Trotz Flüchtlingsunterkunft

Doch Wohngebiet im Franklin Village? 

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Im Benjamin Franklin Village sollen nun vielleicht doch noch Wohnviertel entstehen!

Mannheim - In der Diskussion um die Nutzung des Benjamin Franklin Village hat die Stadt Mannheim nun eine neue Variante ins Gespräch gebracht!

Trotz Flüchtlingskrise sei nach „intensiven Verhandlungen“ mit dem Land die ursprünglich geplante Umwandlung des Benjamin Franklin Village zum Wohngebiet wieder möglich, so OB Peter Kurz (SPD) am Freitag. Trotz Flüchtlingsunterkunft sei es machbar, zusätzlich ein neues Wohngebiet zu schaffen.

Wegen der steigenden Flüchtlingszahlen war der geplante Verkauf des ehemaligen US-Geländes am Dienstag gestoppt worden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hatte zusammen mit der Landesregierung erwogen, aus dem 140 Hektar großen Areal eine Flüchtlingsunterkunft zu machen.

Diese Planung ist zwar nicht gänzlich vom Tisch, jedoch seien, laut Kurz, auch wieder andere Möglichkeiten denkbar.

„Die Landesregierung will dem Mannheimer Oberbürgermeister keine Steine in den Weg legen“, so der Regierungssprecher in Stuttgart. Wenn die Stadt dem Land erlaube drei Jahre lang Flüchtlinge in dem Areal unterzubringen, seien die Mannheimer Pläne möglich. Endgültig entschieden werde voraussichtlich am Montag.

Die Mannheimer Stadtplaner sehen die ehemalige Spinelli-Kaserne als zukünftige Flüchtlingsunterkunft. Diese lasse sich mit deutlich geringerem Aufwand umbauen, sagte der städtische Konversionsbeauftragte Konrad Hummel.

Derzeit sind in einem Teil des Franklin-Areals bereits rund 4.000 Flüchtlinge untergebracht. Der ursprüngliche Plan der Stadt Mannheim: Wohnviertel für rund 8.000 Menschen.

dpa/kab

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