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Corona in Mannheim: Massiver Inzidenz-Rückgang ‒ Heute und morgen 7 Impfaktionen

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Dramatische Corona-Fallzahlen und Inzidenzen. Der Pandemie-Ticker von MANNHEIM24 hält Dich über die Lage in der Quadratestadt auf dem Laufenden:

Update vom 16. Dezember: Aufgrund technischer Probleme konnte die Stadt Mannheim am Mittwoch (15. Dezember) keine Fallzahlen an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weiter leiten. Dementsprechend ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim auf 273,5 gesunken.

Am Donnerstag (16. Dezember) und Freitag (17. Dezember) gibt es in der Quadtratestadt diverse Impfaktionen, bei denen man sich ohne Termin impfen lassen kann. Wegen kurzfristiger Kapazitätserhöhungen können sich Mannheimer über 30 Jahren auch ohne Termin im Kommunalen Impfzentrum Rosengarten impfen lassen.

Die Impfaktionen am heutigen Donnerstag:

ImpfortAdresseUhrzeit
Volkshaus Neckarau, MehrzeweckhalleRheingoldstraße 47-4912-18 Uhr
Kulturhaus KäfertalGartenstraße 812-18 Uhr
Jungbuschhalle Plus XWerftstr. 1012-18 Uhr
KIZ RosengartenRosengartenplatz 312-18 Uhr

Die Impfaktionen am Freitag (17. Dezember):

ImpfortAdresseUhrzeit
Abendakademie MannheimU1, 16-1912-18 Uhr
Kulturhaus KäfertalGartenstraße 812-18 Uhr
Impfbus Marktplatz MannheimG112-18 Uhr

Corona in Mannheim: Impfzentrum im Rosengarten für Ü55 – Hilfe per „Impftelefon“

Update vom 15. Dezember: Im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) im Rosengarten Mannheim (Rosengartenplatz 2) können sich Mannheimer über 55 Jahre impfen lassen. Impfungen sind nur mit einem vorher gebuchten Termin möglich. Verabreicht wird das mRNA-Vakzin von Moderna. Wer noch nicht über 55 Jahre alt ist oder seinen Hauptwohnsitz nicht in der Quadratestadt hat, wird abgewiesen. Laut Stadt Mannheim werden täglich neue Impftermine auf der Buchungs-Website eingestellt. Wer eine Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) bekommen möchte, soll die Informationen auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg beachten.

Für Menschen, die sich mit der Terminbuchung über das Internet schwer tun, hat der Seniorenrat Mannheim ein Impftelefon eingerichtet. Montags bis freitags (10-17:30 Uhr) gibt es beim Impftelefon unter 0621-293 9516 telefonische Unterstützung beim Buchen eines Impftermins. Anrufer sollen Zettel und Stift bereithalten, der Seniorenrat übernimmt dann Anmeldung und Buchen des Impftermins.

Was muss man beim Impftermin dabei haben?

Corona in Mannheim: Starke Bilanz! Rund 1.000 Menschen in Q6/Q7 geimpft

Update vom 14. Dezember: Wie ein Sprecher von Q6/Q7 laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Sonntag (12. Dezember) mitteilt, erhielten bei der Impfaktion in dem Einkaufszentrum am Samstag (11. Dezember) rund 1.000 Menschen eine Impfung gegen das Coronavirus. Bei der gemeinsamen Impfaktion von Mannheimer Urologen, der Universitätsmedizin Mannheim, der Stadtverwaltung Mannheim und Q6/Q7 wurden unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona“ insgesamt 1.000 Dosen des Impfstoffs von Moderna für Impfinteressierte ab 30 Jahren zur Verfügung gestellt. (fas/dpa/PM)

Corona in Mannheim: Verschärfte Regeln in Gebäuden der Stadtverwaltung

Update vom 13. Dezember: Wie die Stadt Mannheim mitteilt, gilt ab Montag (13. Dezember) in allen Gebäuden der Stadtverwaltung mit Publikumsverkehr eine verpflichtende 3G-Regel für Besucherinnen und Besucher. Das bedeutet, Bürgerinnen und Bürger müssen beim Besuch der genannten Bereiche entweder einen Impf- oder Genesenennachweis oder den Nachweis eines negativen Schnell- oder eines negativen PCR-Tests vorlegen. Die zugrundeliegende Testung darf im Falle eines Antigen-Schnelltests maximal 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Die 3G-Regel gilt ab dem 13. Dezember für die Dauer der Alarmstufen in Baden-Württemberg. Strengere Regelungen wie zum Beispiel 2G und 2G+ während der Alarmstufen in zum Beispiel Musikschulen, Bibliotheken und Museen blieben hiervon unberührt. Kinder unter 6 Jahren seien von der Vorlage eines Testnachweises befreit. 

Bisher sei bei Bürgerinnen und Bürger an die freiwillige Einhaltung der 3G-Regeln appelliert worden. Insbesondere in dem Zeitraum, als die Bürgertestungen kostenpflichtig waren, sei eine 3G-Pflicht für Bürgerinnen und Bürger für den Bereich der Pflichtaufgaben, die zwingend ein persönliches Erscheinen erfordern, rechtlich nicht möglich gewesen. Mit dem nun wieder kostenfreien Zugang zu Antigentestungen im Rahmen der Bürgertestung nach der Coronavirus-Testverordnung (TestV) entstehen durch die 3G-Regel keine zusätzlichen finanziellen Aufwendungen mehr. (fas/PM)

Corona in Mannheim: Sinkende Inzidenz – Ausgangssperre für Ungeimpfte beendet

Update vom 12. Dezember: Noch ist die 7-Tage-Inzidenz in Mannheim zwar besorgniserregend hoch, trotzdem sinkt sie seit einigen Tagen. Seit Dienstag unterschreitet sie den kritischen Wert von 500 – und das hat auch ganz praktische Folgen, vor allem für Menschen ohne Impfung. Denn die seit dem 4. Dezember geltende Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg legt die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte fest, sofern die Inzidenz besagte 500er-Schwelle an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet.

Und genau das ist in Mannheim nun der Fall. Seit dem 7. Dezember liegt der Wert durchgängig unter 500, entsprechend wird die bislang zwischen 22 und 5 Uhr geltende Ausgangssperre für Ungeimpfte heute außer Kraft gesetzt. Oder, um es im Beamtensprech der Stadtverwaltung zu sagen: „Die Rechtswirkungen der Maßnahmen nach § 17a Absatz 2 CoronaVO treten gemäß § 17a Absatz 3 Satz 2 CoronaVO am Sonntag, den 12. Dezember 2021 außer Kraft.“

Corona in Mannheim: Ohne Termin – Wieder Impfaktionen am Wochenende

Update vom 11. Dezember: Auch am Wochenende besteht für Einwohner der Quadratestadt wieder die Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen: Am Sonntag, den 12. Dezember, finden jeweils von 12 bis 18 Uhr Impfaktionen im Volkshaus Neckarau (Rheingoldstraße 47-49), am Kulturhaus Käfertal (Gartenstraße 8) und an der Lilli-Gräber-Halle in Friedrichsfeld (Saarburger Ring 49, Impfbus) statt. (Hinweis: Ursprünglich war an dieser Stelle auch eine Impfaktion in der Abendakademie angekündigt; die allerdings fand tatsächlich bereits am Freitag statt.)

Die Impfung wird gemäß der aktuell gültigen STIKO-Empfehlung mit einem mRNA-Impfstoff vorgenommen. Der Impfstoff kann nicht frei gewählt werden. Regelhaft kommt für Personen, die 30 Jahre und älter sind, der Impfstoff von Moderna zum Einsatz, unabhängig vom Impfstoff der bei den vorherigen Impfungen verwendet wurde. Bei Personen unter 30 Jahre wird der Impfstoff von Biontech eingesetzt. Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich.

Corona in Mannheim: Corona-Kontrolle! So viele Ungeimpfte verstoßen gegen Ausgangssperre

Update vom 10. Dezember: Von 21 bis 23:30 Uhr am Donnerstag (9. Dezember) kontrollierten Besonderer Ordnungsdienst der Stadt Mannheim und Polizei Mannheim die Einhaltung der Ausgangssperre für Ungeimpfte. Insgesamt wurden in Mannheim acht Kontrollstellen eingerichtet. Im Einsatz waren mehr als 90 Polizeibeamte und Bedienstete der Stadt. Primärer Fokus der Aktion war die Aufklärung, heißt es seitens der Polizei. „Viele Menschen sind sich der Ausgangssperre für Nichtimmunisierte nicht bewusst“, so Einsatzleiter Bernhard Dräxler.

Laut Polizei reagierten die meisten verkehrsteilnehmer mit Verständnis für die Kontrollen. In der Regel blieb es bei Verwarnungen. Insgesamt wurden 912 Menschen kontrolliert, 44 verstießen gegen die Ausgangssperre. Das sind knapp fünf Prozent der Kontrollierten. In den kommenden Tagen sind weitere Kontrollen geplant.

Corona in Mannheim: 1.000 Dosen! Am Samstag großer Impftag in Q6 Q7

Update vom 9. Dezember: Gemeinsame Impfaktion von Mannheimer Urologen, der Universitätsmedizin Mannheim, der Stadtverwaltung Mannheim und Q 6 Q 7 am Samstag (11. Dezember): Ab 10 Uhr startet der große Impftag unter dem Motto „Gemeinsam gegen Corona“. Für Impfinteressierte ab 30 Jahren stehen insgesamt 1.000 Dosen des Impfstoffs von Moderna zur Verfügung. Die Impfungen werden von den Praxisteams der Mannheimer Urologiepraxen Dres. Felgner, Geil-Bierschenk, Sobek & Tosev; Dr. Hinz; Dres. Keller, Häfele, Radler; Dres. Winter, Euler; Dr. Kia und Dr. Uysal sowie den Chefärzten Prof. Dr. Köhrmann (TKH), Dr. Hatzinger (Diako) und dem Klinikdirektor der Urologie an der UMM, Prof. Dr. Michel, mit seinem Team im 1. OG von Q 7. Die Impfstoffe stellt die Stadt Mannheim zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Impflinge müssen ihren Personalausweis, ihre Versichertenkarte, die ausgedruckte, ausgefüllte und unterschriebene Impf-Aufklärung (Aufklärungsbogen, Anamnesebogen und Einverständniserklärung) und – soweit vorhanden – den Impfausweis mitbringen.

In Q7 wird ein am Wochenende (23. und 24. Juli) ein mobiles Pop-up-Impfzentrum eingerichtet (Archivbild).
In Q6Q7 findet am Samstag eine Impfaktion statt (Archivbild). © © Q 6 Q 7 Mannheim

Die Impfinitiative nächsten Samstag ist ein großartiges Beispiel der Kooperation von ärztlicher Initiative, privatem Unternehmen und unserem Gesundheitsamt. Nur in einem solchen Zusammenspiel von Stadt, Ärzteschaft und Vereinen und Wirtschaft ist die Impfkampagne zum Erfolg zu führen.“ sagt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD). „Am Universitätsklinikum müssen wir aktuell wieder sehr viele schwer erkrankte Corona-Patienten versorgen und daher – wie auch andere Krankenhäuser der Region – medizinisch nicht-dringliche Operationen und Eingriffe verschieben“, berichtet Professor Dr. med. Maurice Stephan Michel, Direktor der Klinik für Urologie und Urochirurgie der Universitätsmedizin Mannheim. „Wir freuen uns, unser Netzwerk und unsere Infrastruktur nutzen zu können, um unseren Beitrag für Mannheim zu leisten. Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass wir in Zusammenarbeit mit Ärzten, der Stadt und unseren Partnern gemeinsam handeln und somit die Vorgaben aus der Politik schnell umsetzten können, um die Impfrate zu erhöhen“, ergänzt Quartier-Chef Hendrik Hoffmann.

Corona in Mannheim: Neujahrsempfang abgesagt! Was die Stadt stattdessen plant

Update vom 8. Dezember, 8:02 Uhr: Nachdem der traditionell am 6. Januar stattfindende Neujahrsempfang zunächst noch in reduzierter Form angesetzt war, hat sich die Stadt aufgrund der aktuellen Entwicklung entschlossen, die Veranstaltung abzusagen, da schon unter den derzeit geltenden Bedingungen maximal 750 Bürger*innen teilnehmen könnten.
 
Um der Funktion des von vielen 2021 sehr vermissten Neujahrsempfangs gerecht werden zu können, soll stattdessen am 22. Mai im Rosengarten ein Bürgerfest stattfinden. „Ich hoffe sehr und setze darauf, dass wir Ende Mai eine Situation erreichen, die es uns erlaubt, eine Veranstaltung im Stile eines Bürgerfests durchzuführen“, begründet Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) die harte Entscheidung.

Mehrere Personen hinter Podesten.
OB Dr. Peter Kurz (SPD) ehrt beim Neujahrsempfang engagierte Bürger. (Archivfoto) © Stadt Mannheim

Mit der Veranstaltung könnte dann die Stadt nach den der Pandemie geschuldeten Beschränkungen auch einen Impuls für das gesellschaftliche Leben setzen. Die Stadt wird Vereine und Organisationen zeitnah über die Planungen informieren. 

Corona in Mannheim: Voller Erfolg – Impf-Aktion im Palazzo wird wiederholt

Update vom 7. Dezember, 14:51 Uhr: Die große Impfaktion für Jugendliche am Nikolaustag: 150 Kids zwischen 12 und 18 Jahren haben die Chance genutzt, sich ganz unbürokratisch im „Palazzo“-Spiegelpalast mit BioNTech gegen Corona impfen zu lassen – davon viele zum ersten Mal.

Und weil die Aktion von Universitätsklinikum Mannheim (UMM), Palazzo, Gesundheitsamt der Stadt und Mannheimer Arztpraxen so ein Erfolg gewesen ist, wird sie am nächsten Montag (13. Dezember), dem traditionellen Ruhetag im Palazzo, direkt wiederholt. Dann kommt das UMM-Ärzteteam samt medizinischem Personal ab 16 Uhr wieder vorbei.

Bei der Impfaktion im Mannheimer Palazzo haben sich 150 Jugendliche mit BioNTech schützen lassen.
Bei der Impfaktion im Mannheimer Palazzo haben sich 150 Jugendliche mit BioNTech gegen Corona schützen lassen. © Christoph Bluethner

Termine können ab sofort online unter www.palazzo-mannheim.de/impfaktion/ gebucht werden. Jeder jugendliche Impfling muss von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, zudem den Personalausweis bzw. Kinderausweis, Impfpass sowie die Krankenversichertenkarte mitbringen.

Corona in Mannheim: App-Alarm! Rentner ohne Handy aufgeschmissen – Seniorenrat warnt

Update vom 7. Dezember, 8:11 Uhr: Wer in Pandemie-Zeiten kein Smartphone besitzt, ist ziemlich aufgeschmissen. Wer erst recht, seit der gelbe Impfpass in puncto Corona seit 1. Dezember in BW nicht mehr gilt. Hintergrund: Beim Nachweis des Impfstatus kann man nicht einfach so seine Handy-App vorzeigen. Und genau diesen Umstand mahnt der Mannheimer Seniorenrat jetzt an. Mögliche Alternative ist der Umweg über die nur wenig verbreitete Immunkarte.

Und die Senioren, die ein Smartphone haben, können damit maximal im Notfall telefonieren. Dazu kommt, dass speziell die ältere Generation, die logischerweise keine Digital Natives sind, mit dem Fachjargon („QR-Code einscannen“ etc.) nichts anfangen können. Die rasant fortschreitende Digitalisierung tut da ihr Übriges. Auch Sehbehinderte haben damit große Probleme!

Viele Senioren haben keine modernen Smartphones und sind dadurch speziell in der Corona-Pandemie aufgeschmissen. (Symbolfoto)
Viele Senioren haben keine modernen Smartphones und sind dadurch speziell in der Corona-Pandemie aufgeschmissen. (Symbolfoto) © Harald Tittelpicture-alliance/dpa/dpaweb

Corona in Mannheim: Senioren ohne Smartphone scheitern an Hürde QR-Code

Als Beispiel nennt der Seniorenrat die aktuell Corona-Verordnung: „Der darin angesprochene verpflichtende Impfnachweis kann nur über einen QR-Code geführt werden. Dies führt insbesondere die ältere Generation in nicht zu vertretender Weise ins Abseits und sollte unbedingt korrigiert bzw. künftig beachtet werden.“

Auch der gutgemeinte Hinweis, sich den QR-Code in einer Arztpraxis oder Apotheke ausdrucken zu lassen, sei für oft gehbehinderte oder mobil eingeschränkte Personen nicht mal einfach so machbar. So sind etliche Senioren am 1. Dezember gar nicht erst bei Geschäften und Behörden reingelassen worden – ohne QR-Code.

Corona in Mannheim: Experten schlagen Alarm! Immer mehr Psycho-Probleme bei Kindern

Update vom 6. Dezember, 8:26 Uhr: Die hartnäckige wie heimtückische Corona-Pandemie seit mehr als 20 Monaten – nicht nur für Erwachsene eine enorme körperliche wie geistige Belastung, deren Folge noch gar nicht absehbar sind. Doch mindestens genauso hart trifft es die Jüngsten unserer Gesellschaft! Die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche seien „nicht direkt greifbar“, wie Gesche John vom Gesamtelternbeirat (GEB) der Stadt Mannheim gegenüber dem Mannheimer Morgen ausführt. In der aktuellen Lage hätten viele Eltern das Gefühl, ihre Kinder leiden, dass diese belastet sind und diese Belastung durch Corona verstärkt und somit verschlimmert werde.

Wie Corona Kindern auf die Psyche schlägt
Immer mehr Kinder leiden psychisch unter der Corona-Pandemie, ziehen sich zurück. (Symbolfoto) © Silvia Marks/picture alliance/dpa/dpa-tmn

Der Sozialpädagoge und Sozialtherapeut Hansjörg Tenbaum von der Psychologischen Beratungsstelle der Evangelischen Kirche in Mannheim weist in diesem Zusammenhang auf die Aufsehen erregende „Copsy-Studie“ (COrona und PSYche) der Uniklinik Hamburg-Eppendorf hin. Darin haben Wissenschaftler in drei Phasen der Pandemie über 1.000 Kinder und Jugendliche plus 1.600 Eltern befragt.

Corona in Mannheim: In Pandemie – Kinder mit schlechterer Lebensqualität und psychischer Gesundheit

Das Fazit der Ergebnisse der beiden ersten Befragungsrunden (Mai/Juni 2020 sowie Jahreswende 2020/21) ist eindeutig und alarmierend: „Lebensqualität und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat sich im Verlauf der Pandemie weiter verschlechtert“, mahnt Tenbaum im Mannheimer Morgen.

Demnach leidet nahezu jedes 3. Kind rund ein Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten. Auch Sorgen und Ängste hätten genauso zugenommen wie depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden. Hinzu kommt, dass sich das Gesundheitsverhalten der Befragten verschlechtert habe, da viele Kinder keinen Sport mehr treiben, stattdessen Stunden mit der Nutzung von Smartphones, Tablets und Spielekonsolen verbringen.

Corona in Mannheim: Impfung ohne Termin – Hier kriegst Du die Spontan-Spritze

Update vom 4. Dezember, 10:19 Uhr: Bei diesen Impfaktionen vor Ort gibt es die Möglichkeit, dass Du dich ganz unbürokratisch OHNE Termin impfen lassen kannst:

Die Impfung wird gemäß der aktuell gültigen STIKO-Empfehlung mit einem mRNA-Impfstoff vorgenommen. Der Impfstoff kann nicht frei gewählt werden. Regelhaft kommt für Personen, die 30 Jahre und älter sind, der Impfstoff von Moderna zum Einsatz, unabhängig vom Impfstoff der bei den vorherigen Impfungen verwendet wurde. Bei Personen unter 30 Jahre wird der Impfstoff von BioNTech eingesetzt.

Der rnv-Impfbus mit Erster BürgermeisterChristian Specht (CDU), rnv-Chef Martin in der Beek und OB Dr. Peter Kurz (SPD).
Der rnv-Impfbus mit Erster BürgermeisterChristian Specht (CDU), rnv-Chef Martin in der Beek und OB Dr. Peter Kurz (SPD). © rnv/Nikola Haubner

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich.

Corona in Mannheim: Nikolaus-Impfaktion im Palazzo – aber nur für diese Gruppe

Update vom 3. Dezember, 14:19 Uhr: Am Nikolaustag können sich Jugendliche im Palazzo-Spiegelzelt am Mannheimer Friedensplatz gegen SARS-CoV-2 impfen lassen. Ärzte und medizinisches Personal des Uniklinikums sowie aus Mannheimer Arztpraxen werden im Palazzo-Zelt den von der Stadt Mannheim bereitgestellten und für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer verabreichen. Künstler und Team des Palazzo sorgen dabei für eine entspannte Atmosphäre und Unterhaltung.

Insgesamt 60 Impftermine stehen am Montag (6. Dezember) zwischen 16 und 19:30 Uhr zur Verfügung. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, können die Termine vorab online unter www.palazzo-mannheim.de/impfaktion/ gebucht werden. Zum Termin muss der jugendliche Impfling von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, außerdem wird der Personalausweis bzw. Kinderausweis, der Impfpass und die Krankenversichertenkarte des Jugendlichen benötigt.

Das Spiegelzelt des Palazzo Mannheim verwandelt sich am Nikolaustag zum Impfpunkt für Jugendliche.
Das Spiegelzelt des Palazzo Mannheim verwandelt sich am Nikolaustag zum Impfpunkt für Jugendliche. © UMM Mannheim

Möglich wird die Nikolaus-Impfaktion durch eine Kooperation des Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo mit dem Universitätsklinikum und dem Gesundheitsamt der Stadt Mannheim. Dabei stellt Palazzo das Spiegelzelt, die Unterhaltung sowie die Online-Terminbuchungen zur Verfügung, das Universitätsklinikum und niedergelassene Ärzte unterstützen mit Rat und Tat, und die Stadt Mannheim stellt den für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer bereit.

Corona in Mannheim: Krasse Regel-Verschärfungen in BW kommen – nur wann?

Update vom 2. Dezember, 9:59 Uhr: Die angekündigten Verbote und Einschränkungen zum Beispiel für Weihnachtsmärkte, Fußballspiele oder Clubs sollen nach den Planungen der baden-württembergischen Landesregierung doch erst von diesem Samstag (4. Dezember) an gelten. Eine entsprechende Verordnung werde nicht wie geplant bereits am Freitag in Kraft treten, sondern am Tag darauf, teilte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Mittwoch mit. Zunächst hatte die Landesregierung angekündigt, die neuen Maßnahmen wegen der immer dramatischeren Corona-Lage bereits an diesem Donnerstag umzusetzen. Der Termin wurde aber erst um einen Tag auf Freitag und nun auf Samstag verschoben, weil die Landesregierung die Ergebnisse einer kurzfristig angekündigten Beratung von Bund und Ländern abwarten möchte. Dann sollen auch entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Auch die praktische Umsetzung einer sich abzeichnenden allgemeinen Impfpflicht soll dabei besprochen werden.

Die Beratungen sollen ein einheitliches Signal senden, je nach Bundesland sind manche der genannten Maßnahmen aber auch bereits umgesetzt. Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits ein landesweites Verbot großer öffentlicher Veranstaltungen angekündigt. Fußballspiele und große Sportveranstaltungen sollten nur noch ohne oder zumindest mit weniger Publikum stattfinden können, Freizeitbetriebe wie Clubs und Diskotheken werde man schließen. Auch Weihnachtsmärkte - die wenigen, die noch geöffnet haben - sollen verboten werden. Über die Beschränkung von Kulturveranstaltungen soll noch beraten werden.

Corona in Mannheim: „So bald wie möglich“ – OB Kurz für harten Lockdown

Update vom 1. Dezember, 11:05 Uhr: Nach einem deutlichen Sprung liegt die 7-Tage-Inzidenz in der Quadratestadt inzwischen bei 550,5! Ein trauriger Status quo nahezu in ganz Baden-Württemberg. Grund genug für die Landesregierung in Stuttgart, die Daumenschrauben ab Freitag (3. Dezember) deutlich anzuziehen. Auch nach Meinung des Mannheimer Oberbürgermeisters Dr. Peter Kurz (SPD) lässt sich ein harter Lockdown in Verbindung mit einer anschließenden allgemeinen Impfpflicht in Deutschland kaum noch vermeiden, sollte der Negativ-Trend weiter anhalten. Jedoch sollten Schulen und Kitas beim Herunterfahren des öffentlichen Lebens außen vor bleiben, wie der 59-Jährige im Gespräch mit dem Mannheimer Morgen gesagt hat.

Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz vor dem Wasserturm in Mannheim.
Mannheims OB Dr. Peter Kurz (SPD). © Stadt Mannheim

Von einem „Lockdown light“ hält OB Kurz, der sich laut eigenen Angaben von der erneut derart dramatischen Lage überrascht zeigt, indes nicht viel. Mit Blick auf die Lage auf den Intensivstationen müsse „so bald wie möglich“ gehandelt werden. Die Durchsetzung einer Impfpflicht nach dem hoffentlich dann letzten Lockdown würde letztendlich über entsprechende Bußgelder gewährleistet.

Corona in Mannheim: Stadt bekommt fette Finanzspritze – So viel Fördergeld gibt‘s

Update vom 30. November, 12:57 Uhr: Eine dicke Finanzspritze für die Stadt Mannheim hat jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori verkündet: „Der Bund bewilligt erste Maßnahmen aus dem Förderprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet ist und wir sind mit über drei Millionen Euro dabei.“

Mit dem Geld aus diesem Programm soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtert werden. Damit sollen in der Mannheimer Innenstadt drei aufeinander bezogene Vorhaben zur Transformation, Belebung und Attraktivitätssteigerung umgesetzt werden. Dazu gehört die Einrichtung eines Dialog- und Begegnungsortes zu städtischen Zukunftsthemen, die Zwischennutzung leerstehender Großimmobilien sowie die Einrichtung einer Kommunikationskampagne mit breitem Beteiligungsprozess.

1,5 Meter Abstand halten – diese Regelung gilt fast überall in Mannheim.
Die Stadt Mannheim erhält über 3 Millionen Euro Corona-Fördergelder. (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Eliran Kendi

Mannheim: Mit Corona-Fördergeldern den „Einzelhandel stärken“

„Mit der Zusage des Bundes für Mannheim erhalten wir die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit unser Zentrum für Menschen aus Mannheim und der Region noch attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen“, so Cademartori.

Nicht zuletzt wegen der Corona-Folgen hat Olaf Scholz als Finanzminister entschieden, dass die Mittel des Bundes bereits in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Die SPD-Bundestagsfraktion sowie die Handelsverbände und Kommunen hatten zusätzliche Hilfen gefordert, die der Bundesfinanzminister auch bereitgestellt hat.

Corona in Mannheim: Impfen im KIZ Rosengarten – wer heute ohne Termin darf

Update vom 30. November, 8:57 Uhr: Normalerweise brauchen Impflinge im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) Rosengarten vorab einen Termin. Doch am heutigen Dienstag (30. November) sind alle Bürger*innen über 55 Jahre ohne Termin dazu eingeladen. Voraussetzung: Ein nachweislicher Hauptwohnsitz in Mannheim (Personalausweis erforderlich). Die Impfungen ohne Termin im KIZ finden von 12 bis 18 Uhr mit dem Impfstoff von Moderna statt. Personen ohne Hauptwohnsitz in Mannheim und unter 55 Jahre können am kommunal finanzierten Impfzentrum Rosengarten keine Impfung erhalten.

Unbedingt Krankenkassenkarte und Impfpass (falls vorhanden) mitbringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten: Bei großem Andrang kann bei Angeboten ohne Termin nicht immer gewährleistet werden, dass allen Impfwilligen vor Ort auch tatsächlich ein Impfangebot gemacht werden kann.

Corona in Mannheim: In einer Woche – So viele Reiserückkehrer haben Covid-19

Update vom 29. November, 10:38 Uhr: Von den insgesamt 1.531 positiven Fällen, die dem Gesundheitsamt in der 46. Kalenderwoche gemeldet worden sind, gehen sieben 7 Fälle auf Reiserückkehrer zurück. Reiserückkehrer können sich auf den folgenden Internetseiten der Stadtverwaltung Mannheim darüber informieren, was es bei Wiedereinreise nach Deutschland zu beachten gilt: www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/aktuelle-rechtsvorschriften/informationen-fuer-reiserueckkehrer

Ausgangssperre in Mannheim: Polizei kontrolliert Corona-Regeln – das ist das Ergebnis

Update vom 26. November, 10:38 Uhr: Ordnungsdienst und Polizei haben am späten Freitagabend von 21 bis 23 Uhr in Mannheim gemeinsam die Einhaltung der nächtlichen Ausgangssperre für Nicht-Geimpfte kontrolliert. Hierzu haben die Beamten in der Augustaanlage Mannheim eine Kontrollstelle eingerichtet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mannheim sollen insgesamt 151 Personen kontrolliert worden sein, davon haben sieben Personen gegen die Ausgangssperre verstoßen. Der Großteil der kontrollierten Personen zeigte Verständnis für die Maßnahmen und der überwiegende Anteil der Verstöße ist aus Unkenntnis begangen worden. Stadt und Polizei waren mit dem Ergebnis und den positiven Rückmeldungen der Betroffenen zufrieden.

Corona in Mannheim: Impfung in Uniklinikum und KIZ nur noch mit Termin

Update vom 26. November, 9:21 Uhr: Wichtige Änderung im Kommunalen Impfzentrum (KIZ) Mannheim! Die dortigen Impfungen sind seit Donnerstag (25. November) nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Und: Die Termine stehen vorerst nur Personen über 70 Jahre mit Hauptwohnsitz in Mannheim zur Verfügung. Leute, die keinen Termin haben oder falsche Angaben zu Alter oder Postleitzahl machen, müssen am kommunal finanzierten Impfzentrum abgewiesen werden. Bei der Terminvereinbarung kann zwischen den Impfstoffen von Biontech und Moderna gewählt werden, diese Auswahl ist für die Impfung verbindlich und kann aus logistischen Gründen nicht vor Ort geändert werden. Wer seinen Impftermin nicht wahrnehmen kann, wird darum gebeten, den Termin abzusagen, damit er wieder neu angeboten werden kann. Die Möglichkeit dazu besteht über die Terminbestätigungsmail oder auch auf der Website, auf der der Termin vereinbart wurde. Es werden täglich neue Termine eingestellt. Information und Terminanmeldung: www.mannheim.de/kiz

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich. Bitte beachten Sie die Informationen zur Auffrischungsimpfung auf der Kampagnenseite des Landes Baden-Württemberg: www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung

Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an.
Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an. © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Alle Mannheimer Bürger*innen, die keinen Hausarzt haben, können sich auch am Uniklinikum Mannheim impfen lassen: Doch auch dort sind im Impfpunkt in Haus 37, Ebene 1 (Eingang West, Nähe Friedrich-Ebert-Brücke) montags bis freitags, 8 bis 16:30 Uhr, nur Impfungen nach vorheriger Terminvereinbarung unter www.umm.de/impfpunkt. Der Impfpunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: Die Haltestelle „Universitätsklinikum“ (Stadtbahnlinien 2, 4/4a, 5/5a, 7, 15) liegt nur etwa 200 Meter vom Eingang West entfernt. Für PKWs stehen kostenpflichtige Parkplätze in der Tiefgarage am Neckar zur Verfügung.

Corona in Mannheim: Hier kannst Du dich ohne Termin impfen lassen

Bei diesen Impfaktionen vor Ort gibt es die Möglichkeit, sich OHNE Termin impfen zu lassen:

Für die Impfung vor Ort wird ein Personalausweis benötigt. Ebenso wird darum gebeten, die Krankenkassenkarte und den Impfpass (falls vorhanden) mitzubringen. Wer keinen Impfpass hat, erhält vor Ort eine Bescheinigung. Es sind Impfungen für alle Menschen ab 12 Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Es sind auch Drittimpfungen (sogenannte Auffrischungs- oder Boosterimpfungen) möglich.

Corona in Mannheim: Ausgangssperre und 2G-Plus – diese Regeln gelten jetzt

Update vom 25. November, 7:19 Uhr: Im Zuge der landesweit geltenden „Alarmstufe II“ treten ab sofort auch folgende Regeln in Kraft: So greift die 2G-Plus-Regel, die besagt, dass geimpfte und genesene Personen zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen müssen, in diesen Bereichen:

Corona in Mannheim: Alarmstufe II und ihre Folgen für den Weihnachtsmarkt

Update vom 24. November, 11:15 Uhr: Mit dem heutigen Tag tritt die neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Diese hat auch Auswirkungen auf den Weihnachtsmarkt in der Stadt. So gilt am Wasserturm ab sofort 2G plus. Das bedeutet, dass auch Geimpfte und Genesene einen negativen Corona-Test vorweisen müssen. Dieser darf zudem nicht älter als 24 Stunden sein.

Weihnachtsmarkt Mannheim
Weihnachtsmarkt Mannheim2.jpg © Burmeister

Davon ausgenommen sind Schüler, die sowieso regelmäßig in der Schule getestet werden, und Kinder runter sechs Jahren. Besucher müssen sich zudem am Eingang des Marktes registrieren, zum Beispiel über die Luca-App oder ein Kontaktformular, das vorab unter „weihnachtsmarkt-mannheim.de“ heruntergeladen werden kann.

Corona in Mannheim: Stadt verhängt Ausgangssperre! Für diese Personen wird‘s ernst

Erstmeldung vom 24. November, 9:18 Uhr: Die Corona-Situation wird auch in Mannheim immer dramatischer – jetzt hat die Stadt auf Grundlage von Paragraf 24a (Absatz 2 Satz 3) der neuen Verordnung eine krasse Maßnahme verhängt: Ab Mittwoch (24. November) gilt eine nächtliche Ausgangssperre für nicht geimpfte oder genesene Menschen! Zur Begründung heißt es offiziell: Im Stadtkreis Mannheim wird der Inzidenzwert von 500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner an den zwei unmittelbar vor dem 24. November 2021 liegenden Tagen überschritten (22. November: 524,3; 23. November: 521,1). Maßgeblich ist der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichte Inzidenzwert.

Somit tritt Paragraf 17a Absatz 2 und 3 der neuen Corona-Verordnung in Kraft, der „weitergehende lokale Beschränkungen“ beinhaltet. 

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

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Corona in Mannheim: Wen die nächtliche Ausgangsbeschränkung trifft

Das bedeutet die nächtliche Ausgangsbeschränkung für nicht-immunisierte Personen (nicht vollständig geimpft oder genesen): Das Verlassen der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist in der Zeit von 21 bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen folgender triftiger Gründe gestattet:

Ungeimpfte und Ungenesene dürfen nicht mehr in Geschäfte des Einzelhandels und zu Märkten, mit Ausnahme von Betrieben und Märkten der Grundversorgung. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels sind für nicht-immunisierte Kund*innen weiterhin ohne Einschränkung zulässig.

Die neue Corona-Verordnung sieht zudem unter anderem die 2G plus-Regelung bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen oder auch in Discos und Clubs vor. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können.

Mannheim: Corona-Kontrollen in Gastronomie – Ordnungsdienst greift durch

Der städtische Ordnungsdienst wird an diesem Donnerstag und Freitag (25./26. November) verstärkt in der Gastronomie die Einhaltung der derzeit geltenden Corona-Regelungen kontrollieren. Damit beteiligt sich die Stadt Mannheim an der landesweiten Aktion des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration zusammen mit dem Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Betreiber, aber auch die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, die Vorgaben der Corona-Verordnung einzuhalten. Im Fokus der Kontrollen steht die Einhaltung der in der Alarmstufe geltenden 2G-Pflicht, aber auch die nach wie vor geltende Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske sowie die Kontaktdatenerfassung.
Verstöße werden konsequent durch den Ordnungsdienst geahndet und sind bußgeldbewährt, können gegebenenfalls sogar eine Strafanzeige nach sich ziehen.

Auch in Mannheim steigt die 7-Tage-Inzidenz rasant an. (Archivfoto)
Auch in Mannheim steigt die 7-Tage-Inzidenz rasant an. © MANNHEIM24/Peter Kiefer 

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung appelliert an alle Gastronomiebetreiber, Veranstalter und Gäste der Einrichtungen, sich an die Corona-Verordnung und die 2G-Regelung zu halten, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Auch unabhängig von landesweiten Schwerpunktkontrollen wird die Einhaltung der Vorgaben der Corona-Verordnung auch im täglichen Dienstbetrieb überprüft. (PM/pek)

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