Alle Bewohner dürfen zurückkehren 

Brand in Hochhaus: Löste diese Dummheit das Feuer aus?

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Nach Hochhaus-Brand folgt für Bewohner der nächste Schock – denn sie dürfen wohl noch nicht zurückkehren.

Mannheim - Nach dem Hochhaus-Brand in der Neckarpromenade sind mittlerweile alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückgekehrt. Jetzt steht auch die Brandursache und die Schadenshöhe fest: 

  • Großeinsatz in einem Hochhaus in der Neckarpromenade nach einem Brand in einem Müllabwurfschacht
  • 20 Menschen werden verletzt und alle Bewohner evakuiert
  • Am Mittwochmorgen können alle Bewohner in die Wohnungen zurückkehren 
  • Schaden beläuft sich auf mehrer hunderttausend Euro

Update vom 24. November: Es brennt erneut in einem Hochhaus in Mannheim! Wieder entfacht ein Feuer in einem Müllschacht. Es handelt sich nicht um dasselbe Gebäude.

Update vom 10. Juli, 14:30 Uhr: Schon am Dienstag machen sich Polizeibeamte der Kriminaltechnik aus Mannheim und Heidelberg zusammen mit Brandsachverständigen des Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamts daran die Brandursache festzustellen. Nach ersten Erkenntnissen schließen die Ermittler einen technischen Defekt aus

Die Beamten gehen bisher davon aus, dass eine Verstopfung des Müllschachts im 1. Obergeschoss den Brand verursacht hat. Die Ablagerungen sollen sich durch einen heißen, möglicherweise achtlos weggeworfenen Gegenstand entzündet haben. Die Ermittlungen dauern weiter an. Die Bewohner des Hochhauses an der Neckarpromenade in Mannheim können am Mittwochmorgen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro. 

Anfang Dezember brennt es erneut in einem Hochhaus in Mannheimdiesmal im Herzogenried. Dabei sind rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. 50 Anwohner müssen evakuiert werden, elf Personen werden verletzt.

Mannheim: Nach Brand in Hochhaus – diese wichtigen Details sind noch ungeklärt!

Update 9. Juli, 15:25 Uhr: Schlechte Nachrichten für die Bewohner des Hochhauses in Mannheim: Wie Polizei, Feuerwehr und die Stadt Mannheim in einer Pressekonferenz am Nachmittag mitteilen, dürfen die Bewohner nach dem Brand noch immer nicht in ihre Wohnungen im Hochhaus zurückkehren. Sie dürfen aber gegen 19 Uhr für zwei Stunden das Gebäude betreten, um einige Sachen zu holen. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Menschen wieder am Mittwochvormittag in ihre Wohnungen in Mannheim zurückdürfen. Aktuell werden sämtliche Zugänge zum Müllschacht versiegelt. Diese mussten für die Löscharbeiten geöffnet werden. Noch in der Nacht wird das Hochhaus saniert und gereinigt. Am Mittwoch gegen 8 Uhr sollte auch das Abgeschlossen sein.

Allerdings: Je nach Zustand der Wohnungen kann es sein, dass nicht jeder Anwohner nach dem Brand in das Hochhaus in Mannheim zurückkehren kann. „Die meisten können zurück“, erklärt Erster Bürgermeister Christian Specht. 

Von den insgesamt 550 Bewohnern des Hochhauses in Mannheim sind aktuell rund 50 in einem Hotel untergebracht. Auch für die kommende Nacht stehen rund 200 Hotelzimmer zur Verfügung, schreibt die Stadt Mannheim in einer Pressemitteilung. Der Info-Point im Foyer der Carl-Benz-Schule an der Neckarpromenade ist am Dienstag bis 22 Uhr geöffnet.

Es bleibt weiterhin unklar, wie das Feuer in dem Hochhaus ausgebrochen ist und wie hoch der Schaden ist. 

Während die Feuerwehr noch mit dem Brand im Hochhaus beschäftigt ist, bricht ein weiteres Feuer in der Innenstadt in Mannheim aus. Die Polizei sperrt das T3 Quadrat ab, die Einsatzkräfte retten Bewohner mithilfe einer Drehleiter.

Mannheim: Nach dem Brand folgt der nächste Schock für Bewohner

Update, 12:30 Uhr: Wie die Polizei Mannheim mitteilt, haben nun die Brandermittler, die aus Teams aus Mannheim, Heidelberg und Stuttgart bestehen, die Arbeiten nach dem Brand in einem der Hochhäuser an der Neckarpromenade in Mannheim aufgenommen. Die Experten verschaffen sich einen ersten Überblick. Im Anschluss soll dann aufgrund der neugewonnenen Erkenntnisse darüber informiert werden, wie es weitergeht – vor allem auch, ob und wann die Bewohner des Hochhauses in Mannheim zurück in ihre Wohnungen kehren können. 

Wie die Stadt Mannheim mitteilt, wird Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht zusammen mit dem stellvertretenden Feuerwehrchef Bernhard Kunkel und dem Polizeipräsidenten Andreas Stenger um 14:30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Untersuchungen informieren.

Mannheim: Info-Point für Hochhaus-Bewohner eingerichtet

Update, 9:12 Uhr: Es ist immer noch unklar, ob die Bewohner ins Hochhaus zurückkehren dürfen. Das teilt die Stadt Mannheim am Dienstagmorgen mit. Auch wann eine endgültige Entscheidung gefällt wird, kann noch nicht gesagt werden. Die über 500 Betroffenen müssen also noch viel Geduld aufbringen. Eventuell müssen sie sogar weitere Nächte in der Turnhalle verbringen.

Die Feuerwehr wird nun das Gebäude sichten und untersuchen, inwiefern und ab wann ein Bewohnen wieder möglich ist. Problematisch ist vermutlich die Infrastruktur, unter anderem ist die Brandmeldeanlage defekt. Möglicherweise werden die Bewohnerinnen und Bewohner eine weitere Nacht außerhalb übernachten müssen“, so die Stadt in einer Mitteilung.

Insgesamt kommen in der Sporthalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums 50 Personen unter. Weitere 40 leben derzeit in einem Hotel und 11 Bewohner kommen in ein Pflegeheim aus medizinischen Gründen unter. Die restlichen Bewohner können bei Freunden und Verwandten eine Unterkunft finden. 

Wichtige Information: Für die Bewohner des Hochhauses wird ab 10 Uhr ein Info-Point im Foyer der Carl-Benz-Schule an der Neckarpromenade eingerichtet. Dort erhalten sie alle aktuellen Informationen.

Wie die Stadt mitteilt, ist die Brandursache sowie die Schadenshöhe weiterhin unklar. 

Nach Großeinsatz an Neckarpromenade: Feuerwehr spricht von einer ruhigen Nacht

Update vom 9. Juli, 7:15 Uhr: „Die Nacht war ruhig“, leitet ein Sprecher der Feuerwehr Mannheim das Gespräch mit uns ein. Nachdem der Brand am Montagabend gegen 21:30 Uhr komplett gelöscht wurde, ist es zu keinen weiteren Vorkommnissen gekommen. Dennoch fahren Einsatzkräfte regelmäßig zum Hochhaus in der Neckarpromenade 15, um es zu überwachen und zu kontrollieren. Wie uns der Sprecher erklärt, wird dabei vor allem ein Auge auf mögliche neue Entzündungen geworfen. Der Müllabwurfschacht sei durch den Brand stark beschädigt worden. Wie hoch der Schaden ist, ist derzeit noch unklar.

Wie es für die über 500 Bewohner des Hochhauses weitergeht, entscheidet sich am Dienstagvormittag. Experten, Hauseigentümer und die Stadt werden sich dabei zusammensetzen und klären, welche Maßnahmen noch getroffen werden müssen und ob die Wohnungen wieder bezogen werden dürfen. 

Update, 19 Uhr: Die Evakuierung des Hochhauses am Neckarufer, in dem am Morgen ein Brand ausgebrochen war, ist abgeschlossen. Die Feuerwehr führt nun die Löscharbeiten fort. Für Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, wurde eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums eingerichtet. Dort wird Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht gemeinsam mit Feuerwehrchef Karlheinz Gremm und Polizeipräsident Andreas Stenger um 19 Uhr über die aktuelle Entwicklung informieren.

Mannheim: Brand eines Hochhauses – so gehen die Bewohner mit der Evakuierung um

Update, 18:30 Uhr: Für Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, ist eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums eingerichtet. Bislang haben etwa 50 Personen das Angebot angenommen und warten in der Turnhalle auf Neuigkeiten. Die meisten sind ältere Herrschaften, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind. Bisher ist immer noch unklar, wann und ob die Bewohner des Hochhauses in der Neckarpromenade wieder nach Hause können. 

Vor Ort spricht ein MANNHEIM24-Redakteur mit Herr Hoffmann. Er sitzt im Rollstuhl und ist Diabetiker.  „Ich habe heute noch nicht gegessen“, erzählt er. Als die Feuerwehr gekommen ist, habe er gerade zu Mittag essen wollen. Er könne zwar eine Freundin anrufen, hätte jedoch sein Handy nicht dabei und könne ihre Telefonnummer nicht auswendig. 

Keiner wisse wie lange die Evakuierung noch aufrecht erhalten wird. Trotz des Brandes sei ein Fahrstuhl noch in Betrieb. Mit dem sind die Rollstuhlfahrer nach unten gebracht worden. Mit Bussen sind sie dann zur Turnhalle gefahren worden. 

Frau Ebert sieht den Einsatz jedoch noch gelassen: „Wenn es heute so heiß gewesen wäre wie am Samstag, dann wäre ich hier aber eingegangen“, sagt sie. Eine andere Frau macht sich derweil Sorgen, dass sie nicht mehr weiß welche Tabletten sie nehmen muss. 

Mannheim: Großeinsatz an Neckarpromenade: Hochhaus wird evakuiert

Update, 16:10 Uhr: Nachdem am Morgen in einem der Hochhäuser am Neckarufer in Mannheim ein Brand ausgebrochen ist, laufen die Löscharbeiten nach wie vor. Aufgrund der dabei entstehenden hohen Rauch- und Rußentwicklung wird das Gebäude in Mannheim nun komplett evakuiert. Die Feuerwehr geht dabei von Stockwerk zu Stockwerk und begleitet die Bewohner, die sich bislang noch in dem Gebäude befinden, nach draußen. 

Für Personen, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen können, ist eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums eingerichtet. Zahlreiche Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes sind vor Ort und warten aktuell auf die Bewohner. 

Vor der Alten Feuerwache ist ein Infostand für die betroffenen Bewohner eingerichtet. 

Wie ein MANNHEIM24-Redakteur vor Ort berichtet, ist bisher jedoch noch keiner der Bewohner an der Turnhalle eingetroffen. Wie lange die Mieter nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist derzeit noch unklar. 

Wichtiger Hinweis: Vor der Alten Feuerwache ist ein Informationsstand eingerichtet, an den sich die betroffenen Bewohner wenden können. Dort erhalten sie alle aktuellen Informationen.

Brand an Neckarpromenade Mannheim: Hochhaus wird evakuiert – 550 Bewohner können in Turnhalle unterkommen

Update, 14:50 Uhr: Die Evakuierung des Hochhauses in Mannheim soll in Kürze starten. Busse der Rnv fahren zu einem Sammelpunkt, um die 550 Bewohner zur Turnhalle zu fahren. Zeugen berichten, dass das Treppenhaus in den unteren Stockwerken voller Rauch war. 

Oft gelesen: Eine Achterbahn auf der Mannheimer Herbstmesse bleibt plötzlich stehen – nur die Feuerwehr kann die Gäste retten

Update, 13:54 Uhr: Das Hochhaus in der Neckarpromenade wird evakuiert! 550 Bewohner müssen nun das Gebäude verlassen. Sie kommen in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums in Mannheim unter. Nach weiteren Informationen können die Löscharbeiten noch die ganze Nacht andauern. Die betroffenen Bewohner müssen deshalb vermutlich bis Dienstag in der Sporthalle ausharren.

Rund 100 Einsatzkräfte sind mittlerweile vor Ort. Die Feuerwehr Mannheim hat Verstärkung unter anderem aus Schwetzingen und Hessen angefordert. Es wird nun das gesamte Hochhaus kontrolliert und auch auf Glutnester in Rohren überprüft. 

Mannheim: Zahl der Verletzten steigt bei Brand in Hochhaus

Update, 13:25 Uhr: Der Großeinsatz in der Neckarpromenade dauert weiterhin an. Die Zahl der Leichtverletzten, die Rauchgas eingeatmet haben, steigt von zunächst drei auf zwanzig an. Am Alten Messplatz werden der Erster Bürgermeister und Feuerwehrdezernent Christian Specht  und Feuerwehrvertreter in einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand der Löscharbeiten informieren. Möglicherweise muss das gesamte Hochhaus, das 29 Stockwerke umfasst, geräumt werden. Mehrere hundert Bewohner wären von dieser Evakuierung vermutlich betroffen.

Mannheim: Feuer in Hochhaus – Großeinsatz in der Neckarpromenade

Erstmeldung vom 8. Juli, 8:56 Uhr: Große Aufregung am Montagmorgen (8. Juli) in Mannheim! Gegen 5:50 Uhr rückt die Feuerwehr Mannheim zu einem Hochhaus in der Neckarpromenade 15 aus. Grund: In einem Müllabwurfschacht in einem der unteren Stockwerke brennt es. Als die Einsatzkräfte im Stadtteil Neckarstadt-Ost eintreffen, hat sich der Rauch bereits im Hochhaus ausgebreitet. 

Das Hochhaus (linker Kreis) wird evakuiert. Die Bewohner kommen in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums (rechter Kreis) unter.

Mannheim: Feuerwehr-Einsatz in der Neckarpromenande

Die Feuerwehr kann den Brand im Hochhaus in Mannheim schnell unter Kontrolle bringen. Dafür verlegt sie Löschschläuche in der Tiefgarage des Hochhauses. Es müssen jedoch sämtliche Wohnungen im Gebäude kontrolliert werden, um eine Verrauchung auszuschließen. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden drei Personen leicht verletzt, sie werden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt.

Die Berufsfeuerwehr ist mit zwei Löschzügen im Einsatz. Unterstützt wird sie bei den Löscharbeiten vom Führungsdienst der HFW sowie von der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Nord. Knapp 70 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Auch der Rettungsdienst sowie Notarzt sind in der Neckarpromenande

pri/jol

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