Firma für elektronische Speichermedien

Betrug in Höhe von 67 Millionen Euro – Anklage!

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Mannheim - In sage und schreibe 478 Fällen sollen drei ehemalige Verantwortliche einer Firma für elektronische Speichermedien banden- und gewerbsmäßigen Betrug begangen haben. Die Schadensumme: 67 Millionen Euro.

Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim am Mittwoch mitteilt, geht es um 478 Fälle, die vor der Wirtschaftskammer angeklagt werden.

Drei ehemalige Verantwortliche einer Firma, die sich auf elektronische Speichermedien spezialisiert hat, sollen zwischen 2009 und 2013 nicht existierende Forderungen an ein Factoringunternehmen (beim Factoring überträgt ein Lieferant Forderungen vor deren Fälligkeit in der Regel an ein Kreditinstitut) verkauft haben, das dafür 150 Millionen Euro zahlte.

Die geringere Schadenssumme von 67 Millionen Euro ergibt sich aus Verrechnungen, durch die Vermögen an das Factoringunternehmen zurückgeflossen sind.

dpa/rob

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