz Verbots geöffnet haben. Gegen alle Gäste, die sich teilweise in Küche und Toilette vor der Polizei verstecken wollen, werden Anzeigen erstattet. Der Besitzer der Bar im J-Quadrat muss außerdem mit einem erhöhten Bußgeld rechnen, da er bereits in der Vorwoche sein Lokal trotz Verbots für Gäste geöffnet hatte. Er versuchte durch abgedunkelte Fenster den Anschein zu erwecken, die Shisha-Bar hätte geschlossen. 

Mannheim: Mit 112 erreichst Du ab sofort Feuerwehr und Rettungsdienst

Ab 1. April erreichst Du unter dem Notruf 112 nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Rettungsdienst. Die neu gegründete Integrierte Leitstelle Mannheim (ILS) koordiniert ab sofort die Anrufe. Der Betrieb, der nach zwei Jahren Vorarbeit nun endlich starten kann, erfolgt durch die Stadt Mannheim und das Deutsche Rote Kreuz, (Kreisverband Mannheim). Die ILS ist darüber hinaus auch für besondere Ereignisse auf dem Rhein und sie überwacht Liegenschaften des Amtes für Feuerwehr und Katastrophenschutz, den Fahrlachtunnel sowie Schleusen und Brücken auf der Friesenheimer Insel zuständig. Zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren würden auch die 65 Mannheimer Sirenen von der ILS ausgelöst.

Die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Mannheimer Bevölkerung. Uns ist enorm wichtig, dass für alle Bürgerinnen und Bürger eine optimale medizinische Versorgung gewährleistet ist", betont Frank Berner, Präsident des DRK-KV Mannheim. „Durch den gemeinsamen Betrieb der Integrierten Leitstelle können wir die Hilfsleistungen in der Planung besser aufeinander abstimmen und so eine optimale rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen.

Coronavirus in Mannheim: Über 230 Menschen erkrankt

Update, 19:21 Uhr: Es gibt zehn neue Corona-Fälle in Mannheim. Insgesamt sind 236 Menschen erkrankt. 62 Personen sind bereits wieder genesen. 

Coronavirus in Mannheim: Erstes „Corona-Baby“ geboren – Mutter trägt ab sofort Mundschutz

Update, 17:06 Uhr: Am Uniklinikum in Mannheim ist am Montagabend (30. März) das erste „Corona-Baby“ auf die Welt gekommen. Wie ein Sprecher des Klinikums mitteilt, ist die Mutter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mutter und Kind seien beide wohlauf. „Die Geburt ist völlig normal und ohne Komplikationen verlaufen“, so Dr. med. Barbara Filsinger, Leiterin des Mutter-Kind-Zentrums am Universitätsklinikum Mannheim. Die Mutter und ihr neugebornener Sohn sind nun in einer Isolierstation untergebracht. Sie kann ihren Sohn ganz normal stillen. Aber: Einen Mundschutz trägt sie vorsichtshalber trotzdem. 

Allerdings sind die Schutzmaßnahmen während der Entbindung etwas ungewohnt gewesen: „Wir haben vorausschauend einen kompletten Kreißsaal speziell für Frauen reserviert, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Dort tragen alle Hebammen und Ärzte Schutzkittel, FFP-2-Masken und Schutzbrillen“, berichtet Filsinger.

Bereits als in Mannheim die ersten Coronavirus-Fälle bekannt geworden sind, hat das Uniklinikum eine getrennte Station für werdende und frisch entbundene Mutter, die infiziert sind, eingerichtet. Ein speziell zugeordnetes und geschultes Team betreut dort die Mütter und Kinder völlig getrennt von anderen Patienten. Ob das Coronavirus in neun Monaten zu einem Baby-Boom führen wird, wird sich übrigens zeigen.

Coronavirus in Mannheim: Neue Vorgaben! Wer jetzt den Corona-Test machen darf

Update, 15:20 Uhr: Das Gesundheitsamt passt in Absprache mit den Mannheimer Kliniken die Kriterien für einen Coronavirus-Test an. Damit setzt es die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Insituts um. 

Es dürfen nun auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, die Krankheitssymptome der oberen und unteren Atemwege aufzeigen und außerdem 

  • bis maximal 14 Tage vorher mit einem Coronavirus-Infzierten Kontakt hatten
  • in einer Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus in Verbindung mit einer Häufung von Pneumonien betroffen sind
  • in der Pflege, im Krankenhaus oder einer Arztpraxis tätig sind.
  • bis maximal 14 Tage vorher in einem Risikogebiet war und Krankheitssyptome aufzeigen
  • mindestens einen Risikofaktor erfüllen (zum Beispiel über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren oder chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, Immunsuppression oder sonstige prädisponierende chronische Erkrankungen haben).

Coronavirus in Mannheim: An diesen Gabenzäunen kannst Du Spenden anbringen!

Update vom 31. März: Seit Beginn der Ausgangsbeschränkung gilt es, die Verbreitung des Coronavirus durch das Reduzieren von sozialen Kontakten einzudämmen. Der Rückzug in die eigenen vier Wände als Präventionsmaßnahme ist das Gebot der Stunde. Doch was wird aus den Menschen in Mannheim, die kein Dach über dem Kopf haben? Erst recht in der Corona-Krise, in der viele Obdachlosen-Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen geschlossen haben? Damit diese nicht auf der Strecke bleiben, haben Miriam Rausch und Olivia Köhler die Facebook-Seite MannheimerGabenzaun gestartet. Über einen sogenannten Gabenzaun können Menschen dringend benötigte Dinge wie Hygieneartikel, Essen und Kleidung spenden – ohne dabei gegen das Kontaktverbot zu verstoßen. 

Hier findest Du Gabenzäune in Mannheim:

  • Am Marktplatz
  • Am Basketballplatz vor dem Gewerkschaftshaus 
  • Auf dem Quartiersplatz an der Teufelsbrücke im Jungbusch
  • Am Neumarkt in der Neckarstadt-West

Das Team vom Gabenzaun weist darauf hin, Sicherheitsabstand zu wahren, die Waren wasserfest zu verpacken und den Inhalt auf die Tüten zu schreiben. 

Coronavirus in Mannheim: 226 Infizierte – 45 Patienten wieder gesund

Update, 18 Uhr: Acht weitere Fälle werden am Montagnachmittag vom Gesundheitsamt gemeldet. Somit sind 226 Menschen in Mannheim am Coronavirus erkrankt. Weiterhin zeigt die Mehrheit der Infizierten nur milde Symptome. 45 Personen wird bereits wieder gesund.

Update, 21:30 Uhr: Am Freitag ereignet sich ein unfassbarer Vorfall im Q6/Q7: Ein Mann geht auf zwei Frauen los – weil sie ein asiatisches Aussehen haben. Er sagt „Corona“, bespuckt, beschimpft und schlägt die Frauen. Eine wird dabei verletzt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, um den Täter ausfindig zu machen. Denn der ist nach dieser Attacke spurlos verschwunden.

Dürfen auch kleinere Geschäfte in Q6/Q7 wieder öffnen?

Update vom 30. März, 13:30 Uhr: Medizinisches Personal kämpft für uns an vorderster Front gegen das Coronavirus und ist somit dringend auf Schutzkleidung angewiesen. Das scheinen diese dreisten Diebe jedoch nicht verstanden zu haben. In der Nacht auf Montag, 30. März brechen sie nämlich die verschlossene Tür eines Lagerraums im Haus 16 des Mannheimer Klinikums auf und lassen unter anderem Einmalhandschuhe und Mundschutz mitgehen. Am frühen Morgen stellt der Werkschutz diesen Diebstahl fest. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt unter der ☎ 0621/3301-0 zu melden.

Coronavirus in Mannheim: 218 Menschen infiziert – 34 wieder gesund 

Update vom 29. März, 17:20 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim ist auf 218 gestiegen. Das sind 22 neue Coronavirus-Fälle seit Freitag. Wie die Stadt am Sonntag mitteilt, zeigte die überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten nur milde Symptome. Sie können in häuslicher Quarantäne verbleiben. In Mannheim sind außerdem bisher 34 Personen genesen und durften die Quarantäne verlassen. 

Coronavirus in Mannheim: Polizei auf Corona-Streife – mehrere Partys gestoppt

Update vom 29. März, 15 Uhr: Trotz der Warnung der Polizei, die Einhaltung des Kontaktverbots am Wochenende verstärkt zu kontrollieren, konnten es einige Mannheimer einfach nicht lassen: Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, mussten in Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreis einige Partys im Freien beendet werden. 

Coronavirus in Mannheim: Alle News und Zahlen im Überblick

Die Beamten stoppten am Samstag zum Beispiel eine Feier mit 9 Personen in der Beilstraße in Mannheim. Nicht austricksen ließen sich die Beamten auch von einigen Kneipen-Gästen in der Neckarstadt-West, die hinter geschlossenen Rollladen ausgiebig gemeinsam feierten. Die gesamte Polizei-Bilanz der Corona-Streife liest Du hier

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz mit Warnung: „Regeln heute nicht ausreizen!“ 

Update vom 28. März: Die Sonne strahlt vom Himmel und alles, was man heute gerne machen würde, ist die Zeit mit Freunden draußen zu verbringen. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz warnt die Bewohner der Quadratestadt angesichts der frühlingshaften Temperaturen während der Coronavirus-Krise, jetzt trotzdem die Verbote zu beachten. Denn die Zwei-Personen-Regel hätte zwar den Sinn, dass sich allein lebende Menschen mit einer Person treffen könnten – doch: „Es macht keinen Sinn, wenn sich Gruppen in immer neuen Zweier-Konstellationen treffen“, schreibt der OB auf Facebook. „Es geht jetzt nicht darum, dass man möglichst die Regeln ausreizt, sondern ihren Sinn versteht: die direkten Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden!“ 

In Mannheim gilt, wie im Rest des Bundeslandes, seit dem 23. März ein Kontaktverbot. Wann diese Maßnahme wieder gelockert wird, ist noch völlig unklar. Das Kanzleramt hat angekündigt, frühestens am 20. April weitere Entscheidungen zu treffen. Unterdessen wurde einem Mannheimer der Spaziergang a der frischen Luft zum Verhängnis. Denn als er am Freitag gerade auf einem Feldweg unterwegs war, blickte er plötzlich in den Lauf einer Waffe! 

Coronavirus in Mannheim: 196 Fälle – Zahl der Infizierten steigt weiter

Update vom 27. März: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden am Freitag 17 weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit liegt die Zahl der bestätigten Covod-19-Fälle in Mannheim bei 196. Die meisten der Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und bleiben in häuslicher Quarantäne. 29 Menschen haben sich im Mannheim schon von der Infektion erholt. 

Coronavirus in Mannheim: Kita-Erzieherin positiv getestet 

In einem Fall handelt es sich um eine in einer Kindertagesstätte beschäftigte Fachkraft. Die zwei in der Kindertagesstätte im Rahmen der Notbetreuung anwesenden Kinder sowie die dort tätigen Mitarbeitenden gelten als Kontaktpersonen

Für sie wurde eine 14-tägige häusliche Isolation ab dem letzten Kontakttag angeordnet. Die Familien und Mitarbeitenden wurden bereits persönlich informiert. 

Kita-Erzieherin aus Mannheim positiv auf das Coronavirus getestet (Symbolbild).

Das Gesundheitsamt ermittelt nun die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der gefährdeten Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. 

Coronavirus in Mannheim: Fast alle öffentlichen Toiletten geschlossen 

Die Stadt Mannheim betreibt im Stadtgebiet insgesamt 13 öffentliche Toilettenanlagen. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden sechs Toilettenanlagen geschlossen sowie die jährliche Winterschließung von sechs weiteren Toilettenanlagen verlängert. Einzige Ausnahme ist die öffentliche Toilettenanlage am Hans-Böckler-Platz, die bei der Versorgung der Wohnungslosen eine wichtige Rolle hat. 

Bei folgenden öffentlichen Toilettenanlagen wird die reguläre Winterschließung, die normalerweise bis April angesetzt ist, vorerst verlängert: 

  • MA- Lindenhof, Rheinpromenade/Rennershofstraße
  • MA-Lindenhof, Emil-Heckel-Str./ Lanz-Park
  • MA-Neckarau, Rheingoldplatz
  • MA-Rheinau-See
  • MA-Vogelstang-See
  • MA-Stadt J6
  • Begegnungsstätte 

Folgende Toiletten bleiben vorerst geschlossen: 

  • MA-Feudenheim, Odenwaldstraße
  • MA-Seckenheim, Hauptstraße
  • MA-Vogelpark/Karlstern
  • MA-Schönau, Endhaltestelle Ortelsburgerstraße
  • MA-Luzenberg, Haltestelle am Kiosk 
  • MA-City, E1

Coronavirus in Mannheim: Stadt übernimmt Elternbeiträge für April 

Das Land Baden-Württemberg stellt, wie in einer Mitteilung des Landes am 27. März kommuniziert, den Kommunen 100 Millionen Euro als Hilfsnetz für Familien im Rahmen der Corona-Krise zur Verfügung. Dieser Betrag soll unter anderem eine Unterstützung bei den Elternbeiträgen für geschlossene Krippen, Kindergärten und Horte mit beinhalten. 

Die Stadtverwaltung Mannheim erarbeitet kurzfristig für den Gemeinderat eine Vorlage mit der Empfehlung, die Elternbeiträge für den Monat April 2020 für die kommunalen Kindertagesstätten zu verzichten und ebenso die freien Träger bei den Elternbeiträgen für April 2020 bis zur Höhe der kommunalen Beiträge finanziell zu unterstützen.

Die Stadt Mannheim und die beiden Kirchen hatten für den Monat April den Beitragseinzug gestoppt. In einem Arbeitstreffen mit den beiden Kirchen und den weiteren freien Trägern hatte die Stadt Mannheim das weitere gemeinsame Vorgehen vereinbart. Dieser Austausch wird weiterlaufen, nun mit verbesserter Ausgangslage und veränderten Fragestellungen. Ziel bleibt es weiter gemeinsam im Sinne der Familie eine gute und stabile Kinderbetreuung auf Dauer in Mannheim sicherzustellen. 

Die Stadt Mannheim sowie die beiden Kirchen und die weiteren freien Träger bewältigen derzeit in gemeinsamer Abstimmung die Notbetreuung für Kinder in den Krippen, den Kindergärten und in der Kindertagespflege sowie für Schulkinder und erhalten damit einen maßgeblichen Teil der sozialen Infrastruktur in Mannheim aufrecht.

Coronavirus in Mannheim: Zahl der Infektionen steigt auf 179

Erstmeldung vom 26. März: Dem Gesundheitsamt Mannheim sind bis heute Donnerstagnachmittag (26. März/16 Uhr) elf weitere Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt auf 179. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und kann in häuslicher Quarantäne verbleiben. 

Coronavirus in Mannheim: Vier Covid-19-Erkrankte werden in Uniklinik behandelt 

Wie ein Sprecher der Universitätsklinik auf MANNHEIM24-Anfrage mitteilt, werden aktuell vier Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt. Sie sind zwischen 63 und 70 Jahre alt und werden alle beatmet. Ein Patient ist an der künstlichen Lunge angeschlossen. 

Coronavirus in Mannheim: Gesundheitsamt teilt Testergebnisse telefonisch mit

Alle Personen, die in Mannheim an den drei Kliniken auf eine Corona-Infektion getestet worden sind, werden seit dieser Woche zentral durch Mitarbeiter des Gesundheitsamts über das Testergebnis informiert. Sowohl bei einem positiven als auch bei einem negativen Testergebnis kontaktiert Dich das Gesundheitsamt telefonisch (7:30 bis 17 Uhr). Obwohl die Informationen schnellstmöglich erfolgen, kann es aber einige Tage dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Falls Dein Test bei einem niedergelassenen Arzt erfolgt ist, nimmt das Gesundheitsamt bei einem positiven Testergebnis Kontakt zu Dir auf

Aufgepasst: Grundsätzlich gilt bis zum Vorliegen des Testergebnisses, dass Du zu Hause bleiben musst, enge Kontakte unter zwei Metern meiden und eine gute und regelmäßige Händehygiene einhalten sollst!  

Coronavirus in Mannheim: Einschränkende Maßnahmen notwendig 

  • Grünschnitt: Die Sammlung des Grünschnitts ist eingestellt worden. Bitte den Grünschnitt vom Gehweg zu entfernen und in Deinem Garten deponieren. Neue Abholtermine werden bekannt gegeben. Auch an den Recyclinghöfen wird der Grünschnitt  nicht mehr angenommen. 
  • Sperrmüll: Ab sofort können keine neuen Sperrmülltermine mehr vereinbart werden. Die Sperrmüllsammlungen, die bereits bis Ende April vereinbart worden sind, sollen noch abgeholt werden. Schrott (Fahrradrahmen, Eisen, Metall etc.) und E-Schrott (Waschmaschinen, Kühlschränke etc.) kann ab sofort nicht mehr mitgenommen werden und soll daher nicht mehr auf die Gehwege gestellt werden. Hier kann es stellenweise zu zeitlichen Verzögerungen kommen. 
  • Altkleider: Derzeit werden die Altkleidercontainer nur noch eingeschränkt angefahren und geleert. Im Hinblick auf mögliche überfüllte Annahmestellen, sollst Du nach Möglichkeit bitte vorerst keine Altkleider abgeben. 
  • Behälterreinigung: Auch diese Leistung steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung. 
  • Behältertausch/Behälterneuaufstellungen: Hier kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Diese einschränkenden Maßnahmen sind erforderlich, um mit den vorhandenen Personalkapazitäten die Müllentsorgung (Restmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoff) zu gewährleisten.
  • Recyclinghöfe: Friesenheimer Insel und Morchhof – Aufgrund der hohen Nachfrage kann es derzeit zu längeren Wartezeiten bei der Anlieferung von Abfällen kommen. Die Abgabemöglichkeit besteht für Dich ausschließlich, wenn du in Mannheim wohnst. Es finden Zugangskontrollen statt. Soweit möglich, wirst Du gebeten, von Abfallanlieferungen abzusehen. 

Stadtentwässerung in Mannheim: Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette!  

Zurzeit gehen bei der Stadtentwässerung Mannheim vermehrt Anfragen nach der korrekten Entsorgung von Klopapier-Ersatzstoffen ein. Feuchte Toilettentücher, Babyfeuchttücher oder auch Kosmetiktücher gehören in den Restmüll

Ausschließlich Klopapier ist über die Toilette zu entsorgen. Auf dem Weg durch die rund 830 Kilometer lange Kanalisation wird das Abwasser durch mehrere Pumpwerke geleitet. In den Engstellen der Kanalisation verknoten sich die Feuchttücher ineinander, sodass sie die Pumpen verstopfen und zum Stillstand bringen können. 

Die Pumpen müssen dann von den Mitarbeitern ausgebaut und aufwendig von Hand gereinigt werden. Im Gegensatz zu trockenem Toilettenpapier bestehen feuchte Reinigungstücher aus Materialien wie Polyester, Viskose oder Zellstoff. Diese Materialien machen die Tücher unter anderem reißfest, sodass sich diese im Abwasser nur sehr langsam oder gar nicht auflösen. Daher bittet Dich die Stadtentwässerung um die korrekte Entsorgung dieser Stoffe über den Restmüll.

PM/esk/jol

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Klaudia Prill

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