1. Mannheim24
  2. Mannheim

Mannheim: Aus dem Zweiten Weltkrieg – Spaziergänger findet Treibmine am Ufer

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Klaudia Kendi-Prill

Mannheim: Die Polizei muss eine Treibmine aus dem Zweiten Weltkrieg sprengen.
Mannheim: Die Polizei muss eine Treibmine aus dem Zweiten Weltkrieg sprengen. (Symbolbild) © Axel Heimken/dpa

Mannheim - Ein Spaziergänger findet am Freitagmittag am Rheinufer eine Bombe und ruft die Polizei. Die sperrt das Gebiet sofort weiträumig ab.

Ein Spaziergänger findet am 27. August gegen 14:45 Uhr am Rheinufer zwischen Kilometer 420 und Kilometer 421 eine Treibflussbombe. Das betroffene Gefahrengebiet wird an Land und zu Wasser durch Polizeikräfte abgesperrt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst stellt fest, dass eine Entschärfung nicht gefahrlos möglich ist. Daher muss die Bombe vor Ort kontrolliert gezündet werden. Der Schiffsverkehr muss für wenige Minuten eingestellt werden.

Mannheim: Treibmine stammt aus dem Zweiten Weltkrieg

Durch die Sprengung werden keine Personen verletzt, es entstehen auch keine Sachschäden. Die Treibmine stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und ist vermutlich durch das zurückliegende Hochwasser angeschwemmt worden.

Fliegerbombe auf dem Gelände der BASF

Auf dem Gelände der BASF ist ebenfalls eine Bombe entdeckt worden. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe soll am Samstag, 28. August entschärft werden. Während der Bomben-Entschärfung werden im Werksteil Nord Straßen im Radius von rund 300 Metern zur Fundstelle gesperrt. Eine Evakuierung oder Unterbrechung der Produktion sei laut BASF nicht erforderlich.

Es werden außerdem folgende Straßen gesperrt: Ammoniakstraße vor Tor 11, die Magnetbandstraße, die Parkplätze zwischen Tor 5 und Tor 11 sowie das BASF- Parkhaus an Tor 11. „Eine Gefahr für Mitarbeiter und Bevölkerung besteht nicht. Die zuständigen Behörden sind informiert“, so das Unternehmen weiter. (pol/kp)

Auch interessant

Kommentare