Ausbau der Radwege

Mannheim als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet

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Mannheim erhält Landes-Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune (Symbolfoto).

Mannheim/Rastatt - 200 Jahre nach der Erfindung des Fahrrads hat Mannheim erstmals die Landes-Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune erhalten. 

Die Stadt, in der Karl Drais seine Laufmaschine entwickelt hatte, habe nicht nur den Ausbau des Fahrradwegenetzes vorangetrieben, sondern auch in der Kommunikation Maßstäbe gesetzt, begründet das Verkehrsministerium die Auszeichnung am Freitag. 

Ihre Position als fahrradfreundliche Kommune behauptet haben die Städte Karlsruhe, Freiburg und Offenburg. Die sind Mannheim noch ein ganzes Stück voraus: Zwischen 25 und 34 Prozent der Wege legen die Menschen in den drei Städten per Fahrrad zurück. In Mannheim sind es 18 Prozent. Weitere bereits ausgezeichnete Kommunen sind Heidelberg, Kirchheim unter Teck, Tübingen und Lörrach. Außerdem der Landkreis Göppingen. 

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sieht die guten Beispiele als Zugpferde. „Wir brauchen Vorbilder und gute Ideen, an denen sich andere orientieren können“, teilt er mit. 

„Unser Ziel ist, dass doppelt so viele Fahrräder unterwegs sind. Um das zu fördern sollen bis 2025 in Baden-Württemberg zehn Radschnellwege gebaut werden. Einer davon auch in der Metropolregion Rhein-Neckar“, erklärt die Mannheimer Landtagsabgeordnete der Grünen, Elke Zimmer.

dpa/pm/kab

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