Auf öffentliche Einrichtung

Terroranschlag geplant? Festnahme in Mannheim!

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Am Donnerstag werden in Mannheim und im Landkreis Aschaffenburg zwei Jugendliche vorläufig festgenommen. (Symbolbild)

Mannheim/Stuttgart/Karlsruhe – Wegen des Verdachts der Verabredung eines Anschlags werden am Donnerstag in Mannheim und im Landkreis Aschaffenburg zwei Jugendliche festgenommen! 

Update vom 12. April 2019: Die beiden Jugendlichen müssen sich 2017 vor der Jugendkammer des Landgerichts Mannheim verantworten. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Sie werden wegen „Verbrechensverabredung“ zu Jugendstrafen verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Sie sollen vor dem Amtsgericht Mannheim gegen eine 45-Jährige aussagen, die im August 2016 einem der beiden per WhatsApp Links zu einem IS-Online-Magazin geschickt hatte. Auf den Seiten war neben Propagandamaterial auch eine Enthauptung zu sehen!

Jugendliche festgenommen – Anschlag in Aschaffenburg geplant

Wegen des Verdachts der Verabredung eines Verbrechens werden am Donnerstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Mannheim und im Landkreis Aschaffenburg zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren vorläufig festgenommen. 

Im Zuge eines bereits laufenden Ermittlungsverfahrens hatte sich zuvor der Verdacht ergeben, dass die beiden Jugendlichen einen islamistisch motivierten Anschlag auf eine öffentliche Einrichtung im Landkreis Aschaffenburg planten, wofür sie sich Schusswaffen beschaffen wollten. 

Der Einsatz erfolgte mit Unterstützung der örtlichen Polizeidienststellen. Bei den Durchsuchungen wurden islamistisches Propagandamaterial, IS-Flaggen, elektronische Datenträger sowie Mobiltelefone sichergestellt. Schusswaffen wurden nicht aufgefunden. 

Verdächtige wären nicht in der Lage ihre Pläne umzusetzen

Laut Polizei bestehen jedoch keine Anhaltspunkte, dass die Beschuldigten zum jetzigen Zeitpunkt in der Lage gewesen wären, die in Verdacht stehenden Planungen umzusetzen. Allerdings stellt auch schon die Verabredung eines Verbrechens eine Straftat dar. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat hinsichtlich beider Tatverdächtiger den Erlass von Haftbefehlen beantragt. Sie werden am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, ob für die Jugendlichen tatsächlich die Möglichkeit bestand, an Schusswaffen zu kommen und ob von einer Schuldfähigkeit und Ernsthaftigkeit der Planungen auszugehen ist. Es bestehen Hinweise, dass bei jungen Männern psychische Erkrankungen vorliegen.

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StA/kp

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