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Luisenpark Mannheim: Neue Parkmitte nimmt Gestalt an – Pinguin-Anlage wird Highlight

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Von: Marten Kopf

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Mannheim - Die Arbeiten im Luisenpark nehmen Gestalt an: Bei der künftigen Unterwasserwelt schließt sich zusehends der Rohbau, als nächstes bekommen die Pinguine ihr neues Zuhause.

Die Arbeiten im Luisenpark Mannheim schreiten weiter voran. Die Unterwasserwelt, die als erstes Projekt im Areal Neue Parkmitte mit der Grundsteinlegung im Dezember startete, ist inzwischen nicht mehr nur in Grundzügen deutlich erkennbar. Die Außenwände sind fertiggestellt, in Teilen ist außerdem schon die darüberliegende Decke eingezogen. Insgesamt 21 Becken wird es im neuen Großaquarium des Luisenparks geben – davon acht Meerwasser-, ein Brackwasser- und zwölf Süßwasserbecken.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württembrg
Einwohnerzahl309.721 (Stand: 31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

„Die Wetterbedingungen im Winter waren bislang insgesamt günstig für den Bau, da es wenig Frost gab“, so Parkdirektor Joachim Költzsch. „Lediglich durch den Sturm im Februar hatten wir eine kleine Unterbrechung, da der Kran bei solchen Windgeschwindigkeiten nicht eingesetzt werden kann. Insgesamt kommen wir aber derzeit gut voran und hoffen, es läuft reibungslos weiter.“

Neue Parkmitte im Luisenpark: Neues Zuhause für die Pinguine

Die Arbeiten in der Neuen Parkmitte sind jetzt auch im Bereich der künftigen Pinguin-Anlage gestartet, die bis zur BUGA23 entsteht. In der vorbereiteten Baugrube werden jetzt erste Leitungen verlegt und bald die Bodenplatten auf den unterschiedlichen Ebenen gegossen, außerdem der Rohbau für Tierpflegeräume und Technik begonnen. Das Gelände ist modelliert und lässt die zukünftige Anmutung mit verschiedenen Tiefenniveaus schon gut erkennen. Demnächst wird die Bodenplatte auf den einzelnen Ebenen gegossen.

Neue Parkmitte im Luisenpark: Baugrube für die Pinguin-Anlage
Neue Parkmitte im Luisenpark: Die Baugruben für die Pinguin-Anlage sind schon fertig © Thomas Henne

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Luisenpark Mannheim: Anlage wird deutlich größer

Die Anlage wird im Vergleich zum früheren Gehege nicht nur deutlich größer – sowohl im Wasser als auch an Land – sondern auch um einiges naturnaher gestaltet. Eine Felslandschaft prägt in ausgewählten Bereichen die Oberflächenstruktur der Anlage: In unmittelbarer Nähe zum Wasser kommt Granitgestein zum Einsatz, das unter anderem verhindert, dass Erde in das Becken gelangt.

Im Pinguin-Pool selbst wird Kunstfels modelliert, der dem Naturstein optisch entsprechen wird. Die restliche Anlage wird mit Kies, Sand und Grasflächen geformt. Darüber hinaus zieren vier Linden den künftigen Lebensraum der Mannheimer Humboldt-Pinguine. Die wiederum lassen es sich übrigens seit August 2020 im Frankfurter Zoo gut gehen, bis ihr neues Zuhause fertig ist. (mko/PM)

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