Aus Eifersucht

Anklage: Enttäuschter Ehemann versuchte Frau zu ermorden

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Der Beschuldigte kann sich nach eigenen Aussagen nicht an den Tatverlauf erinnern. (Symbolbild)

Mannheim - Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen einen 40-jährigen Mann Anklage wegen des Verdachts auf versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung! Was geschehen ist:

Bereits in der Nacht des 12. Augusts 2017 versuchte der Beschuldigte, seine Ehefrau aus Eifersucht in der gemeinsamen Wohnung in Mannheim zu töten

Nach den Ergebnissen der Ermittlungen erfuhr der inzwischen 40-jährige Angeschuldigte am Nachmittag des 11. Augusts 2017, dass seine Frau Trennungsabsichten hegte. Unter erheblichem Alkoholeinfluss beschloss er schließlich, seine Frau zu töten.

Er bot ihr ein mit Schlafmittel versetztes Getränk an, dass sie gutgläubig auf sein Drängen hin trank. Anschließend gingen die Eheleute gegen Mitternacht ins Bett. 

Wenig später stach der Mann seiner schlafenden und wehrlosen Frau dann mit einem Messer in den Oberkörper. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzung und der damit verbundenen Schmerzen wachte die Ehefrau auf und versuchte, mit ihrem Handy einen Rettungswagen zu rufen. 

Dies verhinderte der Angeschuldigte, indem er ihr das Handy abnahm und zerstörte. Der Ehefrau gelang es jedoch, ihre zehnjährige Tochter zu rufen, die bei den Nachbarn einen Rettungswagen rufen sollte. 

Als die Tochter die Wohnung verließ, fand die Geschädigte noch ihr zweites Handy auf, mit dem sie schließlich selbst einen Rettungswagen rufen konnte.

Der Angeschuldigte, der noch am Tattag festgenommen wurde, räumt ein, mit dem Messer zugestochen zu haben. Er behauptet aber, an den Tatverlauf jedoch keine Erinnerung zu haben. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

>>> Mann (39) versucht schlafende Ehefrau zu töten!

StA/pol/hew

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