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Tiffany in Mannheim: Wieder Party in voller Hütte? Das sagt der Club-Manager

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Von: Eliran Kendi

Mannheim - Monatelang haben sich Clubbetreiber*innen für Öffnungsperspektiven stark gemacht – nun ist es soweit. So will der Club Tiffany ein unbeschwertes Partyvergnügen gewährleisten.

Party On! Mit der neuen Corona-Verodnung von Baden-Württemberg kann in den Clubs und Diskotheken wieder ungehemmt gefeiert werden. Entsprechend ist die Freude bei den Betreiber*innen natürlich groß – so auch bei Maximilian Dierschke, Club Manager des Tiffanys in Mannheim. „Wir freuen uns natürlich riesig auf die geplanten Öffnungen“, teilt Dierschke MANNHEIM24 mit.

Seit dem 16. August ist die Beschränkung der Gästeanzahl hinfällig. Beliebig viele Personen können jetzt in den Clubs feiern und tanzen. Auch die Maskenpflicht auf der Tanzfläche und im Sitzbereich soll entfallen. Jedoch ist die wiedergewonnene Freiheit an Bedingungen geknüpft und diese dürften nicht jedem schmecken:

Für Ungeimpfte wird die Luft im Nachtleben dünner: In Clubs, deren Räumlichkeiten kein ausreichendes Lüftungskonzept vorweisen können, dürfen lediglich geimpfte oder genesene Partypeople hinein. Zudem wird die Maximalauslastung auf 70 Prozent beschränkt Sofern die vorgeschriebene Luftwechselrate gewährleistet ist, erhalten zwar auch Ungeimpfte unter Vollauslastung Zugang; jedoch müssen die Personen ohne Impf- oder Genesenennachweis einen negativen PCR-Test vorlegen und dieser ist teuer!

Laut Kassenärztlicher Vereinigung kostet ein PCR-Test satte 61 Euro im Labor. Demgegenüber sind Antigen-Test noch kostenlos. Letztere braucht man als ungeimpfte Person zum Beispiel für den Friseur-Besuch.

Stadt\t\tMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

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Mannheim: Tiffany-Geschäftsführer macht klare Ansage

Derlei Hygienevorgaben tun der Begeisterung des Tiffany-Geschäftsführers keinen Abbruch: „Wir werden das Tiffanys ohne beschränkte Gästezahl öffnen“, kündigt Dierschke an – das Motto lautet also: volle Fahrt voraus. Allerdings betont der Clubchef, dass die Gesundheit und Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter an erster Stelle steht. Aus diesem Grund gilt vor Ort eine LUCA-App-Pflicht zur Registrierung der Anwesenheit. Zudem sollen die geforderten 3-G-Nachweise akribisch vom Securitypersonal kontrolliert werden.

Eines steht fest: Ein Superspreading-Event, wie im Mannheimer „Cubes Club“, soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. Im Juli hatten rund 90 Prozent der Gäste nicht die Luca-App genutzt und zudem falsche Telefonnummern hinterlassen. (esk) 

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