Freiwilligenbörse

Zwei Stunden in der Woche zu verschenken

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Das Ehrenamt "BiK" ist das 200. Angebot in der Frewilligenbörse

Mannheim - Mitte April: Ursel Heyduk vom Caritasverband Mannheim e.V. sucht Ehrenamtliche, die ältere Menschen durch den Klinikalltag begleiten

Der Klinikallatag hat seine eigene Struktur: Dazu gehören regelmäßige Essenszeiten, Visiten, Eintönigkeit und nicht zuletzt scheinbar endlose Wartezeiten. 

Das führt gerade für ältere oder demenzkranke Menschen immer wieder in Stresssituationen. Aus diesem Grund suchen Ursel Heyduk vom Caritasverband Mannheim e.V. gemeinsam mit Anne Stöhr und Dr. Uwe Sperling von der Mannheimer Uniklinik Ehrenamtliche, die ältere Menschen in der Klinik begleiten möchten.

Wer begleitet werden soll

Vor allem demenzkranken Patienten haben oft Orientierungsprobleme, sind verwirrt – ihnen fehlt schlicht die vertraute Umgebung. Die ehrenamtlichen Helfer sollen die Patienten unterstützen, indem sie ihnen Zeit und Zuwendung schenken. Dazu gehören Spaziergänge, Gespräche, Anregungen oder einfach Gesellschaft leisten. So soll eine Unterbrechung im Klinikalltag herbeigeführt werden und soll dabei helfen, diesen für die Patienten zu verkürzen und ein Stück Normalität zu schaffen. 

Dabei ist es uns sehr wichtig, dass zwischen den Ehrenamtlichen und den Patienten eine gegenseitige wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet“, betont Krankenschwester Anne Stöhr.

Betreut werden Patienten der Geriatrie im Universitätsklinikum Mannheim. „Wer sich vorstellen kann, unseren Patienten wöchentlich mindestens zwei Stunden seiner Zeit zu schenken, ist bei uns genau richtig. Dabei ist es für uns unerheblich, welchen familiären, beruflichen, religiösen oder kulturellen Hintergrund die Helfer mitbringen – sie sollten jedoch über 18 Jahre alt sein und die Bereitschaft aufbringen, sich auf die Arbeit mit älteren Menschen einzulassen“, sagt Dr. Sperling, Diplom-Gerontologe am Klinikum.

Vor dem ersten Kontakt mit den Patienten

Die Ehrenamtlichen werden in vier Fortbildungseinheiten auf ihren ersten Einsatz mit den Patienten gründlich vorbereitet. Danach soll es alle vier bis sechs Wochen ein Treffen zum Erfahrungsaustausch und zur Vertiefung der Kenntnisse geben. „Die Begleiterinnen und Begleiter sollen ausschließlich für die Patienten da sein, um mit ihnen ihre Zeit zu gestalten. Es wird eine Ergänzung zur Versorgung der Patienten durch die hauptberuflichen Klinikmitarbeiter sein“, erklärt Sozialpädagogin Ursel Heyduk.

Für alle Interessenten findet am Freitag, 12. Juni, von 15 bis 17 Uhr im Haus 42, Raum H07 der Universitätsmedizin Mannheim ein Informationsnachmittag zum Thema „Begleiterin/Begleiter im Krankenhaus“ statt. Das Angebot in der Online-Freiwilligenbörse findest Du hier.

>>>Hier gehts zur Online Plattform

Stadt Mannheim/tin

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