Kunst und Medizin

Die Ästhetik im Röntgenbild

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Ein Werbesprospekt der Firma Siemens zum Röntgengerät „Helioskop“ aus den 1950er Jahren

Mannheim - Die Meisten kennen das: Man kommt in die Notaufnahme und wird in die Radiologie geschickt. Einsichten in den Körper entstehen, die ihre ganz eigene Ästhetik ausstrahlen.

Die Kunsthistorikerin Dr. Anna Lammers aus Münster erkennt das künstlerische Potential, das in Röntgenbildern, Genkartierungen und Aufnahmen von Computertomographen steckt. 

1895 wurden die Rötgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt. Mit Ultraschall, Endoskopien oder EKGs gelang ein immer tieferer Einblick in elementare Prozesse unserer Körper.

Medizinisch gesehen zeigen solche Bilder lediglich organische Fakten. Küstlerisch gesehen ist so ein Bild immer auch ein Abbild, das eine künstlerische Realität zeigt; etwa wenn Gehirnareale bei einem CT farblich markiert werden oder Knochen beim Röntgen schwarz erscheinen.  

Deshalb hat das TECHNOSEUM in Mannheim die Kunsthistorikerin Dr. Anna Lammers zu einem Vortrag im Rahmen der Großen Landesausstellung Baden-Württemberg „Herzblut – Geschichte und Zukunft der Medizintechnik“ am 26. November eingeladen. Sie thematisiert darin die künstlerischen Ansätze in moderner Medizintechnik und präsentiert eine Kunst, die die medizinischen Bilder für sich interpretiert. 

tin

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