Inszenierung am Nationaltheater 

„Agnes"- von der Liebe bleibt nur eine Geschichte 

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Agnes möchte ihr Glück in einer Geschichte verewigt wissen.

Mannheim - Ein Schweizer Sachbuchautor lernt in einer Bibliothek eine junge Physikstudentin kennen – und lieben. Doch dann äußert sie eine seltsame Bitte, die ihr zum Verhängnis wird ... 

Die Studentin möchte ihr Glück in einer Geschichte verewigt wissen, die der Schriftsteller für sie verfassen soll.

Glück malt man mit Punkten, Unglück mit Strichen … Du musst, wenn du unser Glück beschreiben willst, ganz viele kleine Punkte machen … Und dass es Glück war, wird man erst aus der Distanz sehen“, sagt Agnes. 

Nicht nur aus der Distanz erkennen bald beide, dass das Glück nicht von Dauer ist. Und mit jeder Seite, die der Autor schreibt, verstricken sie sich immer mehr in eine Geschichte, aus der sie nicht mehr ausbrechen können. 

Die Romanvorlage „Agnes“ erschien 1998 als Romandebüt des Schweizer Schriftstellers Peter Stamm, wurde in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Seit 2014 ist der Roman Pflichtlektüre im Gymnasium. 

Für alle Theaterbegeisterten inszeniert Birgitt Bauer morgen das Stück „Agnes“ um 20 Uhr im Mannheimer Nationaltheater. 

kp

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